Am 25. Mai verlas Christian Doppler eine Abhandlung “Über das farbige Licht der Doppelsterne und einiger anderer Gestirne des Himmels” vor der Königlich Böhmischen Gesellschaft der Wissenschaften und war der erste, der den heute als Doppler-Effekt bekannten Sachverhalt vorhersagte.
Wenn sich ein Rettungswagen mit Martinshorn vom Krankenhaus nähert, an uns vorbeizischt und sich wieder entfernt, werden wir als Betrachter Zeuge des sogenannten Doppler-Effekts. Kommt der Wagen auf uns zu, empfinden wir den Ton höher, fährt er an uns vorbei und fort, wirkt der Ton tiefer.
Grob umschrieben, beinhaltet der Doppler-Effekt also die Veränderung der wahrgenommenen bzw. gemessenen Frequenz von Wellen aller Art, wenn sich die Quelle (in unserem Beispiel Krankenwagen) und Beobachter (wir) einander nähern oder entfernen.
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Obwohl es schon mit der Stereotypie-Methode erstellte Erzeugnisse von Jan van der Mey und Johann Müller zu Leiden gab, gilt erst William Ged als der Erfinder der Stereotypie mit Gips.
Unter Stereotypie wird das Verfahren verstanden, eine komplette Buchdruckplatte zu erstellen. Dabei wird zunächst eine aus beweglichen Lettern zusammengesetzte Druckseite mit einer sogenannten Matrize abgeformt und anschließend in eine Metalllegierung gegossen. Im Jahr 1725 patentierte der schottische Erfinder William Ged sein Verfahren zur Stereotypie (mit Gips). Zu den bis dahin üblichen Druckverfahren bot die Stereotypie große Vorteile: so konnten mit der aus ihr erzeugten Platten jederzeit neue Auflagen einer Publikation gedruckt werden.
Der am 28. Januar 1813 im kroatischen Rijeka geborene Mann war jener, der als Offizier und Ingenieur in der österreichischen Marine den ersten propellerbetriebenen Torpedo entwickelte: Giovanni Biagio Luppis von Rammer.
Dabei fing es zu Beginn noch eher holperig an: Luppis stellte sich ein Gerät vor, welches unbemannt und von Land aus steuerbar zu sein hatte. Erst im Moment des Aufpralls auf das (feindliche) Schiff sollte sein Inhalt, eine Explosivladung, detonieren. Mittels langer Seile wurde dann sein erster Prototyp, er war einen Meter lang und hatte Flügel aus Glas, von der Küste aus kontrolliert. Aufgrund mangelhafter Materialien musste das Experiment jedoch scheitern.
Namensgeber und Vorbild von der heutigen Fraunhofer-Gesellschaft: das ist Jospeh von Fraunhofer. Aber worin genau bestand eigentlich sein Wirken?

