Mit bedeutenden Fortschritten in der Uhrmacherei machte sich John Harrrison im 18. Jahrhundert einen Namen und ist der Urheber für wichtige Entwicklungen im Bereich der Längen- und Positionsbestimmung auf See.

John Harrison Gedenktafel ©flickr.com / wakefieldpinball
Als Sohn eines Zimmermanns kam der englische Uhrmacher und Erfinder John Harrison am 24. März 1693 in Foulby auf die Welt. Gemeinsam mit seinem Bruder James beschäftigte er sich schon im Jugendalter mit Uhren und erlernte das Uhrmacherhandwerk autodidaktisch. Er entwickelte etwa das temperaturkompensierende Rostpendel und einen Gegengesperr, welches dafür sorgt, dass auch während des Aufziehens einer Uhr der Kraftfluss zum Ankerrad nicht unterbricht.
Für alle Besitzer von elektromobilen Fahrzeugen sind sie ein Segen: Stromladesäulen. Doch leider sind sie bisweilen noch viel zu selten bis gar nicht in den Städten oder an den Tankstellen anzutreffen.

Stromladestation ©flickr.com / Jens Ostmann
In den Zeiten, in denen regenerative Energien immer mehr an Bedeutung gewinnen, steht auch die Fahrzeugbranche im Hinblick auf Umweltbewusstsein und der sich entwickelnden Verknappung der Erdölreservern nicht still. Schon längst bahnten sich Li-Ionen-Akkus ihren Weg im Automobilbau und schon längst wird über Veranstaltungen wie die World Solar Challenge versucht, die Technik weiterzuentwickeln sowie den Rückhalt beim Bürger zu stärken.
Radioaktivität – für viele Inbegriff von Bedrohung, Krieg und Krankheit. Doch Radioaktivität ist mitnichten nur eine von Menschenhand erschaffene Eigenschaft.
Radioaktivität versteht man als eine Eigenschaft bestimmter, instabiler Atomkerne, die sich ohne Stattfinden einer äußeren Einwirkung in andere Atomkerne umwandeln und dabei Energie in Form von ionisierender Strahlung (Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlung) frei lassen. Dabei besteht die Alpha-Strahlung aus den bei der Spaltung entstehenden Atomkernen des Elementes Helium und kann bereits durch ein Blatt Papier absorbiert werden. Diese Strahlung ist für Menschen schädlich, wenn sie auf die Haut trifft oder in den Körper aufgenommen wird.
Umzugsfreundliche Möbel nach Steckprinzip – das war die Idee des damaligen Studenten Jörg Lauffer. Weil er so häufig umziehen musste, entwickelte er ein leicht zu transportierendes und zu montierendes Bett.

Tojo – Konstruktion ©flickr.com / benfershop
Dabei ist die Idee so einfach wie genial: getragen von Holzfüßen werden Latten über Kreuz zusammengesteckt – fertig ist das Bett. Folglich einfach sieht auch der Abbau aus: die Latten werden wieder entzweit und alles kann platzsparend verstaut werden. Damit eignet sich die Konstruktion nicht nur für Vielumzieher, sondern auch für Menschen, die ihren Besuchern ein stabiles Bett bieten wollen.
Namensgeber und Vorbild von der heutigen Fraunhofer-Gesellschaft: das ist Jospeh von Fraunhofer. Aber worin genau bestand eigentlich sein Wirken?

Fraunhofer Institut ©flickr.com / thomaslewandovski
Der am 6. März 1787 in Straubing geborene Joseph Fraunhofer war ein deutscher Optiker und Physiker, welcher Anfang des 19. Jahrhunderts den wissenschaftlichen Fernrohrbau begründete. Im Rahmen dieser Arbeiten entstand etwa das Fraunhofer-Objektiv.
Es war die Verbindung zwischen exakter wissenschaftlicher Arbeit und deren praktische Anwendung für neue und innovative Produkte, welche Joseph Fraunhofer zum Namensgeber des heutigen Fraunhofer-Instituts machte.
Bislang war das Grundieren absolute Pflichthandlung vor der Tapezierung oder dem Streichen – dies muss mit einer neuartigen Spachtelmasse aber nicht mehr länger so bleiben.

