Am 11. Mai 2009 ist wieder einmal eine NASA Shuttle Mission zur Reparatur des Weltraumteleskops aufgebrochen. Es sollen Komponenten erneuert werden und neue Instrumente für zusätzliche Beobachtungsmöglichkeiten installiert werden.
Das Hubble-Teleskop wurde am 24. April 1990 mit einer Space-Shuttle-Mission in den USA gestartet. Nach einigen Problemen wurde es erfolgreich ausgesetzt. Ein Teleskop außerhalb der Erdatmosphäre hat große Vorteile. Die Filterwirkung der Erdatmosphäre auf bestimmte Strahlungen des elektromagnetischen Feldes, wie z.B. Ultraviolett und Infrarot, entfällt. Außerdem treten auch keine Störungen durch Luftbewegungen auf.
Trotz anfänglichen Problemen mit dem Hauptspiegel und drei früheren Wartungsmissionen lieferte das Hubble-Teleskop Bilder großer öffentlicher Bedeutung, die zu Ergebnissen mit großer wissenschaftlicher Bedeutung führten. Die jetzige Wartungsmission soll die letzte sein und die Betriebszeit des Teleskops für weitere 5 bis 10 Jahre verlängern.
Wer kennt sie nicht. In allen modernen technischen Geräten so z. B. auch in jedem neuen Handy sind sie zu finden. Die Li-Ionen-Akkus. Andere Anwendungsmöglichkeiten sind in Camcordern, Digitalkameras, ja sogar in ultra modernen Sport-Öko-Autos.

Nicht wegzudenken sind solche Akkumulatoren heutzutage auch aus Computern (Laptops, Netbooks) und anderen mobilen Geräten. Wie der Name schon sagt, der Li-Ionen-Akku ist ein Akku auf Lithium Basis. Solch ein Akku zeichnet sich durch hohe Energiedichte aus, ist thermisch stabil, liefert beim Entladen eine konstante Spannung und besitzt im Gegensatz zu anderen Akkus keinen Memory-Effekt. 1991 wurde der erste frei verkäufliche Li-Ionen-Akku in einer 8-mm-Videokamera eingesetzt.
Im März 2009 wurde das Weltraumteleskop Kepler in den Orbit gestartet. Ziel dieses Projektes ist es erdähnliche, bewohnbare Planeten aufzuspüren. Wie kommt es nun, dass ausgerechnet Johannes Kepler der Namensgeber dieses Projektes wurde.
Johannes Kepler, ein deutscher Astronom, wurde 1571 in Weil geboren. Besonders bekannt wurde er durch die keplerschen Gesetzte, die Gesetzte der Planetenbewegung. Davon gibt es drei Stück. Das erste Gesetz besagt, die Bahnen der Planeten sind Ellipsen, in deren einem Brennpunkt die Sonne liegt.
Das zweite keplersche Gesetz beschreibt die Gleichheit der Flächen, die ein Strahl zwischen Sonne und Planet in gleichen Zeiten überstreicht. Und das dritte keplersche Gesetz, Achtung jetzt wird es komplizierter, trifft folgende Aussage: Die Quadrate der Umlaufzeiten zweier Planeten eines Systems verhalten sich so wie die dritten Potenzen der großen Halbachsen.
Die ersten beiden Gesetze fand er 1609 und das dritte schließlich 1618, fast 10 Jahre später. Bahnstörungen treten auf wenn sich drei oder mehrere Körper umrunden. Die keplerschen Gesetze sind dabei allerdings noch ein heute verwendetes Bezugssystem für solche Gebilde. Sind sehr viele Körper miteinander gebunden dann gibt es Abweichungen. weiterlesen »
Viele junge, aber auch ältere Menschen lieben eine braune Hautfarbe. Die einen begnügen sich ihre Haut auf natürliche Weise im Sommer oder im Urlaub bräunen zu lassen. Andere wiederum gehen zeitweise oder das ganze Jahr ins Solarium.
Ein Vorläufer des Solariums war die Höhensonne. Dieses Gerät besteht im wesentlichen aus einer Quecksilberdampf-Hochdrucklampe. Diese erzeugt Ultraviolettstrahlung und wird ohne Schutzglas betrieben. Die Höhensonne wurde 1904 von Richard Küch zum Patent angemeldet. Von nun an konnte jeder sich in der Freizeit, wann immer er wollte künstlich bräunen lassen.
Heutzutage liefern spezielle Leuchtstofflampen in Solarien das nötige UV-Licht. Für unterschiedliche Bräunung sind zwei verschiedene Strahlungstypen verantwortlich. Die UV-A- und die UV-B-Strahlung. Viele kennen so genannte Turbobräuner. Diese verwenden hauptsächlich UV-A-Strahlung. Diese sorgt für sofortige sehr intensive Bräunung, die aber relativ schnell wieder verfliegt.
