Erfindungen im Alltag

Von skurill bis unverzichtbar
 


Archiv: berühmte Erfinder

Prinzipiell kann man zwischen zwei verschiedenen Arten des Stethoskops unterscheiden, dem elektronischen und dem akustischen Stethoskop. Das akustische Stethoskop ist das in der Humanmedizin am häufigsten genutzte Stethoskop, es ist rein mechanisch aufgebaut und dafür zuständig Körpergeräusche so umzuwandeln, dass sie für den Menschen hörbar sind.

Das Stethoskop von a.drian©Flickr

Das Stethoskop wurde 1816 von dem Franzosen René Théophile Hyacinthe Laënnec entwickelt. Früher konnte man den Herzschlag nur hören, indem man das Ohr auf die Brust des Patienten legte. Der französische Arzt  weiterlesen »


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Fallschirme sind in erster Linie dafür da, Personen oder Gegenstände aus der Luft unversehrt zu Boden zu bringen. Dabei gibt es zwei verschiedene Arten der Fallschirme: Rundkappen- und Flächen- oder Gleitfallschirme, die sich prinzipiell nur im Aussehen unterscheiden.
Fallschirm-Springer Bloemche©Flickr
Dienen sie einem sportlichen Zweck, werden sie als Luftsportgeräte verwendet und sind daher Sprungfallschirme. Setzt man sie zur Rettung einer Person in Luftnot ein, redet man von Rettungsfallschirmen. Werden Güter wie Hilfspakete mit diesen Schirmen befördert, gelten sie als Lastenfallschirme. weiterlesen »


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Benjamin Franklin gilt heute als der Erfinder des Blitzableiters. Das im Jahre 1706 in Boston, USA, geborene und vielseitig engagierte Genie gehört zu den Gründervätern der Vereinigten Staaten und schmückt die 1995 neu gestaltete 100-US-Dollar-Banknote.

Benjamin Franklin cliff1066™©Flickr

Blitzableiter befinden sich oftmals auf den Dächern von Häusern und dienen als Schutz vor Blitzeinschlägen. Dabei soll er die Überspannung an der äußeren Wand des Gebäudes zum Erdboden ableiten. Dringt der Blitz in das Haus ein, entsteht meist ein hoher Sachschaden und kann sogar aufgrund der hohen Temperatur zu einem Brand führen. weiterlesen »


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Der 1879 in Lynow geborene deutsche Feinmechaniker Oskar Barnack war nicht nur der Erfinder der berühmten Leica-Kamera, auch als Ur-Leica bekannt, sondern entwickelte die erste Kleinbildkamera (35mm).

Leica Kamera tylerdurden1©Flickr

Anlässlich seines 100. Geburtstages im Jahre 1979 wurde der nach ihm benannte ‘Leica Oskar Barnack Preis‘ ins Leben gerufen, der seitdem einmal jährlich verliehen wird. Zudem wird auch ein Nachwuchstalent prämiert. In Lynow, Brandenburg, können Interessierte das Oskar Barnack Museum besuchen. weiterlesen »


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Der italienische Physiker und Mathematiker Evangelista Torricelli (1608-1647) gilt als der Erfinder des Quecksilberbarometers. Zugegebenermaßen trat er in die Fußstapfen von Galileo Galilei, der bereits vor seinem Tod erste Erkenntnisse in diesem Bereich gewonnen hatte, aber die eigentliche Beweisführung erfolgte durch Torricelli im Jahre 1643.

Quecksilberbarometer theakshay©Flickr

Der Quecksilberbarometer ist ein Messgerät, das meist in der Meteorologie zur Bestimmung des Luftdruckes verwendet wird. Wie der Name schon sagt, wird für ein Quecksilberbarometer Quecksilber benutzt, da es ein hohes spezifisches Gewicht besitzt, so dass dafür nur ein kurzes Rohr nötig ist. Man hat herausgefunden, dass sich Flüssigkeit ausdehnt, wenn eine Temperaturerhöhung stattgefunden hat. Die Steigung des Luftdruckes wird auf einer Skala angezeigt. weiterlesen »


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Nikolaus Kopernikus war Arzt und Jurist, er arbeitete als Administrator der katholischen Kirche und als Domherr. Der Welt ist er aber bekannt wegen seines „Hobbys“: Astronomie. Das Kopernikanische Weltbild gilt als Meilensteintheorie in der Begründung des heliozentrischen Weltbildes.

Nikolaus KopernikusKopernikus wurde am 19. Feburar 1473 im polnischen Thorn geboren. Da sein Vater bald darauf verstarb, wurden er und seine Geschwister von seinem Onkel und späteren Fürstbischof im Ermland, Lucas Watzenrode, aufgezogen. Nikolaus Kopernikus wuchs in einer Zeit der Umbrüche und Reformation auf. Während das herzogliche Preußen und Teile des königlichen Preußens evangelisch wurden, bliebt das Fürstbistum Ermland katholisch. Kopernikus selbst war Katholik, hatte gegenüber der lutherischen Reformation aber kaum Vorbehalte. Sein einziger Lehrling war evangelisch. weiterlesen »


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Der Erfinder Reginald Aubrey Fessenden hat es als erster geschafft, eine Radiosendung  auszustrahlen. Am 24. Dezember 1906 zählten so insbesondere Matrosen zu den ersten Radiohörern der Welt.

