Ganzmetallflugzeuge sind Flugzeuge, deren Struktur vollständig aus Metall hergestellt ist. Außderm sind auch Rumpf und Tragflächen mit Metall beplankt.

Junkers J1 ©flickr.com / tormentor4555
Der deutsche Unternehmer und Ingenieur Hugo Junkers war der erste Flugzeugbauer, welcher die Bauweise des Ganzmetallflugzeug-Typs anwendete. Sein so gebautes Flugzeug mit Namen Junkers J1 (siehe Bild) startete am 15. Dezember 1915 seinen Jungernflug.
Sowohl Junkers J1 als auch J2 trugen als Außenhaut noch Stahl, aus Gewichtsgründen wurde bei den nachfolgenden Modellen jedoch auf die Beplankung mit Leichtmetallen übergangen. Beispielsweise erwies sich die Beplankung mit Duralumin als sehr brauchbar, sodass dessen Anwendung zur Regel im Ganzmetallbau wurde.
Die Autotypie ist ein Reproduktionsverfahren zur Herstellung von Klischees für die Anwendung beim Buchdruck und wurde um 1880 von Georg Meisenbach entwickelt.

Autotypie ©flickr.com / History of the Book / Typography, Amsterdam
Die im 19. Jahrhundert von der Autotype Company in München veranlasste Patentanmeldung zur Autotypie (ins Deutsche oft mit Selbstschrift übersetzt) wurde am 9. Mai 1882 als deutsches Reichspatent Nummer 22244 anerkannt. Zurück geht das fotografische und chemische Reproduktionsverfahren zur Herstellung von Klischees als Druckform für den Buchdruck auf den Erfinder Georg Meisenbach, der sein Verfahren in den Jahren 1881 und 1882 noch verbesserte.
So traurig es ist, gehört er doch seit jeher zu den treibendsten Motoren der Entwicklung und Forschung überhaupt: der Krieg.

Maschinengewehr ©flickr.com / gurkie2000
Ob zur Verteidigung oder zum Angriff – der Bedarf an immer neueren und besseren Technologien ist ob der Konkurrenzfähigkeit der eigenen Nation eine nie stillbare Forderung – immerhin ist es zumeist der Fortschritt und die Stärke der Waffen, die einen Krieg zwischen Menschen entscheiden.
So kam es im 19. Jahrhundert neben der Erfindung des Sprengstoffs unter anderem auch zu der Entwicklung des Maschinengewehrs von dem in den USA geborenen, britischen Erfinder Hiram Maxim.
Als schienengebundenes Verkehrsmittel eignet sich die Zahnradbahn besonders für die Überwindung stärkerer Steigungen mittels eines oder mehrerer Zahnräder.

Zahnradbahn ©flickr.com / Roland Henz
Wo die üblich von Schienenfahrzeugen genutzte reine Adhäsionskraft die Stahlräder auf den Schienen auf starken Steigungen durchdrehen oder gleiten lassen könnten, schaffen die im 19. Jahrhundert entwickelten Zahnradbahnen Abhilfe. Sie setzen die Antriebskraft mit einem oder mehreren Zahnrädern um. Diese greifen fix in die zwischen Schienen und Schwellen befestigte Zahnstange ein und ermöglichen so ein rutschfestes Rollen auf den Schienen.
Am 25. Mai verlas Christian Doppler eine Abhandlung “Über das farbige Licht der Doppelsterne und einiger anderer Gestirne des Himmels” vor der Königlich Böhmischen Gesellschaft der Wissenschaften und war der erste, der den heute als Doppler-Effekt bekannten Sachverhalt vorhersagte.
Wenn sich ein Rettungswagen mit Martinshorn vom Krankenhaus nähert, an uns vorbeizischt und sich wieder entfernt, werden wir als Betrachter Zeuge des sogenannten Doppler-Effekts. Kommt der Wagen auf uns zu, empfinden wir den Ton höher, fährt er an uns vorbei und fort, wirkt der Ton tiefer.
Grob umschrieben, beinhaltet der Doppler-Effekt also die Veränderung der wahrgenommenen bzw. gemessenen Frequenz von Wellen aller Art, wenn sich die Quelle (in unserem Beispiel Krankenwagen) und Beobachter (wir) einander nähern oder entfernen.
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Es war der Vorläufer des seit Jahren viel genutzten Energiespeicher-Mediums “Batterie” und ist nebenbei wohl eine der bedeutsamsten Erfindungen überhaupt: die Volta’sche Säule von Alessandro Volta.

Volta’sche Säule ©flickr.com / Staffan Ekstrand
Zur Jahrhundertwende 1799/1800 entwickelte der italienische Physiker Alessandro Volta eine Anordnung, welcher fortlaufend im 19. Jahrhundert eine große Bedeutung als Stromquelle zugerechnet wurde. Ein Element der Voltasche Säule zeichnet sich durch seinen geschichteten Aufbau aus: es besteht aus einer Kupferfolie, einer Elektrolytschicht (salzlösung- oder säuregetränkte Papp- oder Lederschicht) und einer Zinkfolie. Weil eine Stapelung dieser drei-Komponenten-Schicht nur eine geringe Spannung liefert, werden viele der so genannten Voltaelemente zu einer Säule übereinandergestapelt.
Der am 28. Januar 1813 im kroatischen Rijeka geborene Mann war jener, der als Offizier und Ingenieur in der österreichischen Marine den ersten propellerbetriebenen Torpedo entwickelte: Giovanni Biagio Luppis von Rammer.
Dabei fing es zu Beginn noch eher holperig an: Luppis stellte sich ein Gerät vor, welches unbemannt und von Land aus steuerbar zu sein hatte. Erst im Moment des Aufpralls auf das (feindliche) Schiff sollte sein Inhalt, eine Explosivladung, detonieren. Mittels langer Seile wurde dann sein erster Prototyp, er war einen Meter lang und hatte Flügel aus Glas, von der Küste aus kontrolliert. Aufgrund mangelhafter Materialien musste das Experiment jedoch scheitern.
Namensgeber und Vorbild von der heutigen Fraunhofer-Gesellschaft: das ist Jospeh von Fraunhofer. Aber worin genau bestand eigentlich sein Wirken?

Fraunhofer Institut ©flickr.com / thomaslewandovski
Der am 6. März 1787 in Straubing geborene Joseph Fraunhofer war ein deutscher Optiker und Physiker, welcher Anfang des 19. Jahrhunderts den wissenschaftlichen Fernrohrbau begründete. Im Rahmen dieser Arbeiten entstand etwa das Fraunhofer-Objektiv.
Es war die Verbindung zwischen exakter wissenschaftlicher Arbeit und deren praktische Anwendung für neue und innovative Produkte, welche Joseph Fraunhofer zum Namensgeber des heutigen Fraunhofer-Instituts machte.
Kaum ein Ort in Italien besitzt sie nicht, eine Via Marconi – aber wer ist eigentlich dieser Marconi und warum wurde er von seinen Landsleuten derart verehrt?
Am 25. April 1874 wurde der spätere Pionier der drahtlosen Telekommunikation, Guglielmo Marconi, in Bologna geboren. Schon im Jugendalter faszinierte ihn die Welt der Elektrizität im besonderen Maße – schon früh beschäftigte er sich etwa mit der Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Batterien. Nach einem Studium der Schriften von Heinrich Hertz, fokussierte sich das Interesse Marconis auf das Thema der drahtlosen Telegrafie. So begann er mit 21 Jahren im Jahr 1895 mit den ersten Laborexperimenten, wenige Monate später folgten die ersten Freiluftexperimente in den Schweizer Alpen bei einer Entfernung von 1,5km.
Die Entwicklung von der Schreibmaschine zum Computer scheint aus heutiger Sicht nur logisch, doch als die ersten Vorläufer der mechanischen Schreibmaschine von findigen Köpfen erdacht wurden, war noch nicht einmal im Ansatz zu erahnen, was einmal daraus werden würde.
Denn die erfinderische Reise von der Schreibmaschine zum Computer dauerte fast drei Jahrhunderte, wenn man die allerersten Hinweise auf ein Schreibmaschinen-artiges Gerät aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts berücksichtigt. Da diese jedoch äußerst vage ausfallen, einigte man sich rückblickend auf das Jahr 1714 als Geburtsstunde der Schreibmaschine, denn in diesem meldete ein Erfinder namens Henry Mill das erste Patent für die Idee einer solchen Entwicklung an – Zumindest soweit es uns heute bekannt ist.
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