Der Tag der Erfinder wird international an verschiedenen Tagen gefeiert. Er widmet sich all den Erfindern, die mit ihren Entdeckungen keinen großen Bekanntheitsgrad erlangt haben. Zudem möchte er als Anstoß für alle Erfinder dienen, sich mit ihren Erfindungen nicht zu verstecken.
In Europa findet der Tag der Erfinder am 9. November statt, dem Geburtstag der im Jahr 2000 verstorbenen österreichischen Schauspielerin und Erfinderin Hedy Lamarr, die zusammen mit George Antheil das Frequenzsprungverfahren entdeckte.
Ein Luftschiff hat die Form einer Zigarre und ist mit Gas gefüllt. Durch dieses Gas steigt es in die Luft, wo es sich mit Hilfe von motorbetriebenen Propellern fortbewegt. Die überragende Erfindung ist auf keinen anderen als Ferdinand Graf von Zeppelin zurückzuführen.
Die Erfindung des Luftschiffs ist auf Ferdinand Graf von Zeppelin zurückzuführen. Der Sohn einer traditionellen Adelsfamilie wurde am 8. Juli 1838 in Konstanz geboren und hatte bereits in der Schule eine Neigung zu den naturwissenschaftlichen Fächern.
Zeppelins Quelle der Inspiration
John H. Steiner entwickelte den sogenannten Heißluftballon. Einen solchen Ballon erblickte Ferdinand