Erfindungen im Alltag

Von skurill bis unverzichtbar
 


Archiv: Juni, 2011

Selten genug sind sie ja, Frauen in der Berufung der Astronomie. Als eine der wenigen Sternenkundlerinnen Anfang des 20. Jahrhunderts jedoch entwickelte eine US-Astronomin einen Entfernungsmesser, der auf Veränderlichen basiert.

Henrietta Swan Leavitt (1868-1921), eine in Lancaster (Massachusetts) geborene Frau und am Harvard College Observatory gelernte Astronomin, entwickelte Anfang des letzten Jahrhunderts eine Methode, die mit Hilfe bestimmter veränderlicher Sterne kosmische Entfernungen zu berechnen ermöglichte.
Dafür beobachtete und katalogisierte sie jahrelang die sogenannten Cepheiden-Veränderlichen, an welchen sie im Laufe der Zeit Pulsationsveränderungen feststellte. Diese Pulsation der äußeren Schichten veranlasste die Sterne zu ryhthmisch variierender Leuchtkraft.

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Mit Solarkraft im Faltboot

Autor: franfi
abgelegt in: Neue Erfindungen

Wenn die Kraft der Arme nicht mehr reicht, wird zukünftig einfach der solarkraftbetriebene Motor ins Wasser gelassen und die Reise geht weiter.

Durch sein Hobby wurde der badenwürrtembergische Maschinenbauer, Hans Ramsperger, zum Erfinder. Weil ihm bei größeren Paddel-Touren über mehrere Stunden auf dem Wasser doch schon mal die Arme müde wurden, dachte sich der sportliche Studierte, dass so eine kleine Hilfe in der Hinterhand doch gar nicht schlecht wäre. Gute 17 Jahre lang hat der Maschinenbauer mit verschiedenen Partnern an seiner Erfindung gearbeitet und zuletzt schließlich Patent dafür angemeldet. Nun geht seine solarbetriebene Motoradaption in einer Werft im bayrischen Rosenheim in Serie.

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Ziemlich alt sähen wir aus, so ganz ohne GSM-Mobiltelefone und Notebooks. Denn weder das eine, noch das andere würden heute in der Form existieren, hätten die Wiener Schauspielerin Hedy Lamarr (geborene Hedwig Kiesler) und der amerikanische Avantgardemusiker George Antheil sich damals nicht auf einer Dinnerparty kennengelernt..

Auf Grundlage der technischen Vorschläge von Hedy Lamarr entwickelten die beiden, auf dem Boden liegend und mittels einer silbernen Streichholzschachtel samt Hölzern, ein Gerät zur abhör- und störungssicheren Funkfernsteuerung von Torpedos. Die Idee dahinter war: das Torpedo-lenkende Funksignal sollte nicht nur auf einer einzelnen Funkfrequenz übermittelt werden, sondern auf willkürlichen Folgen unterschiedlicher Frequenzen. Dadurch sei es für Gegner, die diese Abfolge nicht kennen, geradezu unmöglich, das Leitsignal zu belauschen oder zu stören.

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Heinrich Hertz starb im jungen Alter von 36 Jahren und hinterließ der Nachwelt eine der wichtigsten, technischen Errungenschaften des 19. Jahrhunderts. Kaum auszumalen wäre unsere heutige Gesellschaft, müsste man sich den Einfluss von moderner Funktechnik, Radio und Fernsehen wegdenken. Auch in Zeiten des Internets nehmen diese Medien einen wichtigen Platz in unserer modernen Gesellschaft ein und prägen diese enorm.

Dem aus einer angesehenen Hamburger Familie stammenden Heinrich Hertz wird früh klar, dass sein Interesse sowohl in der theoretischen als auch der experimentellen Erarbeitung physikalischer Fragestellungen liegt. Als er das Studium der Ingenieurwissenschaften in Dresden aufnimmt, merkt er, dass er sich viel mehr für die mathematischen und physikalischen Vorlesungen des Studiengangs interessiert. Eine Fortführung scheint sinnlos, und so wechselt er nach seinem einjährigen Militärdienst auf die Technische Hochschule in München, um sich dort vollends den Naturwissenschaften zu widmen.
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Tagfahrlicht für Fahrräder

Autor: franfi
abgelegt in: Neue Erfindungen

Was bei den motorisierten Zweiradfahrern seit Jahren zur Pflicht in der Fortbewegung gehört, kann bald auch bei Fahrradfahren zur Standardausrüstung werden: das Tagesfahrlicht.