Spachtel ©flickr.com / libertyman40
Beim Renovieren ist es das leidige Problem mit den Ölsockeln: sie lassen sich nur sehr schwer tapezieren oder streichen. Generell besteht bei glatten Flächen nämlich das Problem, dass weder Putz, Farbe noch Tapete daran Halt finden können. So bestand meist nur die Möglichkeit die Wand zuvor abzuschleifen und zu grundieren – im Zweifelsfall sogar abzuhacken. Weil dieser starke Aufwand mit viel Lärm und Dreck verbunden ist, erfand Mike Wiegand aus Plaue (in der Nähe von Gera) Abhilfe: mit einer speziellen Spachtelmasse macht der Geschäftsführer der Sieder GmbH aus glatten Oberflächen einen saugenden Untergrund.
Die Camera Obscura ist eine faszinierende Erfindung, denn so einfach sie gemacht ist, so erstaunlicher ist es, dass sie eine Abbildung der Umgebung kreieren kann und damit Vorgängerin der Fotokamera war. Auch für die Kunst war sie inspirierend.
Eine Camera Obscura funktioniert physikalisch gesehen wie unser Auge, bzw. dessen Linse, man kann sie sich als abgedunkelte Box vorstellen, deren Rückseite die Projektionsfläche ist und deren Vorderseite mit einem winzigen Loch ausgestattet ist.
Durch das Licht erst sehen wir Gegenstände, denn das umgibt sie weniger, als dass es von Ihnen reflektiert wird. Das Loch in der Kamera bündelt diese Lichtstrahlen und wirft sie auf die Projektionsfläche im Inneren der Camera Obscura, die man – ohne hinzugefügte Linse – auch als Lochkamera bezeichnen kann. weiterlesen »
Der englische Chemiker und Physiker Francis William Aston entdeckte seinerzeit 200 der 287 natürlich vorkommenden Isotope.
Francis William Aston wurde am ersten September 1877 im heutigen Birmingham geboren und nahm nach Abschluss seiner schulischen Laufbahn zunächst ein Studium in Chemie auf. Weil ihn die damaligen Entwicklungen in der Physik reizten, studierte er hiernach über ein Stipendium noch die Wissenschaften der Physik. Nach diesem Abschluss konzentrierte er sich auf die Physik der Gasentladungsröhre und entdeckte während einer Glimmentladung direkt an der Kathode eine hauchfeine, dunkle Schicht, welche als der “Astonsche Dunkelraum” (Aston Dark Space) benannt wurde.
Es hört sich zunächst befremdlich und unnatürlich an, die Lebensmittel im Kühlschrank zu desinfizieren. Betrachtet man sich aber die im Schnitt 11,4 Millionen Keime – pro Quadratzentimeter – im Kühlschrank, kann einem schon ganz anders werden..
Schon 2007 stellte der Hannoveraner Helrik Bobke eine Erfindung vor, welche den Keimen im Kühlschrank den Kampf ansagt. Mit einem kleinen Stäbchen, welches im Kühlschrank aufgehängt werden kann, sollte es den Keimen an den Kragen gehen. Bei Bedarf wurde dieses geknickt um eine chemische Reaktion auszulösen, welche in der Folge geringe Mengen an desinfizierendem Chlordioxid freisetzte. Die desinfizierende Wirkung wurde von der Universität Hannover nachgewiesen: schon nach zwei bis drei Untersuchungstagen konnten keine Salmonellen mehr gefunden werden.
Kaum ein Ort in Italien besitzt sie nicht, eine Via Marconi – aber wer ist eigentlich dieser Marconi und warum wurde er von seinen Landsleuten derart verehrt?
Am 25. April 1874 wurde der spätere Pionier der drahtlosen Telekommunikation, Guglielmo Marconi, in Bologna geboren. Schon im Jugendalter faszinierte ihn die Welt der Elektrizität im besonderen Maße – schon früh beschäftigte er sich etwa mit der Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Batterien. Nach einem Studium der Schriften von Heinrich Hertz, fokussierte sich das Interesse Marconis auf das Thema der drahtlosen Telegrafie. So begann er mit 21 Jahren im Jahr 1895 mit den ersten Laborexperimenten, wenige Monate später folgten die ersten Freiluftexperimente in den Schweizer Alpen bei einer Entfernung von 1,5km.