Erfindungen im Alltag

Von skurill bis unverzichtbar
 


Erfinderinnen: Das Bierbrauen

Autor: franfi
abgelegt in: Unverzichtbar

Weit zurück in die Zeitgeschichte katapultiert es uns mit diesem Artikel über das liebste Getränk vieler Männer und so manch einer Frau. Blond, kühl und mit Schaumkrone – und wer hat’s erfunden?

Bier ©flickr.com / reinvl
Bier ©flickr.com / reinvl

Die Frauen!
Wie es heute nachgewiesen werden kann, wurde schon vor über 6000 Jahren Bier gebraut. So habe man zumindest aus dieser Zeit die frühesten Darstellungen über das Brauen gefunden. Damals wurde in Ägypten mit einem stehengelassenem Brotteig gearbeitet: dieser wurde mit Wasser angesetzt und damit zur Gärung gebracht. Damit das Bier verschiedene Geschmacksrichtungen bekommen konnte, wurden Kräuter und Wurzeln als Würzstoffe eingesetzt.

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Die Dreifelderwirtschaft ist eine besondere Bodennutzungsform der Landwirtschaft, bei welcher der Boden in einem dreijährig wechselnden Turnus genutzt wird. Die Reihenfolge umfasst ein Jahr Wintergetreide, ein Jahr Sommergetreide und ein Jahr Brache.
Felder annia316©Flickr
Heutzutage gibt es die Dreifelderwirtschaft nicht mehr. Sie wurde von der Fruchtwechselwirtschaft abgelöst. Dabei handelt es sich um eine Anbauform, bei der auf einem Stück Land in regelmäßigen Abständen verschiedene Pflanzen kultiviert werden. weiterlesen »


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Herbstbräuche und ihr Ursprung

Autor: Steffi
abgelegt in: Allgemein

Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm jede Menge nette Feste, die wesentlich entspannter zu ertragen sind, als Ostern oder Weihnachten. Herbst, das heißt die Tage werden kürzer, die Blätter verfärben sich, die Ernte wird eingeholt und auf den Feldern im Umland knistert Sommerlaubfeuer.

Halloween Verkleidung

Feste, die damit in Verbindung gebracht werden sind vor allem Halloween, Erntedank und das St. Martins-Fest, wo ich als Kind schon Wochen vorher in der Grundschule an meiner Martinslaterne herumgebastelt habe. Doch woher stammen diese ganzen Feste oder anders gefragt: Hat sie jemand erfunden und wenn ja wer?

Das Erntedankfest ist ein traditionell westliches Fest bei dem ursprünglich Gott für die herbstlichen Gaben gedankt werden soll. Der Ursprung reicht bis in die vorchristliche Zeit zurück. Auch im Judentum und im Römischen Reich kennt und kannte man das Erntedankfest. Auch wenn es sich um kein klassisch christliches Fest handelt, akzeptiert die katholische Kirche den Erntedankbrauch. Oft findet man im Herbst Opfergaben und Schmuck in einigen kirchlichen Gemeinden, vor allem auf dem Dorf.

Halloween wird traditionell am Abend vor Allerheiligen im November gefeiert. Die Bezeichnung stammt urspürnglich von „All Hallows Even“ und der Brauch wurde von den irischen Einwandern mit in die USA genommen, wo er fester Bestandteil des Festkalenders ist. Nach Europa kam das Fest dann in einer sehr kommerzialisierter Weise. Kinder wandern von Tür zu Tür und bitten um Süßigkeiten.

Hier hat der Halloween-Brauch etwas mit dem St. Martinsbrauch gemein. Ach hier ziehen Kinder im November mit ihren Laternen durch die Straßen, klingen in ihrer Nachbarschaft und bekommen Süßigkeiten. Der 11. November ist der Namenstag des heiligen Martin, der im Mittelalter aufgrund seiner heroischen Taten heilig gesprochen wurde. So teilte er an einem Tag seinen Mantel mit einem Bettler, der seinen Weg kreuzte. Die Martinslieder, die die Kinder in vielen Regionen Deutschland, Österreichs und der Schweiz singen, zeugen von dieser Überlieferung. Oft werden die Kinder deswegen von einen Reiter auf ihren Umzügen begleitet.


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Mann, der hat ja ganz schön was aufm Kerbholz! Jemand, der was auf dem Kerbholz hat, ist im Umgangsprachlichen meistens jemand der etwas Unrechtes oder Unerlaubtes – vielleicht etwas Kriminelles- begangen hat. Manchmal beschreibt man damit auch eine Person, die – eine weitere Redewendung- “es faustdick hinter den Ohren” hat, also raffiniert ist, und sich mit dieser Methode möglicherweise auf illegalem Wege bestimmte Dinge oder Möglichkeiten verschaffen hat.

