Erfindungen im Alltag

Von skurill bis unverzichtbar
 


Umzugsfreundliche Möbel nach Steckprinzip – das war die Idee des damaligen Studenten Jörg Lauffer. Weil er so häufig umziehen musste, entwickelte er ein leicht zu transportierendes und zu montierendes Bett.

Tojo - Konstruktion ©flickr.com / benfershop
Tojo – Konstruktion ©flickr.com / benfershop

Dabei ist die Idee so einfach wie genial: getragen von Holzfüßen werden Latten über Kreuz zusammengesteckt – fertig ist das Bett. Folglich einfach sieht auch der Abbau aus: die Latten werden wieder entzweit und alles kann platzsparend verstaut werden. Damit eignet sich die Konstruktion nicht nur für Vielumzieher, sondern auch für Menschen, die ihren Besuchern ein stabiles Bett bieten wollen.

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Namensgeber und Vorbild von der heutigen Fraunhofer-Gesellschaft: das ist Jospeh von Fraunhofer. Aber worin genau bestand eigentlich sein Wirken?

Fraunhofer Institut ©flickr.com / thomaslewandovski
Fraunhofer Institut ©flickr.com / thomaslewandovski

Der am 6. März 1787 in Straubing geborene Joseph Fraunhofer war ein deutscher Optiker und Physiker, welcher Anfang des 19. Jahrhunderts den wissenschaftlichen Fernrohrbau begründete. Im Rahmen dieser Arbeiten entstand etwa das Fraunhofer-Objektiv.
Es war die Verbindung zwischen exakter wissenschaftlicher Arbeit und deren praktische Anwendung für neue und innovative Produkte, welche Joseph Fraunhofer zum Namensgeber des heutigen Fraunhofer-Instituts machte.

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Bislang war das Grundieren absolute Pflichthandlung vor der Tapezierung oder dem Streichen – dies muss mit einer neuartigen Spachtelmasse aber nicht mehr länger so bleiben.


Spachtel ©flickr.com / libertyman40

Beim Renovieren ist es das leidige Problem mit den Ölsockeln: sie lassen sich nur sehr schwer tapezieren oder streichen. Generell besteht bei glatten Flächen nämlich das Problem, dass weder Putz, Farbe noch Tapete daran Halt finden können. So bestand meist nur die Möglichkeit die Wand zuvor abzuschleifen und zu grundieren – im Zweifelsfall sogar abzuhacken. Weil dieser starke Aufwand mit viel Lärm und Dreck verbunden ist, erfand Mike Wiegand aus Plaue (in der Nähe von Gera) Abhilfe: mit einer speziellen Spachtelmasse macht der Geschäftsführer der Sieder GmbH aus glatten Oberflächen einen saugenden Untergrund.

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Die Camera Obscura ist eine faszinierende Erfindung, denn so einfach sie gemacht ist, so erstaunlicher ist es, dass sie eine Abbildung der Umgebung kreieren kann und damit Vorgängerin der Fotokamera war. Auch für die Kunst war sie inspirierend.

Eine Camera Obscura funktioniert physikalisch gesehen wie unser Auge, bzw. dessen Linse, man kann sie sich als abgedunkelte Box vorstellen, deren Rückseite die Projektionsfläche ist und deren Vorderseite mit einem winzigen Loch ausgestattet ist.

Funktionsweise

Durch das Licht erst sehen wir Gegenstände, denn das umgibt sie weniger, als dass es von Ihnen reflektiert wird. Das Loch in der Kamera bündelt diese Lichtstrahlen und wirft sie auf die Projektionsfläche im Inneren der Camera Obscura, die man – ohne hinzugefügte Linse – auch als Lochkamera bezeichnen kann. weiterlesen »


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Der englische Chemiker und Physiker Francis William Aston entdeckte seinerzeit 200 der 287 natürlich vorkommenden Isotope.

Francis William Aston wurde am ersten September 1877 im heutigen Birmingham geboren und nahm nach Abschluss seiner schulischen Laufbahn zunächst ein Studium in Chemie auf. Weil ihn die damaligen Entwicklungen in der Physik reizten, studierte er hiernach über ein Stipendium noch die Wissenschaften der Physik. Nach diesem Abschluss konzentrierte er sich auf die Physik der Gasentladungsröhre und entdeckte während einer Glimmentladung direkt an der Kathode eine hauchfeine, dunkle Schicht, welche als der “Astonsche Dunkelraum” (Aston Dark Space) benannt wurde.

