Erfindungen im Alltag

Von skurill bis unverzichtbar
 


Archiv: skurile Erfindungen

Die Camera Obscura ist eine faszinierende Erfindung, denn so einfach sie gemacht ist, so erstaunlicher ist es, dass sie eine Abbildung der Umgebung kreieren kann und damit Vorgängerin der Fotokamera war. Auch für die Kunst war sie inspirierend.

Eine Camera Obscura funktioniert physikalisch gesehen wie unser Auge, bzw. dessen Linse, man kann sie sich als abgedunkelte Box vorstellen, deren Rückseite die Projektionsfläche ist und deren Vorderseite mit einem winzigen Loch ausgestattet ist.

Funktionsweise

Durch das Licht erst sehen wir Gegenstände, denn das umgibt sie weniger, als dass es von Ihnen reflektiert wird. Das Loch in der Kamera bündelt diese Lichtstrahlen und wirft sie auf die Projektionsfläche im Inneren der Camera Obscura, die man – ohne hinzugefügte Linse – auch als Lochkamera bezeichnen kann. weiterlesen »


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Der Einrad-Anhänger

Autor: franfi
abgelegt in: skurile Erfindungen

Mal elegant, mal sportlich, mal protzig und nun auch noch mit Anhänger: denn auch unsere lieben Motorradfahrer wollen ja in den Urlaub…

Moppedhänger ©flickr.com / Nordlichter4
Moppedhänger ©flickr.com / Nordlichter4

Wollte man mit seinem Mopped bisher mal etwas mehr Gepäck mitnehmen, sah man regelmäßig alt aus. Zwar können Topcases und Seitentaschen einiges an Volumen für den Freizeitausflug aufnehmen, aber richtig viel Stauraum sucht man hier vergebens. Motorräder mit Beiwagen lösen dann zwar das Verstauproblem, verändern aber in nicht unerheblichem Maß die Fahreigenschaften. Anhänger mit zwei Rädern widerum beeinträchtigen den Fahrspaß extrem:  die Idee des Einrad-Anhängers nahm seinen Lauf..

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Wie lange hat die Menschheit schon von fliegenden Autos geträumt? Nun ist es endlich soweit. Das Terrafugia Transition geht in Serie. Die Zukunft ist da.

Man kennt sie aus Filmen wie Zurück in die Zukunft oder Das 5. Element, und nun sind sie Realität. Das mit Flügeln ausgestattete Terrafugia Transition, eine Mischung zwischen Auto und Flugzeug, wird demnächst für einen stolzen Preis von 160.000 Euro auf dem Markt eingeführt. weiterlesen »


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Am kommenden Wochenende findet erstmals das Wissenschaftsfestival im niederländischen Kerkrade und Simpelveld statt. In Zusammenarbeit mit der Südlimburgischen Dampfeisenbahngesellschaft ZLSM und dem Entdeckermuseum Continium entstand das EUREKA genannte Entdeckerwochenende.

Albert Einstein by Sir Adavis©Flickr

In Simpelveld können die Besucher berühmten Erfindern begegnen und deren Erfindungen bewundern. Anschließend kann mit einer Dampfeisenbahn eine Reise von der Vergangenheit in die Gegenwart unternommen werden. Im Museum Continium findet eine Wissenschaftsshow statt und die Besucher können unter anderem an einem Astronautentraining teilnehmen.

Wissenschaftler und Erfinder

Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Zeitreise ist der altehrwürdige Bahnhof in Simpelveld, an welchem die Vergangenheit im Mittelpunkt steht. Bekannte Wissenschaftler, die weltverändernde Entdeckungen gemacht haben und die möderne Technik beeinflusst haben, stehen auf den Bahnsteigen und können von den Besuchern bewundert werden. weiterlesen »


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Die Liste der schrecklichsten Erfindungen der Welt ist vielleicht nicht die beste, wohl aber die unterhaltsamste Erfindungen der Welt. Wir stellen den Erfinder vor : Das Time Magazin!

von Per Ola Wiberg ~ Powi © Flickr

Die Liste der schrecklichsten Erfindungen der Welt, vereint die Creme dela Creme der weltweit unnötigsten Erfindungen. Insgesamt zählt die berüchtigte Liste 50 Erfindung, deren Sinn sich so manchem orthonormal Verbraucher einfach nicht erschließen lässt. Es geht bei diesem speziellen ‘Wettbewerb’ weiterlesen »


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Viele junge, aber auch ältere Menschen lieben eine braune Hautfarbe. Die einen begnügen sich ihre Haut auf natürliche Weise im Sommer oder im Urlaub bräunen zu lassen. Andere wiederum gehen zeitweise oder das ganze Jahr ins Solarium.

