Viele Menschen haben Probleme Türklinken zu benutzen, die vor ihnen schon viele andere berührten. Also lassen wir die Türklinken doch einfach bleiben!

Keine Türklinken mehr.. ©flickr.com / it’s Comrade Foot!
Sascha Klein erging es da ähnlich: aus diesem Grund entwickelte er einen Türöffner, der mit dem Fuß bedient wird, ohne dass dafür eine Klinke berührt werden müsste. Drückt man mit dem Fuß gegen einen der auf beiden Seiten der Tür integrierten Hebel, klappt dieser heraus. Drückt man ihn nun nach unten, geht die Tür auf und lässt sich mit dem Fuß auf dem Pedal aufziehen oder aufdrücken.
Ohne sie hätten wir ein mächtiges Problem in Sachen körpereigenen Informationsaustausch, sind sie doch die essenziellen Mittler unseres Nervensystems.

Neurotransmitter ©flickr.com / 1yandellover1
Mit diesem Artikel begeben wir uns mal wieder in die spannende Welt der Biologie und Medizin. Neurotransmitter sind endogene Botenstoffe, welche die Informationen einer Nervenzelle über ihre Synapse (der Kontaktstelle einer Nervenzelle, siehe Bild) zu einer anderen weitergeben.
Durch Exozytose werden sie zunächst durch in die Synapse einlaufende, elektrische Impulse in ihren Speicherorten, den synaptischen Vesikeln, gebildet. Hiernach gelangen die Botenstoffe durch Membranfusion in den synaptischen Spalt (Synaptic cleft) und können von dort zu den Rezeptoren einer nachgeschalteten Nervenzelle diffundieren.
Es ist ein Zeichen gegen fortwährende Umweltbelastung: der gelernte Sanitär- und Klempnermeister, Rudolf Hortsch, entwickelte eine Anlage, mit der gebrauchtes Wasser in der Klospülung Gebrauch findet.

Toilette ©flickr.com / zaziepoo
Durchschnittlich verbraucht der Deutsche etwa 130 Liter Wasser am Tag. Nur drei davon landen im Körper, der Rest in Geschirrspül- oder Waschmaschinen, in der Dusche – oder, wie das meiste, im Klo. Mehr als 100 Kubikmeter sauberes Trinkwasser würden so im Schnitt in Deutschland die Toilette runtergespült. Dieser Umstand ärgerte den Wehlener (sächsische Schweiz) Klempnermeister im Ruhestand viele Jahre lang. So erfand er eine Anlage, die mit gebrauchten Wasser spülen kann.
Die Entwicklung von der Schreibmaschine zum Computer scheint aus heutiger Sicht nur logisch, doch als die ersten Vorläufer der mechanischen Schreibmaschine von findigen Köpfen erdacht wurden, war noch nicht einmal im Ansatz zu erahnen, was einmal daraus werden würde.
Denn die erfinderische Reise von der Schreibmaschine zum Computer dauerte fast drei Jahrhunderte, wenn man die allerersten Hinweise auf ein Schreibmaschinen-artiges Gerät aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts berücksichtigt. Da diese jedoch äußerst vage ausfallen, einigte man sich rückblickend auf das Jahr 1714 als Geburtsstunde der Schreibmaschine, denn in diesem meldete ein Erfinder namens Henry Mill das erste Patent für die Idee einer solchen Entwicklung an – Zumindest soweit es uns heute bekannt ist.
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Für den designtechnisch und raumklimabedachten Hausbesitzer und Mieter könnte dies ein Blick in seine ganz persönliche Zukunft sein, denn: der nächste Sommer kommt bestimmt!

