Das Volk der Brillenglas-Träger hat es schon nicht einfach: kommen sie vom Kalten ins Warme, sehen sie nicht viel, öffnen sie den Geschirrspüler sehen sie nicht viel und pusten sie in ihren heißen Kaffee, ist es mit der Klarsicht auch erstmal vorbei.
Obwohl die Idee, beschlagsfreie Brillengläser zu entwickeln wahrlich nicht neu ist, hat man sich für eine freie Sicht auf der Nase bisher immer nur auf das Brillenglas oder das Antibeschlagsmittel konzentriert. Jetzt entwickelte ein Freiburger Forscherteam spezielle Brillengläser mit einer Aktivatorflüssigkeit.
Riesige ungenutzte Energiemengen verlassen täglich Wohnhäuser, Hotels, Krankenhäuser und Schwimmbäder – und verschwinden in Form von warmem Abwasser durch die Abflussleitungen.

Wasserhahn ©flickr.com / AV76HH
Laut dem statistischen Bundesamt würde diese Energiemenge der jährlichen Stromproduktion von acht Atomkraftwerken oder 80 Windrädern entsprechen. Alarmierende Mengen – das dachten sich wohl zumindest die beiden Architekten Ernst Bärenstecher und Erhardt Wächter aus Baden-Würrtemberg. Sie entwickelten ein System, welches dem gebrauchten Abwasser die Wärme entzieht und dem Frischwasser zuführt.
Das seit 2010 geltende neue Bundes-Immissionsschutzgesetz setzt die Nutzer von klassischen Scheitholzkesseln in Zugzwang, denn mit ihren Kesseln strömen sie weit an den festgelegten Abgaswerten vorbei.

Heizkessel ©flickr.com / ofenbernd
Die Auflagen des neuen Bundes-Immissionsgesetzes sind streng: die darin festgelegten Abgaswerte regeln, wieviel vom schädlichen Kohlenmonoxid, wieviel Rußpartikel und andere Abgase in die Luft gepustet werden dürfen. Kaum ein klassischer Kessel kann diesen Werten gerecht werden. So liegt es nicht fern, dass sich die Hersteller von Kesseln dieser in Haushalten noch immer gefragten Heizmethode umweltfreundliche Entwicklungen einfallen lassen müssen.
Die Alterspyramide kehrt sich um, wir werden immer älter und immer mehr alte Menschen leben allein. Bisher existiert jedoch nur der Notruf per Knopfdruck am Handgelenk.
Doch was tun, wenn gar nicht mehr die Möglichkeit besteht, einen Knopf selbstständig zu drücken? Wenn der Hilfsbedürftige etwa einen plötzlichen Ohnmachtsanfall erleidet? Wissenschaftler des Frauenhofer Instituts für Experimentelles Software Engineering in Kaiserslautern haben aus diesem Hintergrund heraus eine sensorenbasierte Notfallerkennung entwickelt.
Der ehemalige Designstudent der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden, Matthias Pinkert, hat in einem gemeinsamen Projekt mit Kommilitonen aus dem Elektrotechnik-Fachbereich eine interessante Leuchte erfunden.
Die sogenannte Dreipuls-Leuchte macht es möglich, jeden beliebigen Bereich am Schreibtisch punktgenau auszuleuchten. Dies funktioniert, in dem der Bediener Ringe auf einer Leuchtleiste hin- und herschiebt und damit das Licht individuell einstellt. Die Lampe kommt dabei ganz ohne Schalter aus: schiebt man alle Ringe der Lampe zusammen, stellt sich das Licht ganz automatisch aus.
Für alle notorischen Lichtschalter-Sucher dürfte diese Erfindung ein Stück vom Nonplusultra sein: ein im Türgriff integrierter Lichtschalter macht das Leben leichter.
Kommt man abends im Dunkeln nach Hause, kann die Suche nach dem Lichtschalter schon mal länger dauern. Hat man sich dann noch ein, zwei Gläschen vom guten Rotwein oder Champagner zu viel genehmigt, gleicht das Unterfangen einem abendlichen Abenteuer noch vor dem Kater am Morgen danach. Christian Dinse, schon seit Jahren Leiter einer Firma für Türbeschläge, half dem Erfinder Jörg Moser bei seiner Idee, den Lichtschalter doch schon in den Türgriff zu integrieren. Für Menschen wie mich, die auch nüchtern konsequent immer erstmal alle Lichtschalter durchprobieren um den richtigen zu finden, die perfekte Idee.
Auch ohne im Besitz eines Smartphones zu sein, sind vielen besimmt schon diese kleinen, quadratischen schwarzweiß-kryptischen Grafiken aufgefallen, die seit einiger Zeit an vielen Plakaten und Zeitschriften aufgedruckt sind.

