Besonders Fußbodenleger können ein Lied davon singen: bei der Renovierung von knarrenden Dielenböden müssen die Nägel wieder tief eingeschlagen werden – eine gefährliche und langwierige Aufgabe.

Diele ©flickr.com / decke-wand-boden
In seiner 20jährigen Berufserfahrung als Fußbodenleger hat Dirk Schillner bestimmt den ein oder anderen Arbeitsunfall bei der Dielenrenovierung miterleben müssen. Damit das berüchtigte Knarren des Holzbodens verschwindet, gehören die Dielen-Nägel wieder tief verankert. Damit dies zukünftig leichter und schneller von der Hand geht, erfand der Arbeiter einen Druckluft-Nagelsenker.
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Dass ein Rasenmäher nicht nur Rasen mähen muss, zeigt der Werkzeugmacher und Maschinenbauingenieur Konrad Freudemann. Sein Rasentrimmer kann noch einiges mehr und zeigt sich als wahres Multitalent.

Rasenmäher ©flickr.com / CompanyDEPOT
Die Idee hinter dem funktionsträchtigen Rasenmäher entstand, weil der Hobbygärtner sich die viele Arbeit erleichtern wollte, welche ein Garten samt Haushalt so mit sich bringt. Neben der normalen Funktion des Rasentrimmens kann sein Gerät auch die Straße kehren, den Schnee räumen und sogar als Generator dienen. Verschiedene Zusatzgeräte machen den benzinbetriebenen Rasemäher zu dem besagten Multifunktionstalent. Sie alle sind über eine Zapfwelle angetrieben und lassen sich nach Bedarf über einen Hebel hinzuschalten.
Ein Material, das höchst stabil, biegsam und dabei noch zu hundert Prozent natürlichen Ursprungs ist? Die von Franz Betz salonfähig gemachten Platten nennen sich “Holzblech” – und der Name ist Programm.
Auf der Suche nach einem Werkstoff, der sowohl vollkommen natürlich als durch seine Flexibilität auch höchst praktisch ist, stieß der Bildhauer Franz Betz im Internet auf ein Material aus der Elektroindustrie, welches ihm genau diese Eigenschaften bietet. Trotz seiner dadurch auffällig vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten fand der Werkstoff bislang nur als Isolator in verschiedenen Bereichen Anwendung.
Bisweilen gelten Klimaanlagen vor allem als eines: kühl und stromfressend. Besonders wenn große Räume kühl bleiben sollen, geht das ins Geld.

Klimaanlage ©flickr.com / lgblog_de
Die Kältemaschine soll dem Einhalt gebieten. Sie ist eine Erfindung von dem Physiker Walter Mittelbach und seinem Team aus Halle an der Saale. Anders als ihr Vorbild ist sie nicht nur kleiner, sondern braucht für ihre Funktion auch deutlich weniger Strom. Dank ihrer dennoch großen Leistungsfähigkeit ist sie gut in kleineren Büros oder auch Privaträumen einsetzbar.
Ein kleiner Traum für alle, die gerne mal den Fliesenboden wechseln, ohne die alten Fliesen vorher zerstören zu müssen oder lange Mörtelreste vom Boden zu lesen.

Fliesen ©flickr.com / mario.ihrefliese
Bislang galt das Verlegen von Keramikfliesen als Arbeit für den Fachmann: nur unter großem Aufwand musste für das Verlegen zuvor ein ein Mörtelbett gestrichen werden, auf das die Fliesen aufgeklebt und anschließend verfugt wurden. Durch die neue Erfindung des ehemaligen Industriemanagers Karl-Heinz Scholz muss dies nicht mehr länger so sein. Er hatte sich die Frage gestellt, ob man Fliesen nicht auch einfacher verlegen und mehrfach nutzen könne.
Eine Häuserfassade, die zur Dezimierung der Schadstoffbelastung dient? Das klingt nach Zukunft! Ein Erfolg einer solchen Möglichkeit soll jetzt in der Karl-Liebknecht-Straße in Leipzig erprobt werden.