Multidecor-Muster ©multifilm.de
Diverse Sonnenrollos mit reflektierender Außenschicht gibt es in Menge, jedoch eint sie alles: très chique ist etwas anderes. Deshalb hat es sich das Unternehmen multifilm zur Aufgabe gemacht, das Praktische mit einer gewissen Ansehnlichkeit zu verbinden: die Rollos aus Limbach Oberfrohna in Sachsen sind auf der Innenseite mit Mustern versehen und schaffen damit in zweierlei Hinsicht ein angenehmes Raumklima.
Funktionell bestehen die neuen Rollos aus einer Polyesterfolie, welche auf er Außenseite mit einer reflektierenden Aluminium-Schicht bedampft ist. Da diese aber sehr dünn ist, erklärt sich eine wirkende Transparenz auf der dem Licht abgewandten Seite.
Als bandförmige Aufhellung des Nachts wurden die Auswüchse unseres Milchstraßensystems zum ersten Mal erst 1609 durch Galileo Galilei entdeckt.

Milchstraße ©flickr.com / Pinksheep07
Als hervortretende Symmetrieebene des Milchstraßensystems umspannt ein weißer Schleier längs eines Großkreises die Himmelskugel. Die Milchstraße ist ein Sternensystem im Typ einer Balkenspiralgalaxie und Heimat des Sonnensystems, in dem auch unsere Erde ihre Bahnen zieht.
Betrachtet man sich den Himmel mit dem bloßen Auge, sind hin und wieder Erscheinungen wie im obigen Bild zu sehen. Mit einem quer über den Nachthimmel gezogenen, milchigen Pinselstrich macht sich ein Teil der Milchstraße uns sichtbar.
Robert Wilhelm Bunsen kam am 30. März 1811 in Göttingen zur Welt, als wohl noch niemand daran dachte, was dieses Baby einmal erreichen würde. Der so vielseitige Naturforscher wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden.
Robert Bunsen, der nicht nur als einer der erfolgreichsten, sondern auch vielseitigsten Wissenschaftler gilt, entwickelte neben der Spektrenanalyse, die er mit seinem Kollegen Gustav Robert Kirchhoff ausarbeitete, eine Ausfertigung des nach ihm benannten Bunsenbrenners.
Der nach dem Chemiker Robert Wilhelm Bunsen benannte kleine Gasbrenner wurde ursprünglich von Michael Faraday erfunden, jedoch von Bunsen perfektioniert.
Bei dem Bunsenbrenner handelt es sich um ein Gerät, das auf einem Fuß steht und an dem eine Gaszufuhr angebracht ist. Zusätzlich montierte Bunsen eine vertikale Röhre, durch die das Gas an einer regulierbaren Öffnung vorbeiläuft, durch die Luft angesaugt wird. An dem oberen Ende dieser Röhre wird das Gas entzündet und brennt.
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Weniger als eine Erfindung denn als eine Entdeckung ist das Thema der Kontinentalverschiebung zu sehen. Auf die Grundlagen des deutschen Meterologen, Polar- und Geowissenschaftler, Alfred Wegener, stützt sich heute die Theorie der Plattentektonik.
Seine Theorie der Kontinentalverschiebung, welche sich vor ziemlich genau 100 Jahren im Herbst 1911 langsam als Idee festsetzte, wurde erst postum anerkannt und zur Grundlage des heutigen Modells der Plattentektonik gemacht. Er war seiner Zeit nicht der einige, der über den ähnlichen Kurvenverlauf der südamerikanischen Ostküste und der afrikanischen Westküste stolperte. 1911 aber stieß der Geowissenschaftler Alfred Wegener zufällig auch auf die paläontologischen Zusammenhänge zwischen dem südamerikanischen und den afrikanischen Kontinent.
Als Urvorfahr von Gutenbergs beweglichen Lettern ging die Litografie als ältestes Flachdruckverfahren im 19. Jahrhundert in die Geschichte ein.
Im 19. Jahrhundert gehörte die Lithografie zu den meistverwendesten Drucktechniken für farbige Druckergebnisse. Dabei kommt Litho von der altgriechischen Abstammung “lithos” und bedeutet Stein, grafie/graphie kommt vom altgriechischen Wort “graphein” und trägt die Übersetzung schreiben. Es erklärt sich folglich, was dahinter steckt: zumeist ist die Lithografie eine Steinzeichnung, welche als Druckvorlage zur Vervielfältigung durch das sogenannte Steindruckverfahren dient.