Erfindungen im Alltag

Von skurill bis unverzichtbar
 


Hallwachs: Der Photoeffekt

Autor: franfi
abgelegt in: berühmte Erfinder

Ohne ihn wäre die Entwicklung der Photozelle wahrscheinlich noch nicht dort, wo sie heute ist. Hallwachs gilt als Entdecker des dafür maßgeblichen Photoeffekts.

Heinrich Hertz: Entdecker der Hertzschen Wellen ©Flickr/Looking Glass
Heinrich Hertz: Entdecker der Hertzschen Wellen ©Flickr/Looking Glass

Wilhelm Ludwig Franz Hallwachs ist wurde am 9. Juli 1859 in Darmstadt geboren und verstarb 1922 in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Als Schüler von Heinrich Hertz, dem Entdecker der elektromagnetischen Wellen, konnte er die Arbeit seines Lehrmeisters fortführen und setzte die Untersuchungen an dem von Hertz entdeckten Photoeffekt fort. Aufgrund seiner bedeutenden Ergebnisse im 19. Jahrhundert wurde der photoelektrische Effekt lange Zeit lang als Hallwachs-Effekt bezeichnet.

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Hans Busch: Elektronenoptik

Autor: franfi
abgelegt in: berühmte Erfinder

Der am 27. Februar 1884 in Jüchen bei Grevenbroich geborene, deutsche Physiker begründete seiner Zeit die Elektronenoptik.


Bild eines Elektronenmikroskops ©flickr.com / kluegstenacht2011

Einen wesentlichen Physiker des 19. Jahrhunderts stellt Hans Busch dar. Mit seiner Begründung der Elektronenoptik schuf er die theoretischen Grundlagen des maßgeblichen Elektronenmikroskops, mit welchem es gelingt, das Innere bzw. die Oberfläche des betrachteten Objekts mittels Elektronen abzubilden. Die Elektronenoptik selbst macht es dabei möglich, diese Elektronenströme im Vakuum durch elektrische oder auch magnetische Felder darzustellen.

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Christian Friedrich Schönbein war ein bedeutender Chemiker und Physiker des 19. Jahrhunderts. Unter anderem geht auch die Entdeckung der Schießbaumwolle auf seine Arbeit zurück.

Tischfeuerwerk ©flickr.com / Ingo-Gnyto
Tischfeuerwerk ©flickr.com / Ingo-Gnyto

Zugegeben – als ich über die Bezeichnung “Schießbaumwolle” stolperte, war ich auch erstmal ratlos, denn tatsächlich hatte ich die umgangssprachliche Betitelung noch nie gehört. Für alle, die mal ein, zwei Semester der Chemie fröhnen durften, könnte die Masse unter dem Namen “Cellulosenitrat” schon viel mehr ein Begriff sein. Tatsächlich handelt es sich um eine faserige, weiße sowie geruchs- und geschmacksneutrale Masse mit der Summenformel C6H7O11N3. Manche kennen die Verbindung auch als Nitrocellulose, gemäß der IUPAC-Nomenklatur ist diese Bezeichnung aber nicht unproblematisch, da es sich schlicht nicht um eine Nitro-Bindung handelt.

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Es war 1867, als der der Ingenieur Werner von Siemens auf einer Pariser Weltausstellung seinen elektrischen Generator vorstellte. Dieser ermöglichte die kostengünstige und flexible Erzeugung von Strom, wo er gebraucht wurde.

Werner von Siemens ©flickr.com / elevatorhistory
Werner von Siemens ©flickr.com / elevatorhistory

Werner von Siemens gilt als Vater der Elektrotechnik. Er wurde am 13. Dezember 1816 in Lenthe nahe Hannover geboren und starb am 6. Dezember 1892 in Berlin. Während seiner Lebzeit begründete er die auch heute noch weltweit agierende Siemens AG.
Da er sich aufgrund finanzieller Engpässe kein Studium leisten konnte, bewarb er sich beim Militär und konnte hier seine ersehnte naturwissenschaftliche Ausbildung antreten. Die Zeit einer fünfjährigen Festungshaft – er wurde für die Assistenz bei einem Duell bestraft – nutzte er für die Entwicklung der sogenannten Galvanotechnik.

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Ganzmetallflugzeuge sind Flugzeuge, deren Struktur vollständig aus Metall hergestellt ist. Außderm sind auch Rumpf und Tragflächen mit Metall beplankt.


Junkers J1 ©flickr.com / tormentor4555

Der deutsche Unternehmer und Ingenieur Hugo Junkers war der erste Flugzeugbauer, welcher die Bauweise des Ganzmetallflugzeug-Typs anwendete. Sein so gebautes Flugzeug mit Namen Junkers J1 (siehe Bild) startete am 15. Dezember 1915 seinen Jungernflug.
Sowohl Junkers J1 als auch J2 trugen als Außenhaut noch Stahl, aus Gewichtsgründen wurde bei den nachfolgenden Modellen jedoch auf die Beplankung mit Leichtmetallen übergangen. Beispielsweise erwies sich die Beplankung mit Duralumin als sehr brauchbar, sodass dessen Anwendung zur Regel im Ganzmetallbau wurde.

