Als der Erfinder des Mikroskops gilt Van Leeuwenhoek. In Holland hatte die Kunst des Glas Schleifens im 17. Jahrhundert ihre Blütezeit. So verwundert es auch nicht weiter, das dort die ersten Mikroskope auftauchten, die besser funktinierten als herkömmliche Lupen.
In vielen Quellen wird Antoni Van Leeuwenhoek als Erfinder des Mikroskops genannt. Doch man kann davon ausgehen, dass es schon vor seinem Exemplar solche Vergrößerungsapparate gab. Er war es jedoch er, der die einlinsigen Mikroskope perfektionierte und mehr daraus machte als eine starke Lupe.
Als Erfinder der Nähmaschine werden in verschiedenen Quellen Josef Madersperger und Elias Howe genannt. Befreundet oder gar bekannt waren diese Männer jedoch nicht miteinander. Madersperger stammte aus Kufstein, Howe aus Amerika. Beide erfanden jedoch eine Maschhine zum Nähen, mit unterschiedlichem Erfolg und Ergebnissen.
Heute sind Nähmaschine in fast jedem Haushalt vorhanden und man kann mit ein wenig Geschick schnell eine Naht flicken oder einen Saum umnähen. Für kompliziertere Anliegen gibt es zum Glück Änderungsschneideren. Man kann jedoch auch als Laie mit einer Nähmaschine präzise und kreativ arbeiten.
Der Erfinder des Fahrrads war Freiherr Drais von Sauerbronn. Er erfand diese „Laufmaschine“ 1817, um sich schneller von A nach B bewegen zu können. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Fahrrad weiter und so gibt es heute den geliebten Drahtesel in den verschiedensten Varianten.
Man kennt sie alle; das Cityrad, das BMX, Einräder, das Mountainbike, Elektroräder, Falträder, Liegeräde, das Tandem, Rennräder sowie natürlich auch Kinderfahrräder und noch mehr. Der „Ur-Fahrradtyp“ von Freiherr Drais ebnete diesen neuen Erfindungen den Weg.
Wer genau der Erfinder des Bleistiftes ist, bzw. die Erfinder sind, lässt sich nicht so genau sagen. Und zwar aus mehreren Gründen: erstens ist schon der Begriff Bleistift irreführend und zweitens scheint die etymologisch relevante Erfindung schon so lange zurück zu liegen, dass man keine konkrete Person mit der Erfindung in Zusammenhang bringen kann.
Da die zeitgenössischen Bleistifte – wie allgemein bekannt ist – gar kein Blei enthalten, sondern Graphit, ein Kohlenstoff-Mineral, müsste man die Schreibgeräte wohl in Graphit- oder Kohlestifte umbenennen. Als Erfinder dieser modernen Bleistifte gilt heute der Franzose Nicolas Jacques Conté.
Dieser hatte 1795 minderwertiges Graphit mit Ton vermischt, nachdem allerdings schon Andere vor ihm mit weiterlesen »
Als Erfinder der Chemotherapie ist der deutsche Serologe und Pharmakologe Paul ehrlich wohl jedem Mediziner ein Begriff. Basierend auf seine langjährigen Forschungen gelang Ehrlich im Jahr 1909 erstmals die Entwicklung eines rein chemischen Präparats welches bei der Behandlung von Syphilis sehr erfolgreich erwies.
Schon damals wurde aber von starken Nebenwirkungen in Form von Vergiftungssymptomen berichte, was zwar nicht zur Einstellung der Herstellung des Wirkstoffes führte, aber in dessen Folge ein abgeschwächtes Folgepräparat auf den Markt kam. Leider war die Wirkung dessen auch weniger erfolgreich, aber trotzdem unverzichtbar.
Die Trompete wird nach dem Prinzip der Polsterfeife angeblasen. Sie ist ein hohes Blechblasinstrument mit einem Kesselmundstück.
Das Rohr der Trompete ist eng und der Schalltrichter entsprechend weit ausladend. Bei den am häufigsten auftretenden B-Trompeten beträgt die Rohrlänge ca. 134 cm.
Schon vor 3500 Jahren spielten die Ägypter trompetenartige Instrumente. Diese waren schon in der Antike aus Metall. Trompeten wie die griechische Salpinx und die römische Tuba hatten keine Windungen und waren langgestreckt. Zum Musizieren wurden vornehmlich Blechblas- instrumente aus Bronze verwendet.
Gestreckt waren die frühmittelalterlichen Trompe- ten. Ab dem 14. Jahrhundert gab es erst gewundene Formen. Ab dem Mittelalter war es dann eine einmal gewundene Langtrompete. Diese wurde dann auch als Barocktrompete bezeichnet und blieb bis zum Ende des 18. Jahrhunderts fast unverändert. Diese Instrumente waren nur in der Naturtonreihe bespielbar. weiterlesen »
Ein Gerät, das niederfrequente elektrische Signale in Schall umwandelt, ist ein Lautsprecher. Es gibt sie in verschiedenen Größen, Ausführungen und Qualitäten.
