Erfindungen im Alltag

Von skurill bis unverzichtbar
 


Hans Vogt: Der Tonfilm

Autor: franfi
abgelegt in: berühmte Erfinder

Der spätere deutsche Ingenieur Hans Vogt wurde am 25. September 1890 in Wurlitz geboren und gilt als einer der Erfinder des Lichttonverfahrens.

Tonfilm ©flickr.com / Performing Arts / Artes Escénicas
Tonfilm ©flickr.com / Performing Arts / Artes Escénicas

Die Idee des Tonfilms entwickelte der Ingenieur eigentlich bereits im Jahr 1905. Doch weil sein Arbeitgeber Georg Seibt sich nicht sonderlich in der Technik interessiert zeigte, fehlte ihm die finanzielle Unterstützung. Zusammen mit Joseph Massolle und Jo Engl gründete der Wurlitzer deshalb am 1. Juli 1919 eine eigene Gesellschaft mit dem Namen Tri-Ergon in Berlin-Wilmersdorf.

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Werner Heisenberg ist einer der Urväter der Quantenmechanik und formulierte seiner Zeit die nach ihm benannte Heisenbergsche Unschärferelation.

Werner Karl Heisenberg ©flickr.com / alexdaxa
Werner Karl Heisenberg ©flickr.com / alexdaxa

Als einer der bedeutendsten deutschen Physiker des 20. Jahrhunderts ging Werner Karl Heisenberg in die Geschichte ein. Der am 5. Dezember 1901 in Würzburg geborene Sohn einer Professorenfamilie – sein Vater August Heisenberg war Byzantist – besuchte in seiner frühen schulischen Bildung das Maximiliansgymnasium in München. Obwohl er ursprünglich die Mathematik studieren wollte und dafür schon vor Studiumsbeginn entsprechende Kurse an der Münchener Universität besuchte, sollte es doch anders kommen..
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Enrico Fermi gilt als einer der bedeutensten Kernphysiker des vergangenen Jahrhunderts. 1938 wurde er mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

Enrico Fermi ©flickr.com / Rog312
Enrico Fermi ©flickr.com / Rog312

Der am 29. September 1901 in Rom geborene Fermi begann bereits im Alter von 17 Jahren sein Physikstudium an der Universität in Pisa, welches er drei Jahre später mit einer Promotion über die Röntgenstrahlung an Kristallen beendete. Mit der Hilfe eines Stipendiums konnte er 1923 innerhalb eines mehrmonatigen Forschungsaufenhalts in Göttingen, dem damalig führenden Zentrum der theoretischen Physik, bei dem deutschen Mathematiker und Physiker Max Born lernen.

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Das Geiger-Müller-Zählrohr

Autor: franfi
abgelegt in: Unverzichtbar

Unter dem Namen Geiger-Müller-Zählrohr, Spitzenzähler, Geigerzähler oder auch Geiger-Müller-Indikator dürfte die nun vorgestellte Entwicklung den meisten bereits in der Schule bekannt geworden sein.

Das Geiger-Müller-Zählrohr versteht sich als technisches Gerät, welches möglich macht, gemäß eines Teilchendetektors radioaktive Strahlung zu messen. Erfunden wurde das Gerät im 20. Jahrhundert unter der Leitung des Physikers Hans Geiger und erfuhr im Jahr 1928 wesentliche Verbesserungen durch seinen Assistenten Walther Müller.

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Der englische Chemiker und Physiker Francis William Aston entdeckte seinerzeit 200 der 287 natürlich vorkommenden Isotope.

Francis William Aston wurde am ersten September 1877 im heutigen Birmingham geboren und nahm nach Abschluss seiner schulischen Laufbahn zunächst ein Studium in Chemie auf. Weil ihn die damaligen Entwicklungen in der Physik reizten, studierte er hiernach über ein Stipendium noch die Wissenschaften der Physik. Nach diesem Abschluss konzentrierte er sich auf die Physik der Gasentladungsröhre und entdeckte während einer Glimmentladung direkt an der Kathode eine hauchfeine, dunkle Schicht, welche als der “Astonsche Dunkelraum” (Aston Dark Space) benannt wurde.

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Otto Loewi: Neurotransmitter

Autor: franfi
abgelegt in: Unverzichtbar

Ohne sie hätten wir ein mächtiges Problem in Sachen körpereigenen Informationsaustausch, sind sie doch die essenziellen Mittler unseres Nervensystems.