Dabei existierte das Kerbholz im Mittelalter tatsächlich. Das war nämlich so:

Nehmen wir einmal an, ich wäre eine…, nein, da geht es ja schon los. Nehmen wir einmal an, ich wäre als Mann im Mittelalter auf die Welt gekommen. Es ist Herbst und ich suche Arbeit. Ganz in der Nähe meines Wohnortes gibt es einen Gutshof, wo ein Lehnsherr Helfer für die Apfelernte sucht. Ich bekomme dort Arbeit und helfe bei der Ernte.

Bevor ich jedoch den ersten Apfel geerntet habe, nimmt der Lehnsherr ein Stück Holz. Er spaltet das Holz in zwei Teile. Die eine Holzhälfte bekomme ich, die andere behält der Lehnsherr. Für jeden vollen Apfelkorb, den ich abliefere, macht der Lehnsherr eine Kerbe ins Holz. Dabei hält er die beiden gespalteten Holzstücke zusammen und kerbt die beiden Spalten mit dem Messer ein. Je mehr Kerben ich auf dem Holz habe, desto mehr Lohn bekomme ich später.

Das Kerbholz diente damals auch dazu, Schulden zu markieren. Hätte ich bei meinem Lehnsherren Schulden abarbeiten müssen, so hätte das Kerbholz beispielsweise als Beweisdienen können – schließlich konnte weder ich noch meine Lehnsherr dem Kerbholz ohne die andere Hälfte eine weitere Kerbe hinzufügen! Somit diente das Kerbholz in Zeiten, wo die Menschen noch nicht lesen und schreiben konnten, als wichtiges Informationsmittel.

Der Zusammenhang mit Schulden dient heute noch zur Erklärung der Redewendung, doch kann man davon ausgehen, dass sie vor allem im ironischen Sinne benutzt wird. Denn etwas auf dem Kerbholz zu haben, war nicht immer etwas Negatives.


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Eins geht immer, wenn einen der Hunger packt. Egal, ob morgens, mittags oder abends in der Bar: Brezeln schmecken gut und zu jeder Tages- und Nachtzeit zu genießen. Brezeln – so scheint es- gab es schon immer und wird es auch immer geben.

Um die Brezel, Bretizella, Bretzel, Brezl, Breze, Brezn, Bretzet oder Bretzga ranken sich viele Legenden. Traditionell besteht sie zunächst einmal aus Weizenmehl, Wasser, Backhefe, Salz und Malz. Bevor die Brezel gebacken wird, taucht man sie kurz in Natronlauge. Dadurch entsteht die nach dem Backen typische glänzende Laugenschicht auf der Oberfläche der Brezel und der typische, leicht seifige Geschmack.

Es gibt keine völlig gesicherte Herkunftsquelle für die Brezel. Aufgrund des Namens geht man davon aus, dass das Wort Brezel von lateinisch bracellus oder braciccum stammt, was soviel wie Ärmchen bedeutet. Vermutlich entstand die Form aus antiken, klösterlichen Kranzbroten. Die Form soll in ihrem Ursprung ein Kind mit verschlungenen Armen darstellen. Was man jedoch sicher weiß, ist, dass die Brezel schon ziemlich alt ist. Das erste Mal wird sie 745 n. Chr. erwähnt.

Die Entstehung der Brezel hat auch viele Geschichten zu ihrer Entstehung “entstehen” lassen: So soll ein Bäcker, der gehenkt werden sollte, von seinem Herrn zu hören bekommen haben: “Back einen Kuchen durch den drei Mal die Sonne scheint, dann schenke ich Dir Dein Leben!” Der Bäcker erfand die Brezel und rettete sein Leben. Eine weitere Anekdote ist die eines bayerischen Bäckers, dem ein Blech ungelaugter Brezen („Brezen“ wird im bayerischen allgemein für “Gebäck” verwendet) in die eigentlich für die Reinigung von Geräten vorgesehene Natronlauge fiel. Er buk die Brezen trotzdem. Dadurch erhielt die Brezel die ihr typische Farbe und den Geschmack.

Brezeln erfreuen sich bis zum heutigen Tag großer Beliebtheit. Nicht nur die Laugenbrezel, sondern auch andere Formen von Brezeln sind weit verbreitet. Vor allem zu festlichen Anlässen, wie das Oktoberfest werden Unmengen an Brezeln konsumiert. Kein Wunder, das Ding schmeckt ja auch toll, vor allem zu einem kühlen Weißbier!


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