Der Tag der Erfinder wird international an verschiedenen Tagen gefeiert. Er widmet sich all den Erfindern, die mit ihren Entdeckungen keinen großen Bekanntheitsgrad erlangt haben. Zudem möchte er als Anstoß für alle Erfinder dienen, sich mit ihren Erfindungen nicht zu verstecken.
In Europa findet der Tag der Erfinder am 9. November statt, dem Geburtstag der im Jahr 2000 verstorbenen österreichischen Schauspielerin und Erfinderin Hedy Lamarr, die zusammen mit George Antheil das Frequenzsprungverfahren entdeckte.
An diesem Tag soll den Menschen bewusst werden, dass jeder alltägliche Gegenstand seinen Ursprung in der entsprechenden Idee hatte. Erfinder haben für das Allgemeinwohl eine Menge Positives bewirkt. Dabei wurden sie anfangs für ihre Ideen eher belächelt und als Spinner betrachtet, aber viele der guten Entdeckungen wie Autos oder Computer haben sich mit der Zeit durchgesetzt.
Den heutigen Erfindern geht es da nicht anders. Auch sie werden für ihre Ideen oft nicht ernst genommen und als Spinner bezeichnet.
Vielleicht kann dieser eine Tag im Jahr dazu beitragen, Menschen wie z.B. Karl Friedrich Benz und Johannes Gutenberg zu gedenken und den ein oder anderen verkannten Erfinder entsprechend zu würdigen.
Der Tag der Erfinder soll in Zukunft zu einer „fixen Institution” werden, die das Medieninteresse wecken soll, wodurch Erfinder in ein entsprechendes öffentliches Licht gestellt werden sollen.
In den USA werden Erfinder oft als zukünftige Unternehmer angesehen, die verstanden haben, dass man mit einer innovativen Idee Geld verdienen kann. Auch im asiatischen Raum steht man Menschen mit neuen Ideen offen gegenüber.