In der Zeit des Energiesparens gestaltet sich das Verkehrswesen als wesentlicher Bestandteil möglicher Einsparungen. Privat nutzbare Fortbewegungsmittel, die auf Benzin und Diesel verzichten, bilden nach heutiger Einschätzung die langfristige Zukunft des Straßenwesens.
Nachdem der Li-Ionen-Akku bereits seinen (bisweilen noch zurückhaltenden) Einzug im Automobilbau bekommen hat, sollen nunmehr auch Zweiräder gänzlich über den elektrischen Strom fahrbar werden. So entwickelte ein Fan der aus der DDR wie der Trabant und der Wartburg bekannten Schwalbe, Thomas Martin, eine mit einem Elektroantrieb ausgestattete Version des auch heute vielerorts noch beliebten Zweitakters.
Obwohl es schon mit der Stereotypie-Methode erstellte Erzeugnisse von Jan van der Mey und Johann Müller zu Leiden gab, gilt erst William Ged als der Erfinder der Stereotypie mit Gips.
Unter Stereotypie wird das Verfahren verstanden, eine komplette Buchdruckplatte zu erstellen. Dabei wird zunächst eine aus beweglichen Lettern zusammengesetzte Druckseite mit einer sogenannten Matrize abgeformt und anschließend in eine Metalllegierung gegossen. Im Jahr 1725 patentierte der schottische Erfinder William Ged sein Verfahren zur Stereotypie (mit Gips). Zu den bis dahin üblichen Druckverfahren bot die Stereotypie große Vorteile: so konnten mit der aus ihr erzeugten Platten jederzeit neue Auflagen einer Publikation gedruckt werden.
Mit Hausschlappen und Morgenmantel die morgentliche Zeitung von der Tür abholen – dies macht der an der Tür angebrachte Briefkasten möglich. Doch bisher war seine Anschaffung und Benutzung mit unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden.
Nicht nur, dass so ein üblicher Briefschlitz bisher nicht ganz dicht ist und so verhältnismäßig viel der kalten Luft die kostbare Heizwärme abzieht, auch das durch die zwischen außen und innen herrschenden Temperaturunterschiede entstehende Kondenswasser im Briefkasten lässt Briefe und Zeitungen aufweichen und nicht selten die Druckerschwärze verwischen. Doch diese Zeiten können vorbei sein: der Erfinder aus dem sächsischen Großröhrsdorf, Manfred Schulte, bastelte nun an einer Lösung für das Problem und ließ sich seine Idee patentieren.

Briefkasten ©flickr.com / penjelly
Es war der Vorläufer des seit Jahren viel genutzten Energiespeicher-Mediums “Batterie” und ist nebenbei wohl eine der bedeutsamsten Erfindungen überhaupt: die Volta’sche Säule von Alessandro Volta.

Volta’sche Säule ©flickr.com / Staffan Ekstrand
Zur Jahrhundertwende 1799/1800 entwickelte der italienische Physiker Alessandro Volta eine Anordnung, welcher fortlaufend im 19. Jahrhundert eine große Bedeutung als Stromquelle zugerechnet wurde. Ein Element der Voltasche Säule zeichnet sich durch seinen geschichteten Aufbau aus: es besteht aus einer Kupferfolie, einer Elektrolytschicht (salzlösung- oder säuregetränkte Papp- oder Lederschicht) und einer Zinkfolie. Weil eine Stapelung dieser drei-Komponenten-Schicht nur eine geringe Spannung liefert, werden viele der so genannten Voltaelemente zu einer Säule übereinandergestapelt.
Eigentlich besitzen wir an unseren Fußsohlen unzählige Nervenzellen – viel davon spüren wir aufgrund der üblichen Schuhbekleidung jedoch nicht. Abhilfe soll nun der sogenannte “Fühlschuh” schaffen.
Auf die Erfindung von Frank Demann aus Leipzig geht die hier vorgestellte Erfindung zurück. Er entwickelte einen Schuh mit einer extrem dünnen und absatzlosen Sohle, um die ursprüngliche Natürlichkeit der Fußsensorik wieder zu aktiveren: die Unterseite der Füße registriert nämlich ständig, wie der Boden beschaffen ist – wie man sich vorstellen kann, droht diese Fähigkeit bei der üblichen Schuhsohlendicke aber zu verkümmern.