Reginald Fessenden – Der erste DJ der Welt

Über 18 Kilometern reichte der Radius, in dem Menschen mit einem Empfangsgerät – welches eigentlich dem Empfang von Morsezeichen diente – die Radiosendung mit Sprache und Musik vernehmen konnten. Da zu dem Zeitpunkt der ersten Ausstrahlung Heilig Abend gefeiert wurde, war Fessendens Sendung auch dementsprechend weihnachtlich: Zu Beginn spielte er auf seiner Geige das Lied „O heilige Nacht“ , dann las er ein paar Verse aus dem Lukas Evangelium und spielte zum Schluss Händel. Schließlich verabschiedete er sich mit Weihnachtsgrüßen. weiterlesen »


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Der Architekt Georg Heinsius von Mayenburg wurde 60 Jahre alt und hinterließ innerhalb von 30 Jahren seine Spuren vornehmlich im Osten Deutschlands.

Georg Heinsius von MayenburgMayernburg kam am 27. November 1870 im sächsischen Städtchen Colditz auf die Welt. Am Polytechnikum Dresden (heutige TU Dresden) studierte er Architektur und lernte bei dem Professor für Baukunst, auch königlich-sächsischer Geheimer Hofrat und Baurat, Ernst Giese. Als Architekt trat Mayenburg das erste Mal Ende des 19. Jahrhunderts in Dresden in Erscheinung. Im Alter von 48 Jahren erlitt Mayenburg eine Gehirnentzündung (Enzephalitis), weshalb er kaum noch arbeiten konnte.

Die Gartenstadt Marga – das wohl bekannteste Projekt Mayenburgs

Bedeutendstes und eines der größten und aufwendigsten Projekte Mayenburgs ist die Arbeiter- und Beamtenkolonie „Gartenstadt Marga“ im brandenburgischen Senftenberg, die in den Jahren 1907 bis 1915 entstand. Auftraggeberin war die Ilse Bergbau AG zugunsten ihrer Mitarbeiter. Mayenburg entwarf 78 verschiedene Häuser mit Elementen der Dresdner Reformarchitektur und des späten Jugendstils. weiterlesen »


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Isaac Newton war ein englischer Physiker, Mathematiker, Astronom, Alchemist, Philosoph und Verwaltungsbeamter und gilt als einer der größten Wissenschaftler seiner Zeit. Er legte mit seinem Gravitationsgesetz den Grundstein für die klassische Mechanik.

Isaac Newton wurde am 4. Januar 1643 in Woolsthorpe-by-Colsterworth in Lincolnshire als Sohn eines Landwirts geboren, der allerdings schon vor seiner Geburt verstarb. Durch die erneute Hochzeit seiner Mutter verbrachte Isaac Newton die ersten neun Jahre seines Lebens bei seiner Großmutter. Diese Trennung wird oftmals als Begründung für seine instabile Psyche herangezogen.

Sir Isaac Newton ©Flickr paukrus

 Isaac Newton und die Wissenschaft

Sein Studium absolvierte er in Cambrigde, wo er sich vorwiegend mit den Lehren von Galileo Galilei, Johannes KepplerRobert Boyle befasste. Sein ersten wissenschaftlichen Durchbruch schaffte er mit der Entwicklung der Infinitesimalrechnung, die es ermöglichte, zeitlich veränderliche Größen, wie etwa die Geschwindigkeit, in Zahlen auszudrücken. Zeitgleich entwickelte Gottfried Wilhelm Freiherr von Leibniz seine Differential- und Integralrechnung, die sich mit dem gleichen Problem befasste und so kam es, dass sich auch sein Name in Hinblick auf die Lösung des Problems durchsetzte. weiterlesen »


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Eines der beliebtesten Spielzeuge weltweit haben Kinder wie Erwachsene dem Dänen Ole Kirk Christiansen zu verdanken: LEGO. Was in den dreißiger Jahren mit einfachen Holzbausteinen begann, ist heute eines der größten, buntesten und vielfältigsten Spielzeuge am Markt.

Ole Kirk Christiansen

Mit den kleinen bunten Kunststoffsteinen kann man eine ganze Welt darstellen: das LEGO. Feuerwehrautos, Piratenschiffe oder Ritterburgen – der Fantasie sind bei LEGO keine Grenzen gesetzt. Was es im inzwischen reichen Angebot des Herstellers noch nicht gibt, das können sich Kinder mit den Steinen auch einfach selbst zusammen bauen.
Praktisch, einfach und vielfältig einsetzbar ist das LEGO-Spiel. Genau aus diesen Gründen ist es bei Kindern und Erwachsenen so beliebt. Fünf Milliarden Stunden verbringen alle Kinder der Welt zusammen damit, LEGO zu spielen, so der Hersteller. Ob LEGO duplo für die Kleinsten, das klassische LEGO für Kinder oder ein Besuch im Legoland für die ganze Familie – die Kunststoffsteine haben ihren Siegeszug um die Welt längst angetreten. weiterlesen »


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