Karl-Liebknecht-Straße Leipzig ©flickr.com / Mr Edd.
In einem Projekt der Leipziger Wohungsbaugesellschaft und der Material- und Prüfungsanstalt Leipzig soll an einem Beispiel im Leipziger Süden getestet werden, inwieweit man der Schadstoffbelastung durch die anliegenden Gebäudefassaden eindämmen kann. Diese lag an vielen Tagen über den zulässigen Grenzwerten der TA Luft (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft).
Dafür werden die Fassaden im Frühjahr mit einer speziellen Farbe gestrichen: sie soll die verschmutzte Luft reinigen.
Zur Fortbewegung auf einem Rollstuhl bedarf es meistens einer möglichst ebenen Fläche. Gehbehinderte Menschen haben es dadurch oft schwer: sobald der Untergrund sandig oder uneben wird, ist ein Weiterkommen auf einem üblichen Rollstuhl aussichtslos.

Rollstuhl ©flickr.com / csselber
Mit dem Gelände-Rollstuhl (cadWeazle.com) allerdings sieht das schon anders aus. Mit diesem ist es möglich, selbst im Wald, auf Schnee, im Sand oder auch im flachen Wasser zu fahren. Ein Erfinder-Duo aus Kiel entwickelte sogar einen elektrischen Gelände-Rollstuhl. Dieser sieht einem Quad verblüffend ähnlich, ist jedoch um einiges leiser und umweltverträglicher: mit seinen Ballonreifen und der Maximalgeschwindigkeit von sechs Kilometern pro Stunde darf man damit sogar durch Naturschutzgebiete fahren – ganz ohne Zulassung und Führerschein.
Strom sparen – das muss nicht nur der kleine Mann und die kleine Frau daheim, das müssen mittlerweile auch viele kleine Kommunen.

Laterne ©flickr.com / borntobewild1946
Dass die Stromkosten in den letzten Jahren merklich bergauf stiegen, das ging auch an vielen kleinen Kommunen nicht unbemerkt vorbei. Viele dieser können sich die “Vollzeit-”Straßenbeleuchtung schlichtweg nicht mehr leisten. Da diese in den ländlichen Regionen oftmals gar nicht nötig ist, entwickelte der Lichttechniker Ralf Mades (Luxsoli) mit seinem Team das sogenannte “mitlaufende Licht“. Die Idee dahinter ist denkbar einfach: Es geht dem Fußgänger voraus und schaltet sich hinter ihm wieder aus.
Das seit 2010 geltende neue Bundes-Immissionsschutzgesetz setzt die Nutzer von klassischen Scheitholzkesseln in Zugzwang, denn mit ihren Kesseln strömen sie weit an den festgelegten Abgaswerten vorbei.

Heizkessel ©flickr.com / ofenbernd
Die Auflagen des neuen Bundes-Immissionsgesetzes sind streng: die darin festgelegten Abgaswerte regeln, wieviel vom schädlichen Kohlenmonoxid, wieviel Rußpartikel und andere Abgase in die Luft gepustet werden dürfen. Kaum ein klassischer Kessel kann diesen Werten gerecht werden. So liegt es nicht fern, dass sich die Hersteller von Kesseln dieser in Haushalten noch immer gefragten Heizmethode umweltfreundliche Entwicklungen einfallen lassen müssen.
Der ehemalige Designstudent der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden, Matthias Pinkert, hat in einem gemeinsamen Projekt mit Kommilitonen aus dem Elektrotechnik-Fachbereich eine interessante Leuchte erfunden.
Die sogenannte Dreipuls-Leuchte macht es möglich, jeden beliebigen Bereich am Schreibtisch punktgenau auszuleuchten. Dies funktioniert, in dem der Bediener Ringe auf einer Leuchtleiste hin- und herschiebt und damit das Licht individuell einstellt. Die Lampe kommt dabei ganz ohne Schalter aus: schiebt man alle Ringe der Lampe zusammen, stellt sich das Licht ganz automatisch aus.