Das Haus zum Mitnehmen
Ein Haus zum Mitnehmen fernab des üblichen Caravan-Camping-Looks? Seit fünf Jahren arbeitet der Erfinder Sven Schürer an seinem Projekt “mobiles Haus”.

Mobiles Haus ©flickr.com / Eneko Alonso
Das Haus zum Mitnehmen entstand womöglich aus dem Verlangen eines ewig Rastlosen. Vielleicht ist Sven Schürer genau so ein Typ: er jedenfalls erfand den mobilen Haushalt, in den er mittlerweile fünf Jahre Arbeit steckte.
Das Baumaterial war damals schnell gefunden, leicht und wärmeisolierend sollte es sein. Dafür eignete sich eine Kunsstoffpaneele aus gebackenem Purschaum, welcher von dem Erfinder ursprünglich für den Bau von Toren für die Industrie genutzt wurde.
Transportiert werden die einzelnen Hauselemente mittels eines Hängers – durch die Zerlegung entfallen die notwendigen Crashtests und Genehmigungen, welche anstehen, wenn man das Haus als vollständigen Block transportieren wollte. Ist der Hänger am gewünschten Errichtungsort angekommen, kann er dort eingegraben werden. Anschließend können die einzelnen Elemente darauf gebaut werden.
Sven Schürer erklärt, dass das Haus deshalb als fliegender Bau zugelassen sei, weil das Fahrgestell weiterhin unter dem Haus bleibe. So könne man es ganz ohne Baugenehmigung auf Campingplätzen und Freizeitgrundstücken aufstellen, weil es nicht mit dem Erdreich verbunden wird.
Lösungen zur Wasseraufbereitung sind in dem Haus bereits integriert. Eine Gastherme bietet das warme Wasser zum Kochen und Waschen und eine Wasserreinigungsmaschine dient zur Umwandlung des Abwassers in Brauchwasser.
Zusammen mit den Forschern der TU Berlin will der Erfinder aber die vollkommene Autarkie seines mobilen Häuschens erreichen. Dafür sollen schon bald Solar- und Brennstoffzellen dienen, welche die nötige Energie zur Verfügung stellen sollen.
(Quelle)