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Georg Meisenbach: Die Autotypie

Autor: franfi
abgelegt in: Allgemein

Die Autotypie ist ein Reproduktionsverfahren zur Herstellung von Klischees für die Anwendung beim Buchdruck und wurde um 1880 von Georg Meisenbach entwickelt.

Autotypie ©flickr.com / History of the Book / Typography, Amsterdam
Autotypie ©flickr.com / History of the Book / Typography, Amsterdam

Die im 19. Jahrhundert von der Autotype Company in München veranlasste Patentanmeldung zur Autotypie (ins Deutsche oft mit Selbstschrift übersetzt) wurde am 9. Mai 1882 als deutsches Reichspatent Nummer 22244 anerkannt. Zurück geht das fotografische und chemische Reproduktionsverfahren zur Herstellung von Klischees als Druckform für den Buchdruck auf den Erfinder Georg Meisenbach, der sein Verfahren in den Jahren 1881 und 1882 noch verbesserte.

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Hiram Maxim: Das Maschinengewehr

Autor: franfi
abgelegt in: Allgemein

So traurig es ist, gehört er doch seit jeher zu den treibendsten Motoren der Entwicklung und Forschung überhaupt: der Krieg.

Maschinengewehr ©flickr.com / gurkie2000
Maschinengewehr ©flickr.com / gurkie2000

Ob zur Verteidigung oder zum Angriff – der Bedarf an immer neueren und besseren Technologien ist ob der Konkurrenzfähigkeit der eigenen Nation eine nie stillbare Forderung – immerhin ist es zumeist der Fortschritt und die Stärke der Waffen, die einen Krieg zwischen Menschen entscheiden.
So kam es im 19. Jahrhundert neben der Erfindung des Sprengstoffs unter anderem auch zu der Entwicklung des Maschinengewehrs von dem in den USA geborenen, britischen Erfinder Hiram Maxim.

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Die Geschichte der Zahnradbahn

Autor: franfi
abgelegt in: Unverzichtbar

Als schienengebundenes Verkehrsmittel eignet sich die Zahnradbahn besonders für die Überwindung stärkerer Steigungen mittels eines oder mehrerer Zahnräder.

Zahnradbahn ©flickr.com / Roland Henz
Zahnradbahn ©flickr.com / Roland Henz

Wo die üblich von Schienenfahrzeugen genutzte reine Adhäsionskraft die Stahlräder auf den Schienen auf starken Steigungen durchdrehen oder gleiten lassen könnten, schaffen die im 19. Jahrhundert entwickelten Zahnradbahnen Abhilfe. Sie setzen die Antriebskraft mit einem oder mehreren Zahnrädern um. Diese greifen fix in die zwischen Schienen und Schwellen befestigte Zahnstange ein und ermöglichen so ein rutschfestes Rollen auf den Schienen.

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Am 25. Mai verlas Christian Doppler eine Abhandlung “Über das farbige Licht der Doppelsterne und einiger anderer Gestirne des Himmels” vor der Königlich Böhmischen Gesellschaft der Wissenschaften und war der erste, der den heute als Doppler-Effekt bekannten Sachverhalt vorhersagte.

Wenn sich ein Rettungswagen mit Martinshorn vom Krankenhaus nähert, an uns vorbeizischt und sich wieder entfernt, werden wir als Betrachter Zeuge des sogenannten Doppler-Effekts. Kommt der Wagen auf uns zu, empfinden wir den Ton höher, fährt er an uns vorbei und fort, wirkt der Ton tiefer.
Grob umschrieben, beinhaltet der Doppler-Effekt also die Veränderung der wahrgenommenen bzw. gemessenen Frequenz von Wellen aller Art, wenn sich die Quelle (in unserem Beispiel Krankenwagen) und Beobachter (wir) einander nähern oder entfernen.
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Es war der Vorläufer des seit Jahren viel genutzten Energiespeicher-Mediums “Batterie” und ist nebenbei wohl eine der bedeutsamsten Erfindungen überhaupt: die Volta’sche Säule von Alessandro Volta.

Volta'sche Säule ©flickr.com / Staffan Ekstrand
Volta’sche Säule ©flickr.com / Staffan Ekstrand

Zur Jahrhundertwende 1799/1800 entwickelte der italienische Physiker Alessandro Volta eine Anordnung, welcher fortlaufend im 19. Jahrhundert eine große Bedeutung als Stromquelle zugerechnet wurde. Ein Element der Voltasche Säule zeichnet sich durch seinen geschichteten Aufbau aus: es besteht aus einer Kupferfolie, einer Elektrolytschicht (salzlösung- oder säuregetränkte Papp- oder Lederschicht) und einer Zinkfolie. Weil eine Stapelung dieser drei-Komponenten-Schicht nur eine geringe Spannung liefert, werden viele der so genannten Voltaelemente zu einer Säule übereinandergestapelt.

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