Ohne Eisen hätte es die Industrialisierung wirklich schwer gehabt. Der aus einer englischen Quäkerfamilie abstammende Abraham Darby schaffte wesentliche Errungenschaften in der Eisenfabrikation.

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Abraham Darby – auch Abraham Darby I genannt – wurde 1676 im englischen Dudley geboren und verstarb im jungen Alter von 41 Jahren in Coalbrookdale. Er gründete eine englische Familie, welche im 17. und 18. Jahrhundert über mehrere Generationen hinweg wesentlich zu der Entwicklung des Hüttenwesens und zu jener der Eisenveredlung beitrug. Nicht selten wird Coalbrookdale in wissenschaftlichen Arbeiten als sogenannte “Wiege der industriellen Revolution” bezeichnet. Im Jahr 1704 wurde von ihm eine Metallgießerei erworben, in welcher er die Entwicklung des Handwerks vorantrieb.
Der spätere deutsche Ingenieur Hans Vogt wurde am 25. September 1890 in Wurlitz geboren und gilt als einer der Erfinder des Lichttonverfahrens.

Tonfilm ©flickr.com / Performing Arts / Artes Escénicas
Die Idee des Tonfilms entwickelte der Ingenieur eigentlich bereits im Jahr 1905. Doch weil sein Arbeitgeber Georg Seibt sich nicht sonderlich in der Technik interessiert zeigte, fehlte ihm die finanzielle Unterstützung. Zusammen mit Joseph Massolle und Jo Engl gründete der Wurlitzer deshalb am 1. Juli 1919 eine eigene Gesellschaft mit dem Namen Tri-Ergon in Berlin-Wilmersdorf.
Ohne ihn wäre die Entwicklung der Photozelle wahrscheinlich noch nicht dort, wo sie heute ist. Hallwachs gilt als Entdecker des dafür maßgeblichen Photoeffekts.

Heinrich Hertz: Entdecker der Hertzschen Wellen ©Flickr/Looking Glass
Wilhelm Ludwig Franz Hallwachs ist wurde am 9. Juli 1859 in Darmstadt geboren und verstarb 1922 in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Als Schüler von Heinrich Hertz, dem Entdecker der elektromagnetischen Wellen, konnte er die Arbeit seines Lehrmeisters fortführen und setzte die Untersuchungen an dem von Hertz entdeckten Photoeffekt fort. Aufgrund seiner bedeutenden Ergebnisse im 19. Jahrhundert wurde der photoelektrische Effekt lange Zeit lang als Hallwachs-Effekt bezeichnet.
Bekannt geworden ist Alexander Meißner vor allem durch seine Entwicklung der Rückkopplung zur Erzeugung ungedämpfter elektromagnetischer Schwingungen, mit welcher er als Grundsteinleger für die heutige Rundfunktechnik fungierte.

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Alexander Meißner wurde am 14. September 1883 in Wien geboren, wo er im Jugendalter auch zunächst das Döblinger Gymnasium und später die Technische Universität Wien besuchte. Im Rahmen seines Maschinenbau-Studiums nahm er für kurze Zeit einen Assistenz-Posten an der Hochschule an. Im Jahr 1902 gelang ihm die Promotion. In seinem 25. Lebensjahr ließ er sich in Berlin im Unternehmen Telefunken anstellen. Durch seine zum Teil bahnbrechenden Forschungen wurden ihn viele Ehrungen zugesprochen und zeit seines Lebens wurde er von vielen wissenschaftlichen Vereinen zum Ehrenmitglied ernannt.
Werner Heisenberg ist einer der Urväter der Quantenmechanik und formulierte seiner Zeit die nach ihm benannte Heisenbergsche Unschärferelation.

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Als einer der bedeutendsten deutschen Physiker des 20. Jahrhunderts ging Werner Karl Heisenberg in die Geschichte ein. Der am 5. Dezember 1901 in Würzburg geborene Sohn einer Professorenfamilie – sein Vater August Heisenberg war Byzantist – besuchte in seiner frühen schulischen Bildung das Maximiliansgymnasium in München. Obwohl er ursprünglich die Mathematik studieren wollte und dafür schon vor Studiumsbeginn entsprechende Kurse an der Münchener Universität besuchte, sollte es doch anders kommen..
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Der am 27. Februar 1884 in Jüchen bei Grevenbroich geborene, deutsche Physiker begründete seiner Zeit die Elektronenoptik.

