Erfindungen im Alltag

Von skurill bis unverzichtbar
 


Die besonders in der Schweiz auch unter dem Begriff der Garette bekannte Schubkarre ist eine Erfindung aus weit zurückreichender Zeit.

Schubkarre ©flickr.com / need.more.pics
Schubkarre ©flickr.com / need.more.pics

Die Erkenntnisse besagen heute, dass die Schubkarre wie wir sie kennen auf eine Erfindung im antiken Griechenland zurückzuführen ist. So würden zwei Bauinventurlisten aus Eleusis von 408-407 sowie 407-406 v. Chr. jeweils “1 Kasten für ein einrädiges Fahrzeug (hyperteria monokyklou)” aufführen. Da man weiß, dass die Begriffe “dikyklos” und “tetrakyklos” im antiken Griechenland zwei-, bzw. vierrädige Fahrzeuge bezeichneten, und die einrädige Kastenkonstruktion auf der Liste zwischen einem Kasten für ein vierrädiges Fahrzeug und seinen vier Rädern auftaucht, liegt die Vermutung nahe, es handele sich um die Technik einer Schubkarre.

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Erfinderinnen: Das Bierbrauen

Autor: franfi
abgelegt in: Unverzichtbar

Weit zurück in die Zeitgeschichte katapultiert es uns mit diesem Artikel über das liebste Getränk vieler Männer und so manch einer Frau. Blond, kühl und mit Schaumkrone – und wer hat’s erfunden?

Bier ©flickr.com / reinvl
Bier ©flickr.com / reinvl

Die Frauen!
Wie es heute nachgewiesen werden kann, wurde schon vor über 6000 Jahren Bier gebraut. So habe man zumindest aus dieser Zeit die frühesten Darstellungen über das Brauen gefunden. Damals wurde in Ägypten mit einem stehengelassenem Brotteig gearbeitet: dieser wurde mit Wasser angesetzt und damit zur Gärung gebracht. Damit das Bier verschiedene Geschmacksrichtungen bekommen konnte, wurden Kräuter und Wurzeln als Würzstoffe eingesetzt.

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Taschenrechner sind in der heutigen Zeit unerlässlich. Er wurde erst 1969 erfunden. Davor rechnete man mit einer heute in Vergessenheit geratenen Erfindung, dem Rechenschieber.

Als der Rechenschieber erfunden wurde, revolutionierte er die Wissenschaft. Endlich war es möglich komplizierte Rechnungen schnell und einfach zu lösen. Der Rechenschieber war bis zur Erfindung des Taschenrechners das Symbol der Ingenieure, Physiker und Mathematiker. Heute befassen sich nur noch Sammler mit dem Rechenschieber. weiterlesen »


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In der Steinzeit begangen Menschen Feuer zu machen. Die Entdeckung des Feuers war die erste und vielleicht wichtigste Entdeckung der Menschheit.

Vor über 1,5 Millionen Jahren entdeckten die Menschen das Feuer. Nachdem die Menschen Feuer machen konnten, konnten sie Lebensmittel garen und so haltbar machen.

Mit der Entdeckung des Feuers war auch die Besiedlung von kälteren Regionen möglich.

Sie machten das Feuer für sich nutzbar und setzten es kontrolliert zum Schutz gegen wilde Tiere, zum Wärmen und Kochen sowie als Lichtquelle ein. weiterlesen »


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Die Dreifelderwirtschaft ist eine besondere Bodennutzungsform der Landwirtschaft, bei welcher der Boden in einem dreijährig wechselnden Turnus genutzt wird. Die Reihenfolge umfasst ein Jahr Wintergetreide, ein Jahr Sommergetreide und ein Jahr Brache.
Felder annia316©Flickr
Heutzutage gibt es die Dreifelderwirtschaft nicht mehr. Sie wurde von der Fruchtwechselwirtschaft abgelöst. Dabei handelt es sich um eine Anbauform, bei der auf einem Stück Land in regelmäßigen Abständen verschiedene Pflanzen kultiviert werden. weiterlesen »


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Wer genau der Erfinder des Bleistiftes ist, bzw. die Erfinder sind, lässt sich nicht so genau sagen. Und zwar aus mehreren Gründen: erstens ist schon der Begriff Bleistift irreführend und zweitens scheint die etymologisch relevante Erfindung schon so lange zurück zu liegen, dass man keine konkrete Person mit der Erfindung in Zusammenhang bringen kann.