©flickr.com / Marcel Nuernberger

Ähnlich wie Motorradfahrer werden auch Fahrradfahrer im Straßenverkehr aufgrund ihrer schmalen Silhouette schnell übersehen. Um dem Abhilfe zu schaffen, hat sich bei den Motorradfahren die Lichtpflicht am Tage durchgesetzt. Stellen allerdings die Fahrradfahrer einfach ihr Licht am Tag an, ist der Mehrwert für die Sichtbarkeit beschränkt: die Scheinwerfer sind im Normalfall auf den Boden ausgerichtet, bewusst nach oben gedrehte Lampen könnten allerdings den Gegenverkehr blenden und als Gesetztesverstoß geahndet werden – die Geburtsstunde des Tagfahrlicht für Fahrräder.

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Robert-Koch ging als Begründer der Bakteriologie in die Geschichte ein. Der berühmte Forscher hat aber nicht nur Erfolge zu verzeichnen.

Robert Koch begründete im 19. Jahrhundert die Bakteriologie. Für seine Forschungen erhielt er den Nobelpreis.  Er entdeckte als erster die Ursachen für Milzbrand und den Tuberkulose-Erreger. Auf seiner Forschung basieren die Mittel gegen viele Infektionskrankheiten. weiterlesen »


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Erfinderinnen: Leichter auf der Nase

Autor: franfi
abgelegt in: Allgemein

Weibliche Erfinder kommen häufiger vor als man es zwischen den großen Innovationskünstlern Smith, Zeppelin und Planck allgemein wahrnimmt. In unserer Reihe “Erfinderinnen” setzen wir einen Fokus auf die Frauen im dominiert männlichen Wirkungsgebiet.


©flickr.com / Bjoern Amherd

In Zeiten, in denen etwa 60% der deutschen Bevölkerung laut Angaben des Kuratoriums Gutes Sehen Berlin (KGS)  eine Brille tragen und ein verhältnismäßig hoher Anteil von diesen sie auch tatsächlich braucht, gehört für viele Ganztags-Träger der morgendliche Griff zur Brille zur ersten Aktion des Tages – gezwungener Maßen, sonst winkt der Tritt gegen die nächste Kante unter Garantie. In der Tat, hier sprechen schmerzliche Erfahrungswerte.
Dass Menschen ab einer Dioptrien von 3+ sich dabei keinen Armbruch holen, haben wir heute der Glaschemikerin Marga Faulstich (1916 – 1998) zu verdanken.

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Penicillin revolutionierte die Medizin und machte es möglich, tödliche Krankheiten zu behandeln. Alexander Flemings Entdeckung wurde zu Beginn jedoch so gut wie gar nicht beachtet.

Das für die Medizin unverzichtbare Penicillin wurde nicht in den USA, sondern in England entdeckt. Durch Zufall entdeckte der schottische Bakteriologe Alexander Fleming 1928 das Penicillin. Eine seiner Bakterienkulturen war mit einem Schimmelpilz verunreinigt, weshalb er sie zunächst wegwerfen wollte. Als er bemerkte, dass der Pilz die Bakterien zerstört hatte, wurde er sich seiner Entdeckung bewusst. weiterlesen »


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Taschenrechner sind in der heutigen Zeit unerlässlich. Er wurde erst 1969 erfunden. Davor rechnete man mit einer heute in Vergessenheit geratenen Erfindung, dem Rechenschieber.

Als der Rechenschieber erfunden wurde, revolutionierte er die Wissenschaft. Endlich war es möglich komplizierte Rechnungen schnell und einfach zu lösen. Der Rechenschieber war bis zur Erfindung des Taschenrechners das Symbol der Ingenieure, Physiker und Mathematiker. Heute befassen sich nur noch Sammler mit dem Rechenschieber. weiterlesen »


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