Schuhe ©flickr.com / nerys hamutal
Der am 28. Januar 1813 im kroatischen Rijeka geborene Mann war jener, der als Offizier und Ingenieur in der österreichischen Marine den ersten propellerbetriebenen Torpedo entwickelte: Giovanni Biagio Luppis von Rammer.
Dabei fing es zu Beginn noch eher holperig an: Luppis stellte sich ein Gerät vor, welches unbemannt und von Land aus steuerbar zu sein hatte. Erst im Moment des Aufpralls auf das (feindliche) Schiff sollte sein Inhalt, eine Explosivladung, detonieren. Mittels langer Seile wurde dann sein erster Prototyp, er war einen Meter lang und hatte Flügel aus Glas, von der Küste aus kontrolliert. Aufgrund mangelhafter Materialien musste das Experiment jedoch scheitern.
Zimmer mit Dachschrägen tragen einen ganz besonderen Charme mit sich, und kaum ein Zimmer könnte “kuscheliger” als ein enges Dachgeschoss oder gar ein Dachbodenraum sein. Allerdings geht mit ihnen auch oft ein nicht unterschätzbares Platzproblem einher.
Jeder, der schon einmal eine Dachgeschosswohnung oder einen Haushalt mit Dachschrägen bewohnt hat, dürfte das Problem kennen: wie zum Teufel soll man da einen Schrank unterbringen?
Durch die vereinnahmenden Dachschrägen lassen sich große Möbel an diesen Wänden nicht platzieren, auch kleine Möbel wie Kommoden zwingen zu recht umständlichen Verrenkungen – zumindest bei einer Körpergröße von über 1,30m.
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Mit bedeutenden Fortschritten in der Uhrmacherei machte sich John Harrrison im 18. Jahrhundert einen Namen und ist der Urheber für wichtige Entwicklungen im Bereich der Längen- und Positionsbestimmung auf See.

John Harrison Gedenktafel ©flickr.com / wakefieldpinball
Als Sohn eines Zimmermanns kam der englische Uhrmacher und Erfinder John Harrison am 24. März 1693 in Foulby auf die Welt. Gemeinsam mit seinem Bruder James beschäftigte er sich schon im Jugendalter mit Uhren und erlernte das Uhrmacherhandwerk autodidaktisch. Er entwickelte etwa das temperaturkompensierende Rostpendel und einen Gegengesperr, welches dafür sorgt, dass auch während des Aufziehens einer Uhr der Kraftfluss zum Ankerrad nicht unterbricht.
Für alle Besitzer von elektromobilen Fahrzeugen sind sie ein Segen: Stromladesäulen. Doch leider sind sie bisweilen noch viel zu selten bis gar nicht in den Städten oder an den Tankstellen anzutreffen.

Stromladestation ©flickr.com / Jens Ostmann
In den Zeiten, in denen regenerative Energien immer mehr an Bedeutung gewinnen, steht auch die Fahrzeugbranche im Hinblick auf Umweltbewusstsein und der sich entwickelnden Verknappung der Erdölreservern nicht still. Schon längst bahnten sich Li-Ionen-Akkus ihren Weg im Automobilbau und schon längst wird über Veranstaltungen wie die World Solar Challenge versucht, die Technik weiterzuentwickeln sowie den Rückhalt beim Bürger zu stärken.
Radioaktivität – für viele Inbegriff von Bedrohung, Krieg und Krankheit. Doch Radioaktivität ist mitnichten nur eine von Menschenhand erschaffene Eigenschaft.
Radioaktivität versteht man als eine Eigenschaft bestimmter, instabiler Atomkerne, die sich ohne Stattfinden einer äußeren Einwirkung in andere Atomkerne umwandeln und dabei Energie in Form von ionisierender Strahlung (Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlung) frei lassen. Dabei besteht die Alpha-Strahlung aus den bei der Spaltung entstehenden Atomkernen des Elementes Helium und kann bereits durch ein Blatt Papier absorbiert werden. Diese Strahlung ist für Menschen schädlich, wenn sie auf die Haut trifft oder in den Körper aufgenommen wird.