Erfinder des Bleistiftes, Nicolas Jacques Conté, Ägypter, Antike, Plinius, Bleigriffel, Bleifüllung, Graphit, Ton, Französische Revolution

Da die zeitgenössischen Bleistifte – wie allgemein bekannt ist – gar kein Blei enthalten, sondern Graphit, ein Kohlenstoff-Mineral, müsste man die Schreibgeräte wohl in Graphit- oder Kohlestifte umbenennen. Als Erfinder dieser modernen Bleistifte gilt heute der Franzose Nicolas Jacques Conté.

Dieser hatte 1795 minderwertiges Graphit mit Ton vermischt, nachdem allerdings schon Andere vor ihm mit weiterlesen »


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Was wäre unsere Welt ohne Zement? Die Erfindung dieses künstlichen Steines hatte eine Revolution der architektonischen Möglichkeiten eingeläutet, welche die Errungenschaft des gebrannten Ziegels beinahe noch übertraf. Inzwischen kann man ruhigen Gewissens behaupten, dass der Beton der „Grundstein“ unserer Welt geworden ist.

Keine Autobahnen, Brücken oder gar Wolkenkratzer wären denkbar ohne seine Erfindung. Doch die „Revolution“ geschah nicht, wie man vielleicht denken könnte, als wir begannen, unsere Häuser gen Himmel zu führen sondern schon vor über 2.000 Jahren. Seitdem ist er Unverzichtbar, der Beton. Das Prinzip eines Bindemittels auf der Basis des Kalkmörtels ist sogar noch viel älter und an Bauten in der heutigen Türkei nachweisbar, die auf ein Alter von über 10.000 Jahre datiert werden. Und auch in Ägypten und Phönizien ist diese Technik schon lange vor der Zeitenwende angewendet worden.

Beton © flickr / 96dpi

Aber „erst“ vor knapp über 2.000 Jahren wurde der „künstliche Stein“ als solches erfunden und der Ruhm der Erfinder gebührt hier allein den größten Baumeistern der europäischen Antike, den Römern.

Das römische Opus Caementitium, von dem sich das deutsche Wort Zement ableitet, hatte seinerzeit zu einer wahren Explosion von neuen Möglichkeiten in der Architektur geführt. Der Römische Beton ist ein Gemisch aus Sand, gebranntem Kalkstein, Steinen und Beimischungen, den sogenannten Puzzolane, von Bruchsteinen und ähnlichem. In Verbindung mit Wasser wird dieses Gemisch zu einem druckfesten Gestein, welches natürlichen Baustoffen in nichts nachsteht und diese theoretisch sogar übertrifft. Je nach Beimengung und Ausführung ließen unterschiedlichste Festigkeiten und Gewichte erreichen.  weiterlesen »


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Die Erfindung der Heizung

Autor: Steffi
abgelegt in: Unverzichtbar

So, der Winter ist da. Nett, wenn man es sich bei Lebkuchen, Tee und einem guten Buch in der Winterzeit gemütlich machen kann. Aber, wieso ist es eigentlich so gemütlich, während es draußen knackekalt ist? Richtig, die Heizung läuft schön, vergisst man doch allzuschnell.

Für die westlichen Industrienationen ist die Zentralheizung mittlerweile gang und gäbe. Doch das ausgekügelte Röhrensystem, das es ermöglicht unsere Wohnungen zu Gemütlichkeitsoasen zu machen, gibt es noch gar nicht solange. Bis vor gar nicht lange, heizten die meisten Menschen in Deutschland mit Ofenheizungen. Das ist zwar auch schön warm, aber ganz schön stressig. Wer in Berlin lebt und einen Ofen besitzt, weiß wovon ich rede.

Heizungen sind jedoch fast so alt, wie die Menschheit selber. Wie so vieles stammen Heizungen, genauso, wie das Rad, aus dem alten Rom. Die Römer hatten sogar schon relativ schicke und gut funktionierende Fußbodenheizungen. Auf römisch hießen sie “Hypokaustum”. Sie wurden durch Brennöfen angetrieben, die meist außerhalb der Gebäude lagen. Durch ein Abzugssystem, dass die warme Luft unterhalb der Fußböden, die aus Ziegel bestanden lenkten, wurden die nackten antiken Füße der Römer schön warm gehalten (so lässt es sich auch leichter über die Eroberung der Welt nachdenken).

Römischer Torbogen by teclasorg flickr

Allerdings verschwendete das Hypokaustum unglaublich viel Brennholz, im Gegensatz zur römischen Kanalheizung, auf die man schließlich umstieg. Dabei versteht man unter dem römischen Prinzip der Hypokaustumheizung heute etwas ganz ähnliches, wenn man die modernen Anlagen betrachtet. Die Luft wird dabei nicht durch Öfen, sondern durch Öl oder durch Solaranlagen erwärmt. Daran sieht man mal wieder: Altes und Neues ist weniger weit voneinander entfernt, als man denkt.