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Es hört sich zunächst befremdlich und unnatürlich an, die Lebensmittel im Kühlschrank zu desinfizieren. Betrachtet man sich aber die im Schnitt 11,4 Millionen Keime – pro Quadratzentimeter – im Kühlschrank, kann einem schon ganz anders werden..

Schon 2007 stellte der Hannoveraner Helrik Bobke eine Erfindung vor, welche den Keimen im Kühlschrank den Kampf ansagt. Mit einem kleinen Stäbchen, welches im Kühlschrank aufgehängt werden kann, sollte es den Keimen an den Kragen gehen. Bei Bedarf wurde dieses geknickt um eine chemische Reaktion auszulösen, welche in der Folge geringe Mengen an desinfizierendem Chlordioxid freisetzte. Die desinfizierende Wirkung wurde von der Universität Hannover nachgewiesen: schon nach zwei bis drei Untersuchungstagen konnten keine Salmonellen mehr gefunden werden.

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Kaum ein Ort in Italien besitzt sie nicht, eine Via Marconi – aber wer ist eigentlich dieser Marconi und warum wurde er von seinen Landsleuten derart verehrt?

Am 25. April 1874 wurde der spätere Pionier der drahtlosen Telekommunikation, Guglielmo Marconi, in Bologna geboren. Schon im Jugendalter faszinierte ihn die Welt der Elektrizität im besonderen Maße – schon früh beschäftigte er sich etwa mit der Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Batterien. Nach einem Studium der Schriften von Heinrich Hertz, fokussierte sich das Interesse Marconis auf das Thema der drahtlosen Telegrafie. So begann er mit 21 Jahren im Jahr 1895 mit den ersten Laborexperimenten, wenige Monate später folgten die ersten Freiluftexperimente in den Schweizer Alpen bei einer Entfernung von 1,5km.

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Viele Menschen haben Probleme Türklinken zu benutzen, die vor ihnen schon viele andere berührten. Also lassen wir die Türklinken doch einfach bleiben!

Keine Türklinken mehr.. ©flickr.com / it's Comrade Foot!
Keine Türklinken mehr.. ©flickr.com / it’s Comrade Foot!

Sascha Klein erging es da ähnlich: aus diesem Grund entwickelte er einen Türöffner, der mit dem Fuß bedient wird, ohne dass dafür eine Klinke berührt werden müsste. Drückt man mit dem Fuß gegen einen der auf beiden Seiten der Tür integrierten Hebel, klappt dieser heraus. Drückt man ihn nun nach unten, geht die Tür auf und lässt sich mit dem Fuß auf dem Pedal aufziehen oder aufdrücken.

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Ohne sie hätten wir ein mächtiges Problem in Sachen körpereigenen Informationsaustausch, sind sie doch die essenziellen Mittler unseres Nervensystems.


Neurotransmitter ©flickr.com / 1yandellover1

Mit diesem Artikel begeben wir uns mal wieder in die spannende Welt der Biologie und Medizin. Neurotransmitter sind endogene Botenstoffe, welche die Informationen einer Nervenzelle über ihre Synapse (der Kontaktstelle einer Nervenzelle, siehe Bild) zu einer anderen weitergeben.
Durch Exozytose werden sie zunächst durch in die Synapse einlaufende, elektrische Impulse in ihren Speicherorten, den synaptischen Vesikeln, gebildet. Hiernach gelangen die Botenstoffe durch Membranfusion in den synaptischen Spalt (Synaptic cleft) und können von dort zu den Rezeptoren einer nachgeschalteten Nervenzelle diffundieren.

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Es ist ein Zeichen gegen fortwährende Umweltbelastung: der gelernte Sanitär- und Klempnermeister, Rudolf Hortsch, entwickelte eine Anlage, mit der gebrauchtes Wasser in der Klospülung Gebrauch findet.

Toilette ©flickr.com / zaziepoo
Toilette ©flickr.com / zaziepoo

Durchschnittlich verbraucht der Deutsche etwa 130 Liter Wasser am Tag. Nur drei davon landen im Körper, der Rest in Geschirrspül- oder Waschmaschinen, in der Dusche – oder, wie das meiste, im Klo. Mehr als 100 Kubikmeter sauberes Trinkwasser würden so im Schnitt in Deutschland die Toilette runtergespült. Dieser Umstand ärgerte den Wehlener (sächsische Schweiz) Klempnermeister im Ruhestand viele Jahre lang. So erfand er eine Anlage, die mit gebrauchten Wasser spülen kann.

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