Neurotransmitter ©flickr.com / 1yandellover1

Mit diesem Artikel begeben wir uns mal wieder in die spannende Welt der Biologie und Medizin. Neurotransmitter sind endogene Botenstoffe, welche die Informationen einer Nervenzelle über ihre Synapse (der Kontaktstelle einer Nervenzelle, siehe Bild) zu einer anderen weitergeben.
Durch Exozytose werden sie zunächst durch in die Synapse einlaufende, elektrische Impulse in ihren Speicherorten, den synaptischen Vesikeln, gebildet. Hiernach gelangen die Botenstoffe durch Membranfusion in den synaptischen Spalt (Synaptic cleft) und können von dort zu den Rezeptoren einer nachgeschalteten Nervenzelle diffundieren.

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Die Entwicklung von der Schreibmaschine zum Computer scheint aus heutiger Sicht nur logisch, doch als die ersten Vorläufer der mechanischen Schreibmaschine von findigen Köpfen erdacht wurden, war noch nicht einmal im Ansatz zu erahnen, was einmal daraus werden würde.

Denn die erfinderische Reise von der Schreibmaschine zum Computer dauerte fast drei Jahrhunderte, wenn man die allerersten Hinweise auf ein Schreibmaschinen-artiges Gerät aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts berücksichtigt. Da diese jedoch äußerst vage ausfallen, einigte man sich rückblickend auf das Jahr 1714 als Geburtsstunde der Schreibmaschine, denn in diesem meldete ein Erfinder namens Henry Mill das erste Patent für die Idee einer solchen Entwicklung an – Zumindest soweit es uns heute bekannt ist.
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Die Entdeckung der Hormone

Autor: franfi
abgelegt in: Allgemein

Wissenschaftler und Ärzte hatten schon recht früh erahnt, dass der Körper über gewisse Botenstoffe verfügt, welche als Informationsvermittler für die Organe fungierten. Bis die Entdeckung aber nachweislich und spruchreif war, verging viel Zeit..


Hormones ©flickr.com / blonde bird Jo

1902 gelang den beiden englischen Physiologen Ernest Henry Starling und William Maddock Bayliss ein großer Schritt im Bereich der Hormonforschung. Damals konnten sie zeigen, dass die Bauchspeicheldrüse, selbst wenn man alle zu ihr führenden Nerven durchtrennte, noch immer funktionierte. Grund dafür ist die Absonderung von Verdauungssubstanzen, sobald der Mageninhalt in den Darm gelangt. Auf diese Weise entdeckten die beiden Wissenschaftler den humoralen Botenstoff Sekretin.

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Sommerzeit ist Eisteezeit. Oder Wassereiszeit. Winterzeit ist Kräuterteezeit. Und wo bewahrt man den am besten auf, damit man sich auch den ganzen Tag über davon bedienen kann? Genau, in der Thermoskanne, dieser übergenialen Erfindung, dem die folgenden Zeilen dieses Textes gewidmet sein sollen. Und das Märchen von der Thermoskanne geht so:

Die Thermoskanne, die ja eigentlich eine Isolierkanne ist, weil sie das Gefäß von der Außentemperatur isoliert, hat ihren Namen von der Firma Thermos. Die gute alte Thermoskanne besteht aus einem Außengefäß und einem Isoliergefäß aus Glas, das im Inneren der Thermoskanne wohnt. Diese Glasgefäß ist das Herzstück der Thermoskanne und wurde 1892 von dem Physiker James Dewar erfunden. Deswegen heißt dieses Gefäß auch Dewargefäß. Der Motor dieses Dewargefäß ist eine spezielle Beschichtung, meist eine Verspiegelung wird der der Wärmeverlust verhindert wird. Das ist also die eigentlich wichtige Entdeckung (und das ist auch der Grund warum alte Thermoskannen fies klirren, wenn man sie aus Versehen fallen lässt).

Tee in der Sahara by danuqui flickr

Ein erstes Patent wurde 1903 vom Deutschen Reinhold Burger angemeldet. Er produzierte zunächst für die Eismaschinenindustrie, vor allem für den Fabrikanten Carl von Linde, der die Thermoskanne mit einem schicken Silbergefäß versah – so wie wir die meisten Thermoskannen von heute noch kennen.

Heute ersetzt man auch das fragile Dewargefäß meist durch ein Gefäß aus Edelstahl. Das Gute daran: Die Thermoskanne kann immer und immer wieder auf den Boden fallen, ohne dass es fies klirrt.

Und jetzt? Ein Tässchen Tee


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