QR-Code ©flickr.com / steven2e0cnd
Sie, die schwarzweiß-kryptischen Grafiken oder im Fachjargon auch liebevoll QR-Codes genannt, dienen den Besitzern diverser Smartphones bisher als Quelle weiterreichender Informationen zur beworbenen Veranstaltung, Dienstleistung oder dem vorgestellten Produkt. Werden diese QR-Codes mit der Handykamera “eingescannt”, lassen sich die gegebenen Informationen mit Inhalten aus dem Netz verknüpfen und dienen damit einer intensivierten Informationsbeschaffung.
Lange Zeit setzten sich zum Schutz vor Diebstahl die Alarmspinnen an Glasfassaden durch. Flache, sich an den Ecken befindende Drahtschleifen, welche bei Glasbruch den Alarm auslösten.

Glasfassade ©flickr.com / hchristian20
Doch die Möglichkeiten der Glasbruchüberwachung sind gewachsen: Ein Industriemeister für Glastechnik, Claus Baumann aus Tauberbischofsheim baut in seiner Firma SGT unter anderem auch Spezialgläser. Die neuste Entwicklung unter diesen ist das sogenannte Alarmglas, welches auch ganz ohne Alarmschleifen an den Ecken den gewünschten Alarm auslöst, sobald Diebe die Scheibe zerschlagen.
In der Zeit des Energiesparens gestaltet sich das Verkehrswesen als wesentlicher Bestandteil möglicher Einsparungen. Privat nutzbare Fortbewegungsmittel, die auf Benzin und Diesel verzichten, bilden nach heutiger Einschätzung die langfristige Zukunft des Straßenwesens.
Nachdem der Li-Ionen-Akku bereits seinen (bisweilen noch zurückhaltenden) Einzug im Automobilbau bekommen hat, sollen nunmehr auch Zweiräder gänzlich über den elektrischen Strom fahrbar werden. So entwickelte ein Fan der aus der DDR wie der Trabant und der Wartburg bekannten Schwalbe, Thomas Martin, eine mit einem Elektroantrieb ausgestattete Version des auch heute vielerorts noch beliebten Zweitakters.
Mit Hausschlappen und Morgenmantel die morgentliche Zeitung von der Tür abholen – dies macht der an der Tür angebrachte Briefkasten möglich. Doch bisher war seine Anschaffung und Benutzung mit unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden.
Nicht nur, dass so ein üblicher Briefschlitz bisher nicht ganz dicht ist und so verhältnismäßig viel der kalten Luft die kostbare Heizwärme abzieht, auch das durch die zwischen außen und innen herrschenden Temperaturunterschiede entstehende Kondenswasser im Briefkasten lässt Briefe und Zeitungen aufweichen und nicht selten die Druckerschwärze verwischen. Doch diese Zeiten können vorbei sein: der Erfinder aus dem sächsischen Großröhrsdorf, Manfred Schulte, bastelte nun an einer Lösung für das Problem und ließ sich seine Idee patentieren.

Briefkasten ©flickr.com / penjelly