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Bionik, so nennt man die Wissenschaft (oder besser gesagt die Kunst?), die aus dem Vorbild der Natur Technik fertigt. Ein berühmtes Beispiel hierfür ist der Helikopter, der aus dem Vorbild der Libelle gefertigt wurde. Es gibt unzählige Beispiele dafür, doch gibt es auch Dinge, für die es in der Natur kein Vorbild gibt. Die wohl berühmteste Erfindung, nämlich die des Rades, ist eine jener Erfindungen, die nicht nach dem Vorbild der Natur gefertigt wurde.

Das Rad ist wohl eine der wichtigsten Erfindungen der Welt. Im Grunde ist jede kreisrunde Scheibe ein Rad, doch wird es erst durch das Aufsetzen eines Stabes einsetzbar: die sogenannte Achse. Das Wort Rad stammt übrigens von lateinisch rota, das sich aus dem indischen Sanskrit-Wort ratha ableitet. Das Rad wurde in vorchristlichen Kulturen, wie zum Beispiel bei den alten Ägyptern oder den Römern vor allem zum Lastentransport eingesetzt. Wann es genau erfunden wurde weiß man nicht so genau. Lange Zeit ging man davon aus, dass es 4000 v.Chr. in der sumerischen Kultur der Antike seinen Ausgangspunkt hat. Heute glaubt man jedoch, dass es gleichzeitig auch in verschiedenen Teilen Asiens erfunden wurde. Für die nativ-amerikanischen und australischen Kulturen war das Rad vor der Entdeckung Kolumbus’ unbekannt. Nur die Maya benutzten Röder, vor allem Zahnräder in mechanischen Geräten; Wagen sind aus dieser Zeit jedoch nicht nachgewiesen.

Das Rad ist aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Nahezu alle Maschinen benutzten Röder oder Radelemente, um zu funktionieren. Alle Fortbewegungsmittel, egal ob Züge, Autos oder Fahrräder basieren auf den Prinzipien des Rades. Viele Jahrtausenden lang wurde als Material ausschließlich Holz verwendet. Dies hat sich in der heutigen Zeit natürlich geändert. Mit der Erfindung der Dampfmaschine wurden Räder aus Eisen und später aus Stahlblech mit Felgen gefertigt.

Riesenrad by kevindooley flickr


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Es ist Ende September und manch eine_r ist so beschäftigt, dass er jetzt schon einen neuen Kalender für das Jahr 2009 braucht. Muss so sein, denn just letzte Woche sind alle neuen Kalender in der Supermärkten, Geschäften und Läden dieser Stadt aufgetaucht.

Und was wäre unsere Gesellschaft ohne Kalender? Wir leben damit so selbstverständlich, dabei scheinen wir öfters zu vergessen, dass selbst der Kalender ein vom Menschen geschaffenes Zeitmaß ist. Wie kulturabhängig der Kalender ist bemerkt man vor allem, wenn man, beobachtet, wie sich Kurden und Araber im Frühling ein frohes neues Jahr wünschen. Klaro, denn für diese Menschen gilt ein anderer Kalender!
Ein Bewusstsein für die verschiedenen Zyklen der Welt hat der Mensch schon sehr früh entwickelt. Deswegen findet man Kalender in fast allen Kulturen. Die ältesten heute noch bekannten Kalender stammen aus den alten Hochkulturen Ägyptens und Mesopotamiens. Spätestens seit den Babyloniern existiert der uns heute bekannten siebentägige Wochenzyklus, der heute so gut wie weltweit den Tagesrhythmus regelt.
Das westliche Kalendersystem basiert auf der gregorianischen Kalenderform und dieses ist noch gar nicht so alt wie man vermuten könnte. Er wurde Ende des 16. Jahrhunderts entwickelt und von der Kirche eingeführt. Diese gregorianische Kalenderreform basiert auf Problemen, die man damals mit der Berechung des Osterfestes hatte. Durch das Julianische Jahr verschob sich der Frühlingsbeginn immer weiter nach hinten. Daraufhin entwickelte man ein System das auf den römischen Monaten basierte und das Schaltjahr integrierte. Nach und nach integrierten alle römisch-katholischen Länder den neuen gregorianischen Kalender in ihr Leben. 1700 folgten Dänemark, Schweden und Norwegen und 1927 als eines der letzten Länder China. In manchen Ländern des Nahen Ostens gilt jedoch weiterhin ein anderer Kalender. Warum auch nicht? Schließlich trägt diese Tatsache dazu bei, sich bewusst zu machen, dass selbst etwas so Selbstverständliches wie der Kalender von menschlicher Hand konzipiert wurde und wird.

by eliazar flickr


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