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Das Hubble-Weltraumteleskop – Neue Einblicke in den Kosmos

Autor: Holger
abgelegt in: Neue Erfindungen

Am 11. Mai 2009 ist wieder einmal eine NASA Shuttle Mission zur Reparatur des Weltraumteleskops aufgebrochen. Es sollen Komponenten erneuert werden und neue Instrumente für zusätzliche Beobachtungsmöglichkeiten installiert werden.

Das Hubble-Teleskop wurde am 24. April 1990 mit einer Space-Shuttle-Mission in den USA gestartet. Nach einigen Problemen wurde es erfolgreich ausgesetzt. Ein Teleskop außerhalb der Erdatmosphäre hat große Vorteile. Die Filterwirkung der Erdatmosphäre auf bestimmte Strahlungen des elektromagnetischen Feldes, wie z.B. Ultraviolett und Infrarot, entfällt. Außerdem treten auch keine Störungen durch Luftbewegungen auf.

Hubble picture of NGC 2818 ©flickr by thebadastronomer

Trotz anfänglichen Problemen mit dem Hauptspiegel und drei früheren Wartungsmissionen lieferte das Hubble-Teleskop Bilder großer öffentlicher Bedeutung, die zu Ergebnissen mit großer wissenschaftlicher Bedeutung führten. Die jetzige Wartungsmission soll die letzte sein und die Betriebszeit des Teleskops für weitere 5 bis 10 Jahre verlängern.

Hubble-Weltraumteleskop ©Wikipedia by NASADas Hubble-Teleskop wiegt 11,6 Tonnen und ist 13,1 Meter lang. Der Durchmesser dieser Technik beträgt 4,3 Meter. Das besondere an der Konstruktion ist, es ist ein Spiegelteleskop aus zwei hyperbolischen Spiegeln vom Typ Ritchey-Chrétien. Der Hauptspiegel hat einen Durchmesser von 2,4 Metern. Die effektive Brennweite des Systems beträgt 57,5 Meter. Die für den Betrieb notwendige elektrische Energie wird aus Solarzellen gewonnen. Das Teleskop war von Anfang an so konstruiert, dass es von Astronauten gewartet werden kann. Es verliert leider bei seinem Flug um die Erde ständig an Höhe. Deshalb wird es bei jeder Wartung wieder auf eine höhere Umlaufbahn gebracht.

Eine besondere Aufgabe des Hubble-Teleskops bestand in der Beobachtung von Cepheiden naher Galaxien. Unter anderem sollten die genauen Entfernungen zu diesen Galaxien bestimmt werden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten war die Hubble-Mission in dem einen oder anderen Punkt erfolgreich. So entstanden sehr gute Aufnahmen zum Studium der Entwicklung von Galaxien und die kosmische Entfernungsskala konnte geeicht werden. Außerdem gelang der Nachweis von schwarzen Löchern.

2013 soll der Hubble-Nachfolger das James Webb Space Telescope ins All geschossen werden. Dieses Teleskop ist ein Gemeinschaftsprojekt von NASA, ESA und der kanadischen Weltraumagentur.


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