Kritiker streiten sich ab wann und in welcher Bauform eine Gitarre auch eine Gitarre genannt werden darf. Ist vielleicht schon jede Kiste die mit Seiten bespannt ist eine Gitarre?
Selber Musik machen war zu jeder Zeit eine willkommene Abwechselung. Neben dem Gesang spielt die Gitarre oder auch das Klavier eine große Bedeutung. Konzertgitarren gibt es schon für Kinder ab 5 Jahren. Man unterscheidet zwischen Akkorden und dem Melodiespiel. Große Fingerfertigkeit und Schnelligkeit sind bei jedem Instrument gefragt. Dabei ist ein richtiges Rhythmusgefühl wichtig. Es gibt verschiedene Schlag- und Zupftechniken. Die Konzertgitarre ist besonders vielseitig und preiswert. Deshalb eignet sie sich besonders als Einstiegsinstrument.
Wie ist eine Konzertgitarre jetzt aufgebaut? Sie besteht aus einem hohlen hölzernen Klangkörper mit Schallloch und einem Hals mit auf ihm angelegtem Griffbrett. Am Ende des Griffbrettes ist der Kopf mit der Stimmtechnik. Konzertgitarren sind mit Nylonseiten bespannt. Die g, h und e Seite sind komplett aus Kunststoff. Die E, A und D Seite haben einen Kunststoffkern und sind mit feinen Metallfäden umsponnen. Dies sind auch die Bassseiten. Konzertgitarren eignen sich für den Fingeranschlag. weiterlesen »
Jede Hausfrau oder auch jeder Hausmann kennt das Problem, nach dem trocknen der Wäsche müssen trotz modernerer Stoffe und schonender Waschprozesse immer noch etliche Kleidungsstücke gebügelt werden. So ist auch heutzutage noch das Bügeln in Freizeit und Beruf an der Tagesordnung.
Bügeleisen nimmt man zum Glätten der Stoffe. Dies geschieht durch Druck und durch Wärme. Bei den modernen Geräten wird zum Glätten noch zusätzlich Feuchtigkeit genutzt, z. B. durch heraustreten von Wasserdampf an der Sohle. Die Menge des Dampfes ist dabei regulierbar, genauso wie die Wärme durch Thermostat und der Druck, der von der Armkraft des jeweilig Bügelnden abhängig ist.
Dabei gilt, je höher der Druck oder je höher die Temperatur desto besser ist das Ergebnis. Leider vertragen bestimmte Stoffe nur bestimmte Temperaturen. Es gibt für jeden Stoff eine bestimmte Temperatur,die bei den Bügeleisen meist als Stufe gekennzeichnet ist. Die erste Stufe geht bis ca. 110 °C (Seide, Acryl), die zweite Stufe bis ca. 150 °C (Wolle) und die dritte Stufe bis ca. 220 °C (Baumwolle, Leinen). Beachtet der Bügelnde diese spezifischen Stufen nicht, dann kommt es sehr schnell zu hässlichen Flecken oder z. B. Acryl schmilzt ganz. Also Vorsicht!
Viele kennen sie aus Filmen, von Agentenjagden oder aus dem Kampfeinsatz. Der eine oder der andere wird beim Bund, beim Zoll, der Polizei z.B. in Hubschraubern oder am Boden oder auch auf der Jagt mit solchen Geräten zu tun bekommen haben. Was kann so ein Gerät nun?
Nachtsichtgeräte machen, wie es schon der Name sagt in der Nacht Dinge die Wärme abstrahlen sichtbar. Die wahrgenommene Strahlung liegt also im infraroten Bereich, den wir Menschen ohne Hilfsmittel nicht wahrnehmen können. Die ständige Weiterentwicklung wird vor allem durch das Militär vorangetrieben. So sind modernste Systeme natürlich nicht für den Privatverbraucher verfügbar. Es gibt wohl mittlerweile vier Generationen von Nachtsichtgeräten. Diese unterscheiden sich durch immer bessere Bildwiedergabe. Angestrebt wird eigne Bildwiedergabe bei Nacht, wie bei einer normalen Videokamera bei Tag. Wie weit die Entwicklung ist, darüber können wir nur spekulieren. Bezahlbar ist dieser Wahnsinn allerdings nur fürs Militär. Die Entwicklung geht wohl soweit, dass moderne Geräte durch Wände hindurchsehen können.
In der zivilen Nutzung werden Nachtsichtgeräte vor allem bei der Jagd verwendet. In Zielvorrichtungen sind diese allerdings in Deutschland verboten.
Otto Lilienthal, der Mann der der Menschheit Flügel schenkte. Bis heute gilt er als der erste, erfolgreiche Flieger der Menschheit.
