Ohne Eisen hätte es die Industrialisierung wirklich schwer gehabt. Der aus einer englischen Quäkerfamilie abstammende Abraham Darby schaffte wesentliche Errungenschaften in der Eisenfabrikation.

Schmelze ©flickr.com / Trondheim-Byarkiv
Abraham Darby – auch Abraham Darby I genannt – wurde 1676 im englischen Dudley geboren und verstarb im jungen Alter von 41 Jahren in Coalbrookdale. Er gründete eine englische Familie, welche im 17. und 18. Jahrhundert über mehrere Generationen hinweg wesentlich zu der Entwicklung des Hüttenwesens und zu jener der Eisenveredlung beitrug. Nicht selten wird Coalbrookdale in wissenschaftlichen Arbeiten als sogenannte “Wiege der industriellen Revolution” bezeichnet. Im Jahr 1704 wurde von ihm eine Metallgießerei erworben, in welcher er die Entwicklung des Handwerks vorantrieb.
Der sogenannte Dampfwagen war eine Erfindung aus dem 18. Jahrhundert, welche von dem französischen Erfinder Nicholas Joseph Cugnot entwickelt wurde.

Dampfwagen ©flickr.com / cugnot
Der spätere Artillerieoffizier und Erfinder Nicholas Cugnot wurde am 25. September 1725 in Void, einer Stadt in Lothringen geboren und verstarb am 2. Oktober 1804 in Brüssel oder Paris.
Er wurde in seiner Laufbahn vom Kriegsministerium beauftragt, ein Transportmittel zu entwickeln, das der Artillerie tauglich war. Das Ergebnis wurde als sogenannter Dampfwagen im Jahr 1769 in Paris vorgestellt.
Kondensatoren dienen als passives, elektrisches Bauelement und besitzen die Fähigkeit, elektrische Ladung und dadurch Energie zu speichern. Ihre Eigenschaft wurde zufällig entdeckt.

Kondensatoren ©flickr.com / Miracord
Kondensatoren sind in unseren elektrischen Apperaten kaum wegzudenken. Ihre Funktion ist leicht erklärt: sie speichern mittels ihrer elektrischen Kapazität Ladungen und wirken damit Spannungsänderungen entgegen. Zum Vergleich: eine Spule hingegen wirkt der Änderung des Stromes entgegen.
Die Apperatur des Kondensators besteht aus zwei elektrisch leitenden Flächen, welche oft in einem geringen Abstand zu einander stehen. Dies sind die Elektroden, oftmals werden sie auch Kondensatorbeläge genannt.
In bunten Farben schweben sie heute nicht selten als Werbebanner über unseren Großstädten, manchmal dienen sie auch einfach nur einer netten Luftfahrt für die luftige Touristenaussicht.

Heißluftballon ©flickr.com / bistvan19
Der Ballon funktioniert letztlich nach dem archimedischen Prinzip “leichter als Luft”. Die Verringerung des Gewichts und damit ein Aufsteigen der Ballonmasse wird dadurch erreicht, dass ein großes Luftvolumen innerhalb des Ballons erwärmt wird. Dadurch reduziert sich das spezifische Gewicht. Dieser Gewichtsverlust des erwärmten Luftvolumens lässt sich als Gesamtgewicht des Ballons verstehen (also alles, was Hülle, Korb, Seile und Nutzlast auf die Waage bringen).
Obwohl es schon mit der Stereotypie-Methode erstellte Erzeugnisse von Jan van der Mey und Johann Müller zu Leiden gab, gilt erst William Ged als der Erfinder der Stereotypie mit Gips.
Unter Stereotypie wird das Verfahren verstanden, eine komplette Buchdruckplatte zu erstellen. Dabei wird zunächst eine aus beweglichen Lettern zusammengesetzte Druckseite mit einer sogenannten Matrize abgeformt und anschließend in eine Metalllegierung gegossen. Im Jahr 1725 patentierte der schottische Erfinder William Ged sein Verfahren zur Stereotypie (mit Gips). Zu den bis dahin üblichen Druckverfahren bot die Stereotypie große Vorteile: so konnten mit der aus ihr erzeugten Platten jederzeit neue Auflagen einer Publikation gedruckt werden.
Mit bedeutenden Fortschritten in der Uhrmacherei machte sich John Harrrison im 18. Jahrhundert einen Namen und ist der Urheber für wichtige Entwicklungen im Bereich der Längen- und Positionsbestimmung auf See.

John Harrison Gedenktafel ©flickr.com / wakefieldpinball
Als Sohn eines Zimmermanns kam der englische Uhrmacher und Erfinder John Harrison am 24. März 1693 in Foulby auf die Welt. Gemeinsam mit seinem Bruder James beschäftigte er sich schon im Jugendalter mit Uhren und erlernte das Uhrmacherhandwerk autodidaktisch. Er entwickelte etwa das temperaturkompensierende Rostpendel und einen Gegengesperr, welches dafür sorgt, dass auch während des Aufziehens einer Uhr der Kraftfluss zum Ankerrad nicht unterbricht.