Das Morsealphabet kennt wohl jeder. Schon als Kind bemächtigen sich die meisten dieser Kunst um geheime Botschaften zu übermitteln.
Der Erfinder, Samuel Finley Breese Morse, hat mit dieser Erfindung eine gewisse Digitalisierung vorweg genommen. Der Morsecode besteht aus kurzen und langen Signalen. Diese können durch Licht, Ton, elektrischem Impuls oder in Schriftform übertragen werden.
Was viele nicht wissen ist, das der Erfinder Samuel Morse, geboren 1791 in den USA, ein war ein Professor für Malerei, Plastik und Zeichenkunst war. Er starb 1872 in New York.

Mit dem Telegraphen wurde die Telekommunikation des 19. Jahrhunderts revolutioniert
Mit dieser Erfindung war es auch Möglich Informationen über längere Strecken zu übertragen. Diese Technik aus dem 19. Jahrhundert, genannt Telegraphie, wurde erstmalig 1837 gestestet. In den Weltkriegen war diese Technik noch genutzt worden und auch heute benutzt man es bei der Schifffahrt.
Erst mit der Erfindung von Fernschreibern und letztlich des Telefons, verdrängten diese Technik aus dem Alltag. In Deutschland wurde die letzte Morsetechnik 2003 abgeschafft. Bis dahin waren im Amateurfunk-Bereich Kenntnisse über den Morse-Code noch unersetzlich.
Der bekannteste Morse-Code ist derjenige der Schifffahrt. Dreimal kurz, dreimal lang, dreimal kurz. Das ist bis heute das internationale Zeichen für Seenot: SOS. Es ist die Abkürzung für “Save Our Souls”.
Der Nobelpreis ist vermutlich das bekannteste Erbe des genialen Chemikers. Der Schwede Alfred Nobel meldete aber insgesamt über 350 Patente an.
Geboren wurde Alfred Bernhard Nobel 1833 in Stockholm und starb 66 Jahre später in San Remo. Zu seinen wichtigsten Erfindungen zählt unter anderem das Dynamit, aber man wird sich seiner wegen der jährlichen Vergabe des Nobelpreises noch lange erinnern.
Das wird vermutlich auch im Sinne des Erfinders sein, denn auch wenn er sehr viel Zeit und Mühe darauf bedachte, Nitroglyzerin sicher zu machen, wurde er Zeit seines Lebens damit nicht glücklich.
1863 entwickelte er die Initialzündung für Nitroglyzerin, was den höchst instabilen chemischen Stoff sicherer machen sollte. Bei dieser Arbeit kam es zu schweren Explosionen, wobei sein Bruder Emil Nobel und weitere Menschen ums Leben kamen. Darauf musste er sein Labor außerhalb von Stockholm verlegen, weil die Behörden ihm das Experimentieren mit dem Sprengstoff verboten hatten.
Im Laufe der Jahre entdeckte Nobel zufällig das korrekte Mischungsverhältnis von 3:1. Damit war das Dynamit erfunden und mit diesem Patent verdiente Nobel ein Vermögen.
Auch wenn er mit einigen Erfindungen die Kriegsmaschinerie belieferte, wurde Nobel im Laufe seines Lebens ein Gegner des Krieges. Schon sein Vater verdiente am Krieg mit der Herstellung von Mienen. Als Quasi-Ausgleich schuf der Chemiker den Nobelpreis. Mit der Barschaft von über 31 Millionen Kronen förderte er die Stiftung, die diesen Preis jedes Jahr an die Besten – ohne Rücksicht auf Nationalität – verleihen. Explizit erwähnt er in seinem Testament neben Natur- und Literaturwissenschaftspreisen, den Friedenspreis.
Die erste Preisverleihung war 1901 – fünf Jahre nach Nobels Tod.