Ein Vorläufer des Solariums war die Höhensonne. Dieses Gerät besteht im wesentlichen aus einer Quecksilberdampf-Hochdrucklampe. Diese erzeugt Ultraviolettstrahlung und wird ohne Schutzglas betrieben. Die Höhensonne wurde 1904 von Richard Küch zum Patent angemeldet. Von nun an konnte jeder sich in der Freizeit, wann immer er wollte künstlich bräunen lassen.

Heutzutage liefern spezielle Leuchtstofflampen in Solarien das nötige UV-Licht. Für unterschiedliche Bräunung sind zwei verschiedene Strahlungstypen verantwortlich. Die UV-A- und die UV-B-Strahlung. Viele kennen so genannte Turbobräuner. Diese verwenden hauptsächlich UV-A-Strahlung. Diese sorgt für sofortige sehr intensive Bräunung, die aber relativ schnell wieder verfliegt.

Solarium ©Wikipedia

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Frauen meiner Generation sind mit ihm großgeworden. Männer, die modebewusst und trendig sind und es David Bowie, Robert Smith oder auch dem Schauspieler Robert Stadlober nachmachen wollen, benutzen ihn aber auch ab und zu. Die Rede ist vom Nagellack, jenem entweder schlicht pastellfarben oder gern auch grell-bunten Flüssigen, das jede Hand in eine sexy Kralle verwandeln kann.

Und wer hat’s erfunden? Eng verbunden mit der Entdeckung des Nagellackes ist die Automobilindustrie; Nagellack ist quasi als Nebenprodukt der Autoindustrie zu verstehen. Dabei gibt es bemalte Nägel schon lange. Die alten Ägypter, die ihre Nägel mit rotem Öl färbten zum Beispiel. Auch im alten Orient färbte man mit pflanzlichen Farbstoffen, wie beispielsweise Henna seine Hände und auch die Fingerkuppen.

In Europa wurde das Färben und Maniküren von Fingernägeln jedoch erst um 1800 üblich. Es war eine Geste der sozial gehobenen Klassen und damit auch gleichzeitig Statussymbol. Gepflegte Hände ließen erkennen, dass man zur Bürgersklasse gehörte; so grenzte man sich von den bäuerlichen Klasse ab. Um diese Zeit kamen in den USA die ersten Home Manicure Sets heraus. Ein Patent darauf meldete Anna Kindred aus North Dakota an.

Doch erst in den 1920er Jahren entwickelte man den ersten haltbaren Nagellack. Durch die permanente Weiterentwicklung von Autolacken konnte 1925 der erste Nagellack auf dem Markt erscheinen. Er war rosarot und wurde nur auf der Mitte der Fingerkuppe aufgetragen. Der “Halbmond” am Nagelrand, sowie die Nagelspitze blieben frei.

Lackierte Finger mit rotem Nagellack by hiabba flickt


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Ich gebe zu, der Luftballon ist nicht gerade ein Weihnachtsthema, trotzdem geht es heute um das seltsame Gummigetüm. Egal ob einfach aufgeblasen, mit Wasser gefüllt, aufgepustet und quietschend, sausend, prustend in die Luft gelassen – das Ding macht Freude. Denn was ist friedlicher und niedlicher, als ein verirrter Luftballon in der Fußgängerzone? Von den frisierten mit Helium aufgefüllten und gepimpten Luftballons gar nicht zu sprechen…

Luftballon am Straßenrand by Duchamp flickr

Der Luftballon ist, wie so vieles, ein Laborkind, genauer gesagt ein britisches Laborkind. Im 19. Jahrhundert, genauer gesagt im Jahre 1824, experimentierte der Londoner Professor Michael Faraday am ersten Gummiluftballon. Dafür drückte er zwei runde Flächen Rohgummi aufeinander, bestäubte das Innere mit Mehl und füllte diesen schließlich mit Wasserstoff. Das Ding dehnte sich so stark aus, dass es fast durchsichtig wurde und schwebte anschließend elegant an die Decke. Schon kurze Zeit später wurde der  Luftballon als Set verkauft, in dem man das Rohgummi selbst zusammenpressen musste. Das Gummi war jedoch unvulkanisiert und deswegen nicht lange haltbar.

Heute werden Luftballons aus flüssigem Latex hergestellt. Das Mundstück wird dabei vom Ballonhals her ein wenig aufgerollt; dadurch wird ein Ring erzeugt, der das Aufblasen erleichtert.

Hier noch ein lustiger Weltrekord: Die längste Strecke mit einem Helium gefüllten Luftballon legte der aus den USA stammende Ken Couch zurück. Er schwebte mit seinem Balon, an dem er einen Gartenstuhl befestigte 350 km von seiner Heimatstadt bis nach Idaho!