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Einen wesentlichen Physiker des 19. Jahrhunderts stellt Hans Busch dar. Mit seiner Begründung der Elektronenoptik schuf er die theoretischen Grundlagen des maßgeblichen Elektronenmikroskops, mit welchem es gelingt, das Innere bzw. die Oberfläche des betrachteten Objekts mittels Elektronen abzubilden. Die Elektronenoptik selbst macht es dabei möglich, diese Elektronenströme im Vakuum durch elektrische oder auch magnetische Felder darzustellen.
Christian Friedrich Schönbein war ein bedeutender Chemiker und Physiker des 19. Jahrhunderts. Unter anderem geht auch die Entdeckung der Schießbaumwolle auf seine Arbeit zurück.

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Zugegeben – als ich über die Bezeichnung “Schießbaumwolle” stolperte, war ich auch erstmal ratlos, denn tatsächlich hatte ich die umgangssprachliche Betitelung noch nie gehört. Für alle, die mal ein, zwei Semester der Chemie fröhnen durften, könnte die Masse unter dem Namen “Cellulosenitrat” schon viel mehr ein Begriff sein. Tatsächlich handelt es sich um eine faserige, weiße sowie geruchs- und geschmacksneutrale Masse mit der Summenformel C6H7O11N3. Manche kennen die Verbindung auch als Nitrocellulose, gemäß der IUPAC-Nomenklatur ist diese Bezeichnung aber nicht unproblematisch, da es sich schlicht nicht um eine Nitro-Bindung handelt.
Der sogenannte Dampfwagen war eine Erfindung aus dem 18. Jahrhundert, welche von dem französischen Erfinder Nicholas Joseph Cugnot entwickelt wurde.

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Der spätere Artillerieoffizier und Erfinder Nicholas Cugnot wurde am 25. September 1725 in Void, einer Stadt in Lothringen geboren und verstarb am 2. Oktober 1804 in Brüssel oder Paris.
Er wurde in seiner Laufbahn vom Kriegsministerium beauftragt, ein Transportmittel zu entwickeln, das der Artillerie tauglich war. Das Ergebnis wurde als sogenannter Dampfwagen im Jahr 1769 in Paris vorgestellt.
Es war 1867, als der der Ingenieur Werner von Siemens auf einer Pariser Weltausstellung seinen elektrischen Generator vorstellte. Dieser ermöglichte die kostengünstige und flexible Erzeugung von Strom, wo er gebraucht wurde.

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Werner von Siemens gilt als Vater der Elektrotechnik. Er wurde am 13. Dezember 1816 in Lenthe nahe Hannover geboren und starb am 6. Dezember 1892 in Berlin. Während seiner Lebzeit begründete er die auch heute noch weltweit agierende Siemens AG.
Da er sich aufgrund finanzieller Engpässe kein Studium leisten konnte, bewarb er sich beim Militär und konnte hier seine ersehnte naturwissenschaftliche Ausbildung antreten. Die Zeit einer fünfjährigen Festungshaft – er wurde für die Assistenz bei einem Duell bestraft – nutzte er für die Entwicklung der sogenannten Galvanotechnik.
Enrico Fermi gilt als einer der bedeutensten Kernphysiker des vergangenen Jahrhunderts. 1938 wurde er mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

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Der am 29. September 1901 in Rom geborene Fermi begann bereits im Alter von 17 Jahren sein Physikstudium an der Universität in Pisa, welches er drei Jahre später mit einer Promotion über die Röntgenstrahlung an Kristallen beendete. Mit der Hilfe eines Stipendiums konnte er 1923 innerhalb eines mehrmonatigen Forschungsaufenhalts in Göttingen, dem damalig führenden Zentrum der theoretischen Physik, bei dem deutschen Mathematiker und Physiker Max Born lernen.