Heutzutage kann man sich vor Domains kaum noch retten, aber es gab eine Zeit, als es Monate dauerte, bis sich 100 Domains zusammen gefunden hatten. Welche war die allererste Domain? Das und mehr interessante Infos im folgenden Text.
Am 15. März 1985 wurde die allererste Domain der Welt registriert, Symbolics.com wurde von der Symbolics Computer Corporation in Auftrag gegeben und würde bis 2009 auch in deren Besitz bleiben, mittlerweile wurde sie von XF.com aufgekauft. weiterlesen »
Das Wort “googlen” ist seit einiger Zeit Teil des deutschen Sprachschatzes.
Auf eine Intervention des Suchmaschinenbetreibers hin musste der Duden die Bezeichnung ändern. Stand da vorher noch sinngemäß “im Internet per Suchmaschine nach Informationen suchen”, muss in der Neufassung des Dudens Google konkret als Instrument der Informationsbeschaffung angegeben werden.
Google regiert de facto das Internet. Die meisten Menschen starten ihren Surf-Vorgang bei Google. Somit bestimmt Google, was die Internetnutzer wissen, und was nicht. Folgerichtig ist Google eine der wichtigsten Marken der Welt.
Die beiden Gründer des Unternehmens und Erfinder von Google sind Larry Page und Sergey Brin. Nach Page ist übrigens auch der PageRank benannt, der einen Teil zum Google-internen Ranking der indizierten Websites beiträgt. Er studierte Ingenieurswissenschaften und Informatik an der University of Michigan und machte dann an der Stanford University seinen Master in Informatik. In Stanford traf Page auf Sergey Brin. Der Sohn eines russischen Informatikers wollte promovieren, ist jedoch bis heute nicht dazu gekommen. Google kam dazwischen.
Das Betriebsgeheimnis des Suchmaschinenriesen ist übrigens die genaue Zusammensetzung des internen Ranking-Systems. Es ist zwar bekannt, auf was zu achten ist, will man seine eigene Website so optimieren, dass sie für bestimmte Keywords bei Google gefunden wird – die genauen Mechanismen kennen Außenstehende jedoch nicht.
Der Erfinder von heute ist schon lange kein irrer Lockenkopf mit stierendem Blick auf Schlafentzug mehr, der sich nur in Altgriechisch unterhalten kann und seine Matheformeln im Keller in den Unterarm ritzt.
Im Zeitalter des Web 2.0 ist das Erfinden, wie so vieles im Internet, zur Gemeinschaftsarbeit geworden. Die Entsprechung der amerikanischen “Think-Tanks” gibt es mittlerweile als Informationsportale im Netz: Hier treffen Experten für ein bestimmtes Problem (eine bestimmte Sparte) auf die Leute, die ein Problem haben.
So lassen sich Lösungen finden, neue Ansätze austauschen, außerdem eröffnet sich manchen der vorhandenen Experten bei guten Ideen neue Arbeitsmöglichkeiten. Hier sind nämlich nicht nur diejenigen vorhanden, die die Ideen haben, sondern auch die, die welche suchen. Die Namen der Portale sind klangvoll und “modern”: Xing, BrainR, brainGuide und Co wollen neue User und neues Gehirnpotential abschöpfen.
Der Erfinder von heute hat also eine geniale Idee, stellt diese ins Netz und lässt eine Menge anderer Leute darüber lesen. Bei Interesse können die Unternehmen ihn direkt kontaktieren und über eine Weiterverwertung des Gedankens reden.
Ich persönliche finde es gut, die Möglichkeiten des Internets für eine Vernetzung kreativer Geister zu nutzen. Zu lange ist schon aus Patentrechtsgründen und Eitelkeit jede Idee, die nur im Ansatz etwas bringen könnte, eifersüchtig verschlossen gehalten worden. Die Frage ist nur, wie fair diese Portale sind, schließlich droht auch hier eine Urheberrechtsverletzung oder simples Abschreiben einiger “Experten” von den anderen. Sollten dagegen jedoch sinnvolle Vorrichtungen getroffen sein, ist hier der nächste Schritt zum vernetzten Wissensschatz getan.