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Auf meinen Reisen durch das Internet, von denen ich versuche immer die interessantesten und wissenswertesten Informationen auf dem Universum der Erfindungen in dieses Weblog zu tragen, stoße ich regelmäßig auf Dinge, von denen ich hier meist nicht berichte. Doch nur um zu veranschaulichen, was denn Hinz und Kunz so alles erfinden, habe ich heute einmal eine besonders schöne Perle als Beispiel herausgepickt, die ich jedoch nicht vor die Säue, sondern vor mein geschätztes Lesepublikum werfen möchte.

Darf ich vorstellen? Die Bierstütze (hoch R, denn tatsächlich ist das Ding ein eingetragener Markenname). Im folgenden möchte ich kurz darstellen, was es denn mit der Bierstütze, diesem Ausbund an Ding, das die Welt gebraucht hat, auf sich hat.

Es ist überhaupt nicht schwierig etwas über die Bierstütze zu erfahren, denn dafür gibt es die Homepage www.bierstuetze.de, die genau beschreibt, warum eine Bierstütze in keinem Haushalt fehlen darf. Die Bierstütze ist nichts weiter als eine Plastikschiene, die man an einem Bierkasten befestigt, der dadurch leicht schräg angewinkelt wird. Dies ermöglicht, dass man Bierkästen aufeinanderstapeln kann, ohne dass einem gleich die Bierflaschen alle entgegenkommen. Aha.

Laut Homepage hat die Bierstütze jede Menge Vorteile, abgesehen davon, dass sie „Platz schafft“ und „clever“ ist hat sie auch „Pepp“ – will heißen, „ist eine neue, attraktive Präsentation der Getränke“. Spottbillig ist das erlesene Stück auch noch. Für einen Bierkasten kostet die Bierstütze lausige 12,90 €. Für die Privatperson, die sicherlich kistenweise Bier im Keller stapelt, lohnt sich die Bierstütze ungemein. Und ein Kneipenbesitzer wird sich vor Freude auf die Bierstütze bald in die Hosen machen; vor allem aus dem Grund, dass man auch mit Bierstütze nicht mehr als zwei Kisten aufeinanderstapeln darf. Was für eine Erfindung! Ab November 2008 wird geliefert.

Ich trinke irgendwie lieber Tee…glaube ich.

Bierkasten by mighty-min flickr


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Lust auf Steak? Feine Tortilla, Pfannkuchen, ein leckeres Omelett? Wer gern selber kocht, den dürfte die Teflonpfanne wie der reinste Segen erscheinen. Teflon, das ist der seltsam glänzende Stoff, mit dem sogenannte Antihaft-Pfannen beschichtet sind. Teflon sorgt dafür, dass die Zutaten nicht am Pfannenboden kleben bleiben und aus dem feinen französischen Crepes ein unappetitlicher österreichischer Kaiserschmarrn wird (nichts gegen die Österreicher, aber ich bin doch eher von der Crepe-Fraktion).

Tatsächlich wird Teflon, das im Fachjargon Polytetrafluorethylen (PTFE) heißt, von der us-amerikanischen Firma DuPont vertrieben und diese Firma hat französische Wurzeln. Entdeckt wurde Teflon jedoch von dem Kalifornier Roy Plunkett, und zwar durch Zufall. Ursprünglich war Plunkett auf der Suche nach einem Kältemittel für Kühlschränke. Während er mit einem Stoff namens Tetrafluorethylen (TFE) experimentierte, fand er eines morgens kleine weiße Krümel, statt Gas wieder. Das Gas hatte sich in PTFE verwandelt. Die Firma Dupont, die schon zur damaligen Zeit in den USA ansässig war, erhielt jedoch das Patent auf PTFE und zwar 1941.

Teflonpfanne mit Spiegelei by aubergene flickr

Ein bisschen beängstigend ist jedoch, dass PTFE, also Teflon, zunächst als Aufbereiter für die ersten Atombomben gedient haben. Damit war der Stoff bei Dupont in den besten Händen, denn Duponts Firma war spezialisiert auf Sprengstoff und Kriegproduktion.

In die Pfanne kam Teflon dann erst Ende der achtziger Jahre, wo der erste Teflon-Boom begann. Heute sind Bratpfannen fast schon standardmäßig mit Teflon ausgestattet. Was auch interessant ist: Piercings, die mit Schmuck aus Teflon gestochen werden heilen wesentlich schneller ab, als deren Pendants Weißgold und Titan! Außerdem findet man Teflon auch in hauchdünnen Schichten als Goretex wieder. Das sogenannte Goretex-Laminat, was vor allem für wind- und wasserbeständige Jacken bekannt ist, ist nichts weiter als Teflon. Mit diesem Hinweis dürfte als die Frage, was Goretex-Jacken mit Bratpfannen zu tun haben, hinreichend geklärt sein. Nur macht es folgende Frage nicht leichter: In welcher Kategorie speichere ich nun diesen Text ab?


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