Fraunhofer Institut ©flickr.com / thomaslewandovski
Der am 6. März 1787 in Straubing geborene Joseph Fraunhofer war ein deutscher Optiker und Physiker, welcher Anfang des 19. Jahrhunderts den wissenschaftlichen Fernrohrbau begründete. Im Rahmen dieser Arbeiten entstand etwa das Fraunhofer-Objektiv.
Es war die Verbindung zwischen exakter wissenschaftlicher Arbeit und deren praktische Anwendung für neue und innovative Produkte, welche Joseph Fraunhofer zum Namensgeber des heutigen Fraunhofer-Instituts machte.
Der englische Chemiker und Physiker Francis William Aston entdeckte seinerzeit 200 der 287 natürlich vorkommenden Isotope.
Francis William Aston wurde am ersten September 1877 im heutigen Birmingham geboren und nahm nach Abschluss seiner schulischen Laufbahn zunächst ein Studium in Chemie auf. Weil ihn die damaligen Entwicklungen in der Physik reizten, studierte er hiernach über ein Stipendium noch die Wissenschaften der Physik. Nach diesem Abschluss konzentrierte er sich auf die Physik der Gasentladungsröhre und entdeckte während einer Glimmentladung direkt an der Kathode eine hauchfeine, dunkle Schicht, welche als der “Astonsche Dunkelraum” (Aston Dark Space) benannt wurde.
Kaum ein Ort in Italien besitzt sie nicht, eine Via Marconi – aber wer ist eigentlich dieser Marconi und warum wurde er von seinen Landsleuten derart verehrt?
Am 25. April 1874 wurde der spätere Pionier der drahtlosen Telekommunikation, Guglielmo Marconi, in Bologna geboren. Schon im Jugendalter faszinierte ihn die Welt der Elektrizität im besonderen Maße – schon früh beschäftigte er sich etwa mit der Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Batterien. Nach einem Studium der Schriften von Heinrich Hertz, fokussierte sich das Interesse Marconis auf das Thema der drahtlosen Telegrafie. So begann er mit 21 Jahren im Jahr 1895 mit den ersten Laborexperimenten, wenige Monate später folgten die ersten Freiluftexperimente in den Schweizer Alpen bei einer Entfernung von 1,5km.
Robert Wilhelm Bunsen kam am 30. März 1811 in Göttingen zur Welt, als wohl noch niemand daran dachte, was dieses Baby einmal erreichen würde. Der so vielseitige Naturforscher wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden.
Robert Bunsen, der nicht nur als einer der erfolgreichsten, sondern auch vielseitigsten Wissenschaftler gilt, entwickelte neben der Spektrenanalyse, die er mit seinem Kollegen Gustav Robert Kirchhoff ausarbeitete, eine Ausfertigung des nach ihm benannten Bunsenbrenners.
Der nach dem Chemiker Robert Wilhelm Bunsen benannte kleine Gasbrenner wurde ursprünglich von Michael Faraday erfunden, jedoch von Bunsen perfektioniert.
Bei dem Bunsenbrenner handelt es sich um ein Gerät, das auf einem Fuß steht und an dem eine Gaszufuhr angebracht ist. Zusätzlich montierte Bunsen eine vertikale Röhre, durch die das Gas an einer regulierbaren Öffnung vorbeiläuft, durch die Luft angesaugt wird. An dem oberen Ende dieser Röhre wird das Gas entzündet und brennt.
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1911 korrigierte Ernest Rutherford das Atommodell des Vordenkers Thomson und legte die Grundlage für das erste Atommodell der Quantenphysik von Bohr.

Rutherfordsches Atommodell ©flickr.com / human made barbie
Das Thomsonsche Atommodell ging davon aus, dass alle Atome negativ geladene Elektronen und eine gleiche Menge an positiv geladenen Teilchen enthalten. Sowohl positive als auch negative Ladungen waren gemäß des Modells gleichgewichtet und gleichmäßig im Atom verteilt. Als Rutherford Anfang des letzten Jahrhunderts seinen berühmten Streuversuch durchführte, widerlegte er diese Verteilungstheorie. Er zeigte, dass der Großteil der Atommasse in seinem Kern durch dort geballte, positive Ladungen ausgemacht wird.
Rudolf Diesel ist ein Name, der den meisten sofort einfällt, spricht man von Deutscher Ingenieurskunst. Der Erfinder des Dieselmotors, welcher eine Alternative zum üblichen Otto-Motor darstellt, verbesserte den Wirkungsgrad von Treibstoffen und sorgte so für deutlich mehr Effizienz beim Verbrauch von Kraftstoffen.
1858 wird Rudolf Diesel als zweiter Sohn der Eheleute Theodor und Elise Diesel in Paris geboren. Sein Vater hatte zuvor die deutsche Heimat verlassen, da er in der französischen Hauptstadt seine Frau kennen gelernt hatte. Elise Diesel schlug sich zuvor in Paris als Hausdame durch, während Theodor Diesel relativ erfolglos einen Betrieb zur Herstellung von Lederwaren führte.
Selten genug sind sie ja, Frauen in der Berufung der Astronomie. Als eine der wenigen Sternenkundlerinnen Anfang des 20. Jahrhunderts jedoch entwickelte eine US-Astronomin einen Entfernungsmesser, der auf Veränderlichen basiert.

Henrietta Swan Leavitt (1868-1921), eine in Lancaster (Massachusetts) geborene Frau und am Harvard College Observatory gelernte Astronomin, entwickelte Anfang des letzten Jahrhunderts eine Methode, die mit Hilfe bestimmter veränderlicher Sterne kosmische Entfernungen zu berechnen ermöglichte.
Dafür beobachtete und katalogisierte sie jahrelang die sogenannten Cepheiden-Veränderlichen, an welchen sie im Laufe der Zeit Pulsationsveränderungen feststellte. Diese Pulsation der äußeren Schichten veranlasste die Sterne zu ryhthmisch variierender Leuchtkraft.