Eigentlich besitzen wir an unseren Fußsohlen unzählige Nervenzellen – viel davon spüren wir aufgrund der üblichen Schuhbekleidung jedoch nicht. Abhilfe soll nun der sogenannte “Fühlschuh” schaffen.
Auf die Erfindung von Frank Demann aus Leipzig geht die hier vorgestellte Erfindung zurück. Er entwickelte einen Schuh mit einer extrem dünnen und absatzlosen Sohle, um die ursprüngliche Natürlichkeit der Fußsensorik wieder zu aktiveren: die Unterseite der Füße registriert nämlich ständig, wie der Boden beschaffen ist – wie man sich vorstellen kann, droht diese Fähigkeit bei der üblichen Schuhsohlendicke aber zu verkümmern.

Schuhe ©flickr.com / nerys hamutal
Zimmer mit Dachschrägen tragen einen ganz besonderen Charme mit sich, und kaum ein Zimmer könnte “kuscheliger” als ein enges Dachgeschoss oder gar ein Dachbodenraum sein. Allerdings geht mit ihnen auch oft ein nicht unterschätzbares Platzproblem einher.
Jeder, der schon einmal eine Dachgeschosswohnung oder einen Haushalt mit Dachschrägen bewohnt hat, dürfte das Problem kennen: wie zum Teufel soll man da einen Schrank unterbringen?
Durch die vereinnahmenden Dachschrägen lassen sich große Möbel an diesen Wänden nicht platzieren, auch kleine Möbel wie Kommoden zwingen zu recht umständlichen Verrenkungen – zumindest bei einer Körpergröße von über 1,30m.
weiterlesen »
Für alle Besitzer von elektromobilen Fahrzeugen sind sie ein Segen: Stromladesäulen. Doch leider sind sie bisweilen noch viel zu selten bis gar nicht in den Städten oder an den Tankstellen anzutreffen.

Stromladestation ©flickr.com / Jens Ostmann
In den Zeiten, in denen regenerative Energien immer mehr an Bedeutung gewinnen, steht auch die Fahrzeugbranche im Hinblick auf Umweltbewusstsein und der sich entwickelnden Verknappung der Erdölreservern nicht still. Schon längst bahnten sich Li-Ionen-Akkus ihren Weg im Automobilbau und schon längst wird über Veranstaltungen wie die World Solar Challenge versucht, die Technik weiterzuentwickeln sowie den Rückhalt beim Bürger zu stärken.
Umzugsfreundliche Möbel nach Steckprinzip – das war die Idee des damaligen Studenten Jörg Lauffer. Weil er so häufig umziehen musste, entwickelte er ein leicht zu transportierendes und zu montierendes Bett.

Tojo – Konstruktion ©flickr.com / benfershop
Dabei ist die Idee so einfach wie genial: getragen von Holzfüßen werden Latten über Kreuz zusammengesteckt – fertig ist das Bett. Folglich einfach sieht auch der Abbau aus: die Latten werden wieder entzweit und alles kann platzsparend verstaut werden. Damit eignet sich die Konstruktion nicht nur für Vielumzieher, sondern auch für Menschen, die ihren Besuchern ein stabiles Bett bieten wollen.
Bislang war das Grundieren absolute Pflichthandlung vor der Tapezierung oder dem Streichen – dies muss mit einer neuartigen Spachtelmasse aber nicht mehr länger so bleiben.

Spachtel ©flickr.com / libertyman40
Beim Renovieren ist es das leidige Problem mit den Ölsockeln: sie lassen sich nur sehr schwer tapezieren oder streichen. Generell besteht bei glatten Flächen nämlich das Problem, dass weder Putz, Farbe noch Tapete daran Halt finden können. So bestand meist nur die Möglichkeit die Wand zuvor abzuschleifen und zu grundieren – im Zweifelsfall sogar abzuhacken. Weil dieser starke Aufwand mit viel Lärm und Dreck verbunden ist, erfand Mike Wiegand aus Plaue (in der Nähe von Gera) Abhilfe: mit einer speziellen Spachtelmasse macht der Geschäftsführer der Sieder GmbH aus glatten Oberflächen einen saugenden Untergrund.
Es hört sich zunächst befremdlich und unnatürlich an, die Lebensmittel im Kühlschrank zu desinfizieren. Betrachtet man sich aber die im Schnitt 11,4 Millionen Keime – pro Quadratzentimeter – im Kühlschrank, kann einem schon ganz anders werden..
Schon 2007 stellte der Hannoveraner Helrik Bobke eine Erfindung vor, welche den Keimen im Kühlschrank den Kampf ansagt. Mit einem kleinen Stäbchen, welches im Kühlschrank aufgehängt werden kann, sollte es den Keimen an den Kragen gehen. Bei Bedarf wurde dieses geknickt um eine chemische Reaktion auszulösen, welche in der Folge geringe Mengen an desinfizierendem Chlordioxid freisetzte. Die desinfizierende Wirkung wurde von der Universität Hannover nachgewiesen: schon nach zwei bis drei Untersuchungstagen konnten keine Salmonellen mehr gefunden werden.
Viele Menschen haben Probleme Türklinken zu benutzen, die vor ihnen schon viele andere berührten. Also lassen wir die Türklinken doch einfach bleiben!

