Erfindungen im Alltag

Von skurill bis unverzichtbar
 


Archiv: Februar, 2012

In der Raumluft fliegen sie millionenfach in den Wohnungen: winzig kleine Partikel in Form von Pollen, Staub oder Gerüchen machen uns und besonders Allergikern das Leben schwer.

Staub ©flickr.com / Larus Cana
Staub ©flickr.com / Larus Cana

Doch auch Keime, Viren und Bakterien gesellen sich gerade in der Erkältungszeit gerne zu den Staubsporen hinzu und verschaffen uns die roten Nasen. Mit der Erfindung von Manfred Langner könnte diesen fiesen Winzlingen den Gar ausgemacht werden. Ursprünglich plante der Strömungsexperte eigentlich “nur”, die Gerüche in der Lebenmittelabluft zu beseitigen – denn herkömmliche Raumluftfilter verlieren schon innerhalb kürzester Zeit ihre volle Wirkung, weil sie von den Kleinstpartikeln schnell zugesetzt werden.

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Kondensatoren dienen als passives, elektrisches Bauelement und besitzen die Fähigkeit, elektrische Ladung und dadurch Energie zu speichern. Ihre Eigenschaft wurde zufällig entdeckt.

Kondensatoren ©flickr.com / Miracord
Kondensatoren ©flickr.com / Miracord

Kondensatoren sind in unseren elektrischen Apperaten kaum wegzudenken. Ihre Funktion ist leicht erklärt: sie speichern mittels ihrer elektrischen Kapazität Ladungen und wirken damit Spannungsänderungen entgegen. Zum Vergleich: eine Spule hingegen wirkt der Änderung des Stromes entgegen.
Die Apperatur des Kondensators besteht aus zwei elektrisch leitenden Flächen, welche oft in einem geringen Abstand zu einander stehen. Dies sind die Elektroden, oftmals werden sie auch Kondensatorbeläge genannt.

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Gerstenmehl zum Backen

Autor: franfi
abgelegt in: Neue Erfindungen

Als eine von der Menschheit am längsten kultivierten Getreideart zählt die Gerste. Früher war der Gerstenbrei oder die Gerstengrütze ein Grundnahrungsmittel – diesen Status muss sie heutzutage ablegen.

Gerste ©flickr.com / Vollblutkaninchen
Gerste ©flickr.com / Vollblutkaninchen

Aufgrund ihres bitteren, erdigen Geschmacks und ihrer fehlenden Bindemitteleigenschaft konnte sich die Gerste als Lebensmittel im Laufe der Zeit nicht mehr gegen ihre Konkurrenten durchsetzen. Heutzutage stehen für unsere Backkünste vor allem Weizen- und Roggenmehl auf dem Tisch – die Gerste selbst wird heute vor allem nur noch für das Tierfutter der Tierfutterindustrie hergestellt. Ganz gerecht aber wird das dem Getreide nicht, enthält es doch viele gesunde Nährstoffe.

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Weil seine Tochter eine Milchallergie hat, entwickelte ein gelernter Eiskonditor ein Eis ganz ohne jede Milchspuren.


Blaue Süßlupine ©flickr.com / moon_cookie

Sommer – Sonne – Sonnenschein: Endlich könnten milchunverträgliche Eisliebhaber in der heißen Jahreszeit wieder ihr Lieblingseis löffeln. Die Tochter des Eiskonditors Gerhard Kloth  liebt das selbstgemachte Milchsahne-Eis von ihrem Papa. Doch weil sie eine Milchunverträglichkeit hat, ist es mit dem Eisschlecken nicht ganz unkompliziert. Aus diesem Grund bat sie ihren Papa, doch mal ein Eis ohne Milch zu entwickeln – und der Papa tat.
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Eisfreie Autoscheibe

Autor: franfi
abgelegt in: Neue Erfindungen

Kaum ein Autofahrer ohne Garagenplatz ist bei den derzeitigen Temperaturen davor gefeit: jeden Tag treffen sich die Arbeitnehmer zum ritualisierten Eiskratzen am Morgen.

Autoscheibe ©flickr.com / Wolfgang Wildner
Autoscheibe ©flickr.com / Wolfgang Wildner

Doch das muss nicht sein. Ein Forscherteam des Fraunhofer Instituts in Braunschweig machte sich nun daran, eine eisfreie Autoscheibe zu entwickeln – und war erfolgreich. Nichtmal bei extremen Minusgraden bildet sich auf der Fläche Eis, und das ganz ohne integrierte Heizdrähte. Mit einer hauchdünnen Metallbeschichtung gelang es: sie führte dazu, dass die Abstrahlung der Wärme langsamer geschieht und die Scheibe damit langsamer auskühlt als die Umgebung. Dadurch nehmen nur die umliegenden Flächen Feuchtigkeit auf, die Scheibe bleibt also trocken – und ohne Wasser keine Eisbildung.

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Dass sich die Wellenlängen der Linien im sichtbaren Wasserstoffatom-Spektrum mit einer recht einfachen Gleichung berechnen lassen, entdeckte der Schweizer Johann Jakob Balmer 1885.


Johann Jakob Balmer ©flickr.com / kylepounds2001

Auch noch nach seinem Studium der Mathematik und Architektur an der Universität Karlsruhe, der Universität Berlin und seiner Promotion in Basel über die Zykloide blieb Johann Jakob Balmer vielseitig interessiert. Neben seinen Vorlieben in der Kabbalistik und der Numerologie beschäftigte er sich auch mit architektonischen Themen wie den sozialen Wohnungsbau und der Sozialhygiene. Bis zu seinem Tod 1898 arbeitete er als Mathematiklehrer in Basel. Von 1865 bis 1890 lehrte er zudem als Privatdozent mit dem Kerngebiet Darstellende Geometrie und heiratete 1850 Christine Pauline Rinck, welche ihm sechs Kinder schenkte.
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Das Volk der Brillenglas-Träger hat es schon nicht einfach: kommen sie vom Kalten ins Warme, sehen sie nicht viel, öffnen sie den Geschirrspüler sehen sie nicht viel und pusten sie in ihren heißen Kaffee, ist es mit der Klarsicht auch erstmal vorbei.


©flickr.com / Bjoern Amherd

Obwohl die Idee, beschlagsfreie Brillengläser zu entwickeln wahrlich nicht neu ist, hat man sich für eine freie Sicht auf der Nase bisher immer nur auf das Brillenglas oder das Antibeschlagsmittel konzentriert. Jetzt entwickelte ein Freiburger Forscherteam spezielle Brillengläser mit einer Aktivatorflüssigkeit.

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