Verwendung finden Lautsprecher in der Regel in Lautsprecherboxen, Radios, Fernsehern, Funkempfängern, Messempfängern, Mobiltelefonen und Kopfhörern.
Geschichte:
Die Entwicklung des Schallwandlers oder Lautsprechers ist eng mit der Entwicklung des Telefons verbunden. Namen wie Philipp Reis; Erfinder des Telefons (1861), Thomas Alva Edison; Erfinder des Phonographen (1870 erste Experimente) und Alexander Graham Bell, der das Telefon zur Marktreife führte, stehen für die Entwicklung des Lautsprechers. Erste mechanische Lautsprecher kamen ohne elektrischen Strom aus. Das Patent für die noch heute elektrodynamischen Lautsprecher hat 1878 Werner von Siemens erhalten. Die Konstruktion war damals schon sehr ausgereift. Diese bestand aus einem festen Hufeisenmagneten, einer beweglichen Schwingspule und einer beweglichen NAWI-Membran. Allerdings fehlten damals noch die Verstärker.
In der heutigen Zeit, wo fossile Energieträger immer seltener werden und viel über regenerative Energien nachgedacht wird, nimmt auch die Solarthermie eine wichtige Rolle ein.
Unter Solarthermie versteht man grundsätzlich die Umwandlung der Sonnen- energie in Wärmeenergie. Heutzutage findet man häufig Kollektoren, in denen ein Wasser – Propylenglykol Gemisch erwärmt wird, auf den Dächern unserer Häuser. Das Propylenglykol dient hierbei nur als Frostschutz. Diese Kollek- toren liefern Wärme, die im Haus genutzt werden kann.
In Kraftwerken geht man anders vor. Mit Hilfe von Hohlspiegeln werden die Sonnenstrahlen gebündelt. Die Wärme, die im Brennpunkt entsteht erwärmt das Wasser zu Wasserdampf. Dieser Wasserdampf treibt dann Turbinen an. So gibt es zur Zeit Überlegungen solche Kraftwerke in der Wüste Afrikas zu errichten um mit der Energie große Mengen des Bedarfs in Europa zu decken. Vor allem deutsche Firmen spielen hier eine Rolle. weiterlesen »
Eines der ersten elektronischen Bauelemente war die Elektronenröhre. Diese Röhre besteht aus einem evakuierten oder gasgefüllten Kolben, Stahl, Keramik und mehreren Elektroden, mindestens einer Kathode mit Heizung und einer Anode.
Die Elektroden werden von außen kontaktiert. Die Elektronenröhre dient u.a. Zur Gleichrichtung, zur Verstärkung oder zur Modulation von elektrischen Signalen.
Elektronen treten im inneren der Röhre aus einer Glühkathode aus. Diese sind dann freie Elektronen und fliegen unter dem Einfluss des elektrischen Feldes zur Anode. Unterschiedliche Gitterspannungen bzw. elektrische Felder hemmen oder verstärken den Elektronenfluss. Die Verwendung der Elektronenröhre als Verstärker oder Oszillator beruht darauf.
Bis zur Einführung des Transistors, waren Elektronenröhren die einzigen schnellen steuerbaren Bauelemente der Elektronik. Vorher standen nur Relais zur Verfügung. Diese kannten nur 2 Schaltzustände. An oder aus. Die Schaltgeschwindigkeit dieser Technik war sehr langsam. Elektronen sind schneller und können bei höheren Frequenzen eingesetzt werden.
Heute werden solche Röhren nur noch für spezielle Anwendungen mit hohen Leistungen eingesetzt. So als Senderöhren, Magnetrons oder Klystrons. Der Druck des Gases in der Röhre kann variieren. weiterlesen »
Das Klavier ist ein Tasteninstrument. Über die Tastatur werden über eine spezielle Mechanik Hämmer in Bewegung gesetzt, die die Saiten anschlagen und wieder in ihre Ursprungslage zurück schnellen lassen. Dämpfer lösen sich gleichzeitig von den Saiten so lange, bis die Taste wieder losgelassen wird.
Man unterscheidet nach der Bauform zwischen Piano und Flügel. Das Wort Klavier stammt aus dem lateinischen und heißt so viel wie clavis. Und die französische Bezeichnung clavier steht für Klaviatur, zu Deutsch Tastatur. Bis zum 18. Jh. bezeichnet das Wort Clavier allgemein Tasteninstrumente wie Orgeln, Cembalos u. ä. Die heute gebräuchlichen Musik-Instrumente Piano und Flügel bezeichnet man etwa seit dem 19. Jh. als Klavier.
Ein Tasteninstrument mit Hammermechanik wurde bereits im 15. Jh. entworfen. Zu den Vorläufern des Klaviers gehörten das Cembalo und das Clavichord. Anfang des 18. Jh. versuchte man ein Tasteninstrument mit dynamischer Spielweise zu bauen. Es wurde viel experimentiert. Bartolomeo Cristofori gelang dies als ersten. Er war ein italienischer Instrumentenbauer aus Padua. Aus dem Jahre 1700 wird im Inventar ein Musikinstrument geführt, das laut und leise spielen kann. Dieses Cembalo gilt als erstes Klavier.