Keine Türklinken mehr.. ©flickr.com / it’s Comrade Foot!
Sascha Klein erging es da ähnlich: aus diesem Grund entwickelte er einen Türöffner, der mit dem Fuß bedient wird, ohne dass dafür eine Klinke berührt werden müsste. Drückt man mit dem Fuß gegen einen der auf beiden Seiten der Tür integrierten Hebel, klappt dieser heraus. Drückt man ihn nun nach unten, geht die Tür auf und lässt sich mit dem Fuß auf dem Pedal aufziehen oder aufdrücken.
Es ist ein Zeichen gegen fortwährende Umweltbelastung: der gelernte Sanitär- und Klempnermeister, Rudolf Hortsch, entwickelte eine Anlage, mit der gebrauchtes Wasser in der Klospülung Gebrauch findet.

Toilette ©flickr.com / zaziepoo
Durchschnittlich verbraucht der Deutsche etwa 130 Liter Wasser am Tag. Nur drei davon landen im Körper, der Rest in Geschirrspül- oder Waschmaschinen, in der Dusche – oder, wie das meiste, im Klo. Mehr als 100 Kubikmeter sauberes Trinkwasser würden so im Schnitt in Deutschland die Toilette runtergespült. Dieser Umstand ärgerte den Wehlener (sächsische Schweiz) Klempnermeister im Ruhestand viele Jahre lang. So erfand er eine Anlage, die mit gebrauchten Wasser spülen kann.
Für den designtechnisch und raumklimabedachten Hausbesitzer und Mieter könnte dies ein Blick in seine ganz persönliche Zukunft sein, denn: der nächste Sommer kommt bestimmt!

Multidecor-Muster ©multifilm.de
Diverse Sonnenrollos mit reflektierender Außenschicht gibt es in Menge, jedoch eint sie alles: très chique ist etwas anderes. Deshalb hat es sich das Unternehmen multifilm zur Aufgabe gemacht, das Praktische mit einer gewissen Ansehnlichkeit zu verbinden: die Rollos aus Limbach Oberfrohna in Sachsen sind auf der Innenseite mit Mustern versehen und schaffen damit in zweierlei Hinsicht ein angenehmes Raumklima.
Funktionell bestehen die neuen Rollos aus einer Polyesterfolie, welche auf er Außenseite mit einer reflektierenden Aluminium-Schicht bedampft ist. Da diese aber sehr dünn ist, erklärt sich eine wirkende Transparenz auf der dem Licht abgewandten Seite.
Der Schimmelbefall einer Wohnung oder eines Hauses kann aufgrund seiner überaus gesundheitsschädlichen Wirkung das “Daheim” unbewohnbar machen. Mittel dagegen enthalten oftmals Alkohol, Chlor oder ähnliche reizende oder schädliche Substanzen – zumindest bisher.
Viele Schimmelpilze produzieren Giftstoffe, welche den Menschen mal weniger und mal mehr stark belasten können. Von Bronchialasthma bishin zur teilweise tödlich verlaufenden Infektionskrankheit Mykose kann der Schimmelbefall schlimme Krankheitsbilder im menschlichen Körper auslösen (oder aber das Penicillin entdecken lassen..). Dafür zuständig sind die Sporen der Pilze – hier sitzen in den meisten Fällen die Giftstoffe, die uns das Leben schwer machen. Aus dem Grund sind bei Beseitigung des Schimmels vor allem auch die Ursachen ausfindig zu machen.