Otto Lilienthal ist einer der vielen, berühmten Erfinder. Doch er führte Untersuchungen und Messungen an Modellflügen durch und startete von 1891 bis 1896 seine ersten erfolgreichen Flugversuche und bereits ein Jahrzehnt später führte das zur Verwirklichung des Motorflugs durch die Gebrüder Wright. ”
Hinlänglich bekannt wird diese Entwicklung “vom Gleitflug zum Motorflug” genannt und tatsächlich war das für die damalige Zeit revolutionär.
So beobachtete Otto Lilienthal Möwen und Störche, zog sogar Jungvögel auf, um zu verstehen, wie der Flügelschlag funktioniert. Er wollte unbedingt begreifen und verstehen, wie Vögel fliegen können.
Er suchte nach dem Grundprinzip der Aerodynamik, nämlich dem Auftrieb – ein Thema, über das die Physiker damals fast nichts wussten. Schnell erkannte er, dass Flügel gewölbt sein müssen, um im Luftstrom nach oben zu steigen.
Sein 1889 erschienenes Buch “Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst”ist das wichtigste Nachschlagewerk im 19. Jahrhundert gewesen.
Nach viel Theorie und noch mehr Praxis, erfüllte sich an einem Sommertag im Jahr 1891 sein Traum vom Fliegen. Der Tag, an dem er die ersten 15m in der Luft verbracht hat, galt für die Menschheit, als der Zeitpunkt, in das Fliegen erlernt war.
Doch am 9. August 1896 verunfallte Otto Lilienthal aufgrund einer Sonnenbö, der er nicht entgegen steuern konnte, und stürzte aus 15m Höhe ab. Beim Aufprall erlitt nach bisheriger Auffassung eine Fraktur des 3 Halswirbels. Neuere Untersuchungen ergaben, dass eine Hirnblutung die wahrscheinlichere Todesursache ist.
Mit einem Pferdewagen wurde er nach Stöln in einen Gasthof gebracht und versorgt. Später brachte man ihn nach Berlin, aber schon während des Transportes fiel er ins Koma und erlag am darauffolgenden Tag, dem 10. August 1896, seinen schweren Verletzungen.
Das Grab von Otto Lilienthal und seiner Ehefrau Agnes befindet sich auf dem Berliner Friedhof Lankwitz. Es ist ein Ehrengrab der Stadt Berlin.
Im zu Ehren wurde in Anklam das “Otto Lilienthal Flugmuseum” eingerichtet.
Tipp Ex lautet zunächst der Firmenname für das Unternehmen, das diese praktischen Folien und Flüssigkeiten zum Überdecken von Tipp- oder Schreibfehlern herstellt. Doch wie ist der Verlauf der Erfindung? Und wer ist Bette Nesemith Graham?
Im Jahre 1959 erhält Wolfgang Dabisch in Deutschland ein Patent auf das weiße Korrekturmittel. Schnell wird eine Vertriebsgesellschaft, die Tipp-Ex Vertrieb GmbH & Co. KG, in Frankfurt am Main gegründet und der Siegeszug von Tipp-Ex beginnt. Zunächst wird von der Firma nur die bekannten Tipp-Ex Blättchen vertrieben, die bei Schreibfehlern mit der Schreibmaschine ihren Einsatz finden. Doch seit den 60er Jahren gehört auch die Korrekturflüssigkeit zur Produktpalette weiterlesen »
Der kluge Mensch, welcher die Gasmaske erfand, hieß Garret Morgan und 1914 bekam er das Patent für die Gasmaske. Und schon in Schlachten des 1. Weltkrieges wurde diese Art der Masken eingesetzt. 
Doch die ersten Modelle der Gasmasken sind natürlich mit den heutigen nicht zu vergleichen, wenn gleich sie schon damals unverzichtbar waren.
Viel Technik fand man an ihnen nicht,, denn sie verband lediglich ein Schlauch mit einem Kanister und einem Filter. Einfach, aber wirksam, die
Später wurden die Filter so verkleinert, dass er als kleine Patrone in die Maske passte und so die Luft filterte und reinigte.
Der Filter der Gasmaske bestand aus drei Schichten; Aktivkohle und Bimstein, welcher in absorbierende Chemikalien getaucht war.
Bei hoher Gas-Konzentration musste man den Filter schnell wechseln, sonst drohte Lebensgefahr.
Auch die Materialen bei der ursprünglichen Erfindung der Gasmaske -auch Schutzmaske genannt – waren recht einfach, so bestanden sie häufig nur aus Segeltuch oder Leder, während die Gasmasken von heute mit Gummi ausgestattet sind.
Diese Erfindung macht Garret Morgan nicht steinreich, er rettete mit der Erfindung der Gasmaske bis heute sicher 1.000 Menschenleben in der ganzen Welt.