Erfindungen im Alltag

Von skurill bis unverzichtbar
 


Schön warm – die Geburt der Thermoskanne

Autor: Steffi
abgelegt in: Unverzichtbar

Sommerzeit ist Eisteezeit. Oder Wassereiszeit. Winterzeit ist Kräuterteezeit. Und wo bewahrt man den am besten auf, damit man sich auch den ganzen Tag über davon bedienen kann? Genau, in der Thermoskanne, dieser übergenialen Erfindung, dem die folgenden Zeilen dieses Textes gewidmet sein sollen. Und das Märchen von der Thermoskanne geht so:

Die Thermoskanne, die ja eigentlich eine Isolierkanne ist, weil sie das Gefäß von der Außentemperatur isoliert, hat ihren Namen von der Firma Thermos. Die gute alte Thermoskanne besteht aus einem Außengefäß und einem Isoliergefäß aus Glas, das im Inneren der Thermoskanne wohnt. Diese Glasgefäß ist das Herzstück der Thermoskanne und wurde 1892 von dem Physiker James Dewar erfunden. Deswegen heißt dieses Gefäß auch Dewargefäß. Der Motor dieses Dewargefäß ist eine spezielle Beschichtung, meist eine Verspiegelung wird der der Wärmeverlust verhindert wird. Das ist also die eigentlich wichtige Entdeckung (und das ist auch der Grund warum alte Thermoskannen fies klirren, wenn man sie aus Versehen fallen lässt).

Tee in der Sahara by danuqui flickr

Ein erstes Patent wurde 1903 vom Deutschen Reinhold Burger angemeldet. Er produzierte zunächst für die Eismaschinenindustrie, vor allem für den Fabrikanten Carl von Linde, der die Thermoskanne mit einem schicken Silbergefäß versah – so wie wir die meisten Thermoskannen von heute noch kennen.

Heute ersetzt man auch das fragile Dewargefäß meist durch ein Gefäß aus Edelstahl. Das Gute daran: Die Thermoskanne kann immer und immer wieder auf den Boden fallen, ohne dass es fies klirrt.

Und jetzt? Ein Tässchen Tee


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