Albert Einstein pflegte – wenn man ihn nach seinen Erfindungen und seinem Ideenreichtum fragte- zu sagen, dass er vieles seiner Nase und seiner Stirn zu verdanken habe. Seiner Nase, damit meinte er die ihm innewohnende Neugierde. Mit seiner Stirn meinte er die Dickköpfigkeit, mit der er oft auch gegen die Meinung anderer seine Ideen weiterverfolgte und -entwickelte. Dasselbe Credo dürfte auf den amerikanischen Erfinder Charles Goodyear passen. Er erfand die Vulkanisierung des Kautschuks und bildete damit die Grundlage für Hartgummi, einem Material, das aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken ist.
Goodyear wurde 1800 geboren. Er arbeitet als Geschäftmann für Eisenwaren, experimentierte jedoch, wie viele seiner Zeitgenossen, mit Kautschuk und war der festen Überzeugung, dass seine Experimente eines Tages von Erfolg gekrönt sein würden. Seine berühmteste Erfindung verdankt er einem Zufall: Eine Mischung aus Schwefel und Kautschuk fiel aus Versehen auf den Herd in seinem Labor und verwandelte sich in einen neuen Stoff: Gummi! So will es zumindest die Legende erzählen…
Schnell entwickelte Goodyear zahlreiche Produkte aus seinem neu gewonnenen Stoff. Gerade in der Goldgräberzeit wurden Produkte wie Gummihandschuhe und Zelte aus Gummi hoch nachgefragt. Goodyear gründete daraufhin eine Firma für Gummihandschuhe und meldete sein Patent 1844 an. 1855 stellte Goodyear auch das erste Gummi-Kondom her, ein für heutige Verhältnisse recht unbequemes Ding: 2mm dick und völlig vernahtet. Aber immerhin, das erste Kondom! Trotz seiner genialen Erfindungen galt Goodyear jedoch lebenslang als nicht kreditwürdig; er wurde außerdem zu mehreren Haftstrafen verurteilt und starb mittellos 1860, kurz vor seinem sechzigsten Geburtstag.
Irgendwann, so mit 21 Jahren fing es bei mir an. Sicherlich war es ein Samstag oder Sonntag morgen. Ich öffnete meine Augen, und da war er, dieser stechende Schmerz, der mir durch den Kopf schoss. Mir wurde schlecht, ich schleppte mich aus dem Bett, alles tat irgendwie weh. Auf allen vieren kroch ich ein wenig theatralisch aus meinem Zimmer. Felix, mein Mitbewohner, der frisch und ausgeschlafen an mir vorbeiging, begrüßte mich mit den Worten: “Na, haste ‘nen Kater?” Ja, hatte ich. Damals konnte und wollte ich nur noch zurück ins Bett kriechen, doch heute will ich darüber schreiben, woher dieser Ausdruck eigentlich stammt.
Also, erst mal: Mit dem Kater, also der männlichen Katze, hat diese berühmte Redensart wenig gemein. Vielmehr stammt der Ausdruck von “einen Katarrh haben”, eine Entschuldigung, die sich Leipziger Studierende im 19. Jahrhundert für die Konsequenzen der durchzechten Nacht, ausgedacht hatten. Der Katarrh sollte hier eine Erkältung oder Schleimhautentzündung beschreiben, ein Befinden, das – so erhofften sich die Leipziger Studenten sicherlich- nicht ganz so gesellschaftlich sanktioniert wurde, wie zu vielen Biere.
Dass ausgerechnet Katzen für diese Bezeichnung herhalten müssen, ist nicht besonders nett. Gerade Katzen verschmähen, im Gegensatz zu Hamstern, Hunden und Hühner, sogar den winzigsten Tropfen in Milch oder Wasser und gehören damit zu den rigorosen Abstinenzlern im Tierreich. Ähnlich verhält es sich mit dem Specht, der – zum “Schluckspecht” geworden- ungerechterweise mit Alkoholgenuss in Verbindung gebracht wird.
Zum Abschluss vielleicht noch einige Tipps, die den moralischen und körperlichen “Katarrh” lindern können:
Viel schlafen und essen (salzige Sachen, um den Elektrolythaushalt wieder ausgleichen), Aspirin oder Ibuprofen gegen die Kopfschmerzen, viel Mineralwasser trinken und einen Spaziergang an der frischen Luft machen.
Am besten jedoch bleibt man unter 1,0 Promille, dann gibt’s erst gar keinen Kater!
Eine Büroklammer ist ein gebogenes Stück Draht. Dieses Ding hält seit gut anderthalb Jahrhunderten Dokumente auf der ganzen Welt zusammen, vom mit „Top Secret“ betitelten Geheimauftrag der CIA zum an eine Rechnung gehefteten Kontoauszug für Lieschen Müllers Aktenordner.
Eine Erfindung, die, so banal sie auf den ersten Blick scheint, für viele Menschen großen Wert besitzt. Dabei ist der tatsächliche Erfinder ungeklärt. Büroklammer- ähnliche Objekte können bis ins dritte Jahrtausend vor Christus nachgewiesen werden. Schon die Sumerer benutzten ähnliche Gegenstände. Von William Middlebrook, einem englischen Erfinder, ist bekannt, dass er sich 1844 und 1899 Maschinen für die industrielle Herstellung von Büroklammern patentieren ließ.
Heutzutage existiert die Büroklammer in Europa in weitgehend einheitlicher Form, dagegen sehen japanische Büroklammern völlig anders aus: Statt länglich und vorne spitz bzw rund zulaufend, sind Büroklammern aus Japan eher kreisförmig.
Die Büroklammer stellt einen genialen Einfall dar, der sich über die Jahrhunderte hinweg zu einem täglichen Begleiter des Menschen entwickelt hat. Fürs Abheften von Dokumenten ist sie unersetzlich, weil sie Blätter zwar zusammenhält, aber, anders als ein Tacker, nicht beschädigt.
Man kann außerdem so viele tolle Dinge mit dem Stück Draht anstellen, die überhaupt nichts mit seinem eigentlichen Zweck zu tun haben. Kunstwerke formen, Disketten und CDs auswerfen, Marshmellows aufspießen und Kerzen kaputt stechen, die Katze ärgern, Papierflugzeuge und -schiffchen beschweren, Ketten basteln… es scheint fast, als würde die Büroklammer Kreativität geradezu herausfordern!
Neulich beim Blumen umtopfen: Klong! Blume, samt Blumentopf und Erde fallen mir auf den Boden. Nicht weiter tragisch, denn mit dem Staubsauger ist das ganze Malheur in Sekunden weggesaugt. Eine tolle Erfindug, dieser Staubsauger! Also: Wer hat’s erfunden?
Die Erfindung des Staubsaugers geht Hand in Hand mit der Einführung des Teppichbodens. Denn bis der sich nicht durchsetzte, wurde weiter mit dem Besen gekehrt.
Wer genau den Staubsauger erfunden hat, ist unklar. Mehre Personen spielen bei der Geburt des Staubsaugers eine Rolle. Mitte des 19. Jahrhundert gibt es ein erstes Patent auf Melville und Anna Bissell, die ein Gerät erfanden, das man auf einen Pferdewagen montierte und dann mit Hand betrieb.
Die zweite Person war Hubert Booth, der sich in England darüber wunderte, das die Sitze in den Zügen “abgeblasen” wurden, statt den Schmutz in ein Gerät einzusaugen. Booth patentierte seine Idee, Erfolg hatte er jedoch damit nicht.
Erst der amerikanische Hausmeister James Spengler hatte Erfolg mit seiner Erfindung. Er baute 1906 aus einem Ventilator ein Gerät, das einen Sog verwendete. Die Erfindung wurde 1908 patentiert. Draufhin verkaufte Spangler die Idee seinem Cousin, der Leiter Firma “Hoover Harness and Leather Goods Factory”, war. Hoover wurde zu einer der führenden Firmen für Staubsauger, und ist dies in weiten Teilen Großbritanniens noch heute. Darauf weist der Ausdruck “doing the hoovering”, der in England für “staubsaugen” verwendet wird, hin.
Doch bis Ende des Zweiten Weltkrieges waren Staubsauger absolutes Luxusgut. Erst danach begannen sie langsam an, sich durchzusetzen.