Erfindungen im Alltag

Von skurill bis unverzichtbar
 


Die Entwicklung von der Schreibmaschine zum Computer scheint aus heutiger Sicht nur logisch, doch als die ersten Vorläufer der mechanischen Schreibmaschine von findigen Köpfen erdacht wurden, war noch nicht einmal im Ansatz zu erahnen, was einmal daraus werden würde.

Denn die erfinderische Reise von der Schreibmaschine zum Computer dauerte fast drei Jahrhunderte, wenn man die allerersten Hinweise auf ein Schreibmaschinen-artiges Gerät aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts berücksichtigt. Da diese jedoch äußerst vage ausfallen, einigte man sich rückblickend auf das Jahr 1714 als Geburtsstunde der Schreibmaschine, denn in diesem meldete ein Erfinder namens Henry Mill das erste Patent für die Idee einer solchen Entwicklung an – Zumindest soweit es uns heute bekannt ist.
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Für den designtechnisch und raumklimabedachten Hausbesitzer und Mieter könnte dies ein Blick in seine ganz persönliche Zukunft sein, denn: der nächste Sommer kommt bestimmt!

Multidecor-Muster ©multifilm.de
Multidecor-Muster ©multifilm.de

Diverse Sonnenrollos mit reflektierender Außenschicht gibt es in Menge, jedoch eint sie alles: très chique ist etwas anderes. Deshalb hat es sich das Unternehmen multifilm zur Aufgabe gemacht, das Praktische mit einer gewissen Ansehnlichkeit zu verbinden: die Rollos aus Limbach Oberfrohna in Sachsen sind auf der Innenseite mit Mustern versehen und schaffen damit in zweierlei Hinsicht ein angenehmes Raumklima.
Funktionell bestehen die neuen Rollos aus einer Polyesterfolie, welche auf er Außenseite mit einer reflektierenden Aluminium-Schicht bedampft ist. Da diese aber sehr dünn ist, erklärt sich eine wirkende Transparenz auf der dem Licht abgewandten Seite.

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Als bandförmige Aufhellung des Nachts wurden die Auswüchse unseres Milchstraßensystems zum ersten Mal erst 1609 durch Galileo Galilei entdeckt.

Milchstraße ©flickr.com / Pinksheep07
Milchstraße ©flickr.com / Pinksheep07

Als hervortretende Symmetrieebene des Milchstraßensystems umspannt ein weißer Schleier längs eines Großkreises die Himmelskugel. Die Milchstraße ist ein Sternensystem im Typ einer Balkenspiralgalaxie und Heimat des Sonnensystems, in dem auch unsere Erde ihre Bahnen zieht.
Betrachtet man sich den Himmel mit dem bloßen Auge, sind hin und wieder Erscheinungen wie im obigen Bild zu sehen. Mit einem quer über den Nachthimmel gezogenen, milchigen Pinselstrich macht sich ein Teil der Milchstraße uns sichtbar.

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Robert Wilhelm Bunsen kam am 30. März 1811 in Göttingen zur Welt, als wohl noch niemand daran dachte, was dieses Baby einmal erreichen würde. Der so vielseitige Naturforscher wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden.

Robert Bunsen, der nicht nur als einer der erfolgreichsten, sondern auch vielseitigsten Wissenschaftler gilt, entwickelte neben der Spektrenanalyse, die er mit seinem Kollegen Gustav Robert Kirchhoff ausarbeitete, eine Ausfertigung des nach ihm benannten Bunsenbrenners.

Robert Bunsen: Der Erfinder des Bunsenbrenners

Der nach dem Chemiker Robert Wilhelm Bunsen benannte kleine Gasbrenner wurde ursprünglich von Michael Faraday erfunden, jedoch von Bunsen perfektioniert.

Bei dem Bunsenbrenner handelt es sich um ein Gerät, das auf einem Fuß steht und an dem eine Gaszufuhr angebracht ist. Zusätzlich montierte Bunsen eine vertikale Röhre, durch die das Gas an einer regulierbaren Öffnung vorbeiläuft, durch die Luft angesaugt wird. An dem oberen Ende dieser Röhre wird das Gas entzündet und brennt.
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Weniger als eine Erfindung denn als eine Entdeckung ist das Thema der Kontinentalverschiebung zu sehen. Auf die Grundlagen des deutschen Meterologen, Polar- und Geowissenschaftler, Alfred Wegener, stützt sich heute die Theorie der Plattentektonik.

Seine Theorie der Kontinentalverschiebung, welche sich vor ziemlich genau 100 Jahren im Herbst 1911 langsam als Idee festsetzte, wurde erst postum anerkannt und zur Grundlage des heutigen Modells der Plattentektonik gemacht. Er war seiner Zeit nicht der einige, der über den ähnlichen Kurvenverlauf der südamerikanischen Ostküste und der afrikanischen Westküste stolperte. 1911 aber stieß der Geowissenschaftler Alfred Wegener zufällig auch auf die paläontologischen Zusammenhänge zwischen dem südamerikanischen und den afrikanischen Kontinent.

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Als Urvorfahr von Gutenbergs beweglichen Lettern ging die Litografie als ältestes Flachdruckverfahren im 19. Jahrhundert in die Geschichte ein.

Im 19. Jahrhundert gehörte die Lithografie zu den meistverwendesten Drucktechniken für farbige Druckergebnisse. Dabei kommt Litho von der altgriechischen Abstammung “lithos” und bedeutet Stein, grafie/graphie kommt vom  altgriechischen Wort “graphein” und trägt die Übersetzung schreiben. Es erklärt sich folglich, was dahinter steckt: zumeist ist die Lithografie eine Steinzeichnung, welche als Druckvorlage zur Vervielfältigung durch das sogenannte Steindruckverfahren dient.

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1911 korrigierte Ernest Rutherford das Atommodell des Vordenkers Thomson und legte die Grundlage für das erste Atommodell der Quantenphysik von Bohr.

Rutherfordsches Atommodell ©flickr.com / human made barbie
Rutherfordsches Atommodell ©flickr.com / human made barbie

Das Thomsonsche Atommodell ging davon aus, dass alle Atome negativ geladene Elektronen und eine gleiche Menge an positiv geladenen Teilchen enthalten. Sowohl positive als auch negative Ladungen waren gemäß des Modells gleichgewichtet und gleichmäßig im Atom verteilt. Als Rutherford Anfang des letzten Jahrhunderts seinen berühmten Streuversuch durchführte, widerlegte er diese Verteilungstheorie. Er zeigte, dass der Großteil der Atommasse in seinem Kern durch dort geballte, positive Ladungen ausgemacht wird.

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Heute ist die Fotografie fester Bestandteil im Freizeit- oder/und Berufsleben vieler Menschen. Menschen, Tiere, Blumen, Natur, Ruinen, Häuser oder auch nur interessante Perspektiven: das Leben ist die Schaubühne fotografischer Kunst.

Farbfotografie von Maxwell ©flickr.com / George D Thompson
Farbfotografie von Maxwell ©flickr.com / George D Thompson

Doch bis wir alle mit unseren Kameras herumknipsen konnten, bedurfte es wie so oft eines längeren Weges:
Ursprünglich verstand sich der Baptistenprediger und Daguerreotypist Levi Hill als erster Farbfotograf. 1850/51 beanspruchte er unter Beweis heute sogenannter Hillotypien die Erfindung der farbigen Fotografie für sich. So richtig aber wusste er durch die sehr mäßige Qualität seiner Aufnahmen seine Kritiker nicht zu überzeugen. Außerdem weigerte er sich zusehens, sein Fotografieverfahren offenzulegen, was die Skepsis der Zeitgenossen nur noch mehr bestätigte.

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Wissenschaftler und Ärzte hatten schon recht früh erahnt, dass der Körper über gewisse Botenstoffe verfügt, welche als Informationsvermittler für die Organe fungierten. Bis die Entdeckung aber nachweislich und spruchreif war, verging viel Zeit..


Hormones ©flickr.com / blonde bird Jo

1902 gelang den beiden englischen Physiologen Ernest Henry Starling und William Maddock Bayliss ein großer Schritt im Bereich der Hormonforschung. Damals konnten sie zeigen, dass die Bauchspeicheldrüse, selbst wenn man alle zu ihr führenden Nerven durchtrennte, noch immer funktionierte. Grund dafür ist die Absonderung von Verdauungssubstanzen, sobald der Mageninhalt in den Darm gelangt. Auf diese Weise entdeckten die beiden Wissenschaftler den humoralen Botenstoff Sekretin.

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Der Schimmelbefall einer Wohnung oder eines Hauses kann aufgrund seiner überaus gesundheitsschädlichen Wirkung das “Daheim” unbewohnbar machen. Mittel dagegen enthalten oftmals Alkohol, Chlor oder ähnliche reizende oder schädliche Substanzen – zumindest bisher.

Apfel ©flickr.com / Herr Bär
Apfel ©flickr.com / Herr Bär

Viele Schimmelpilze produzieren Giftstoffe, welche den Menschen mal weniger und mal mehr stark belasten können. Von Bronchialasthma bishin zur teilweise tödlich verlaufenden Infektionskrankheit Mykose kann der Schimmelbefall schlimme Krankheitsbilder im menschlichen Körper auslösen (oder aber das Penicillin entdecken lassen..). Dafür zuständig sind die Sporen der Pilze – hier sitzen in den meisten Fällen die Giftstoffe, die uns das Leben schwer machen. Aus dem Grund sind bei Beseitigung des Schimmels vor allem auch die Ursachen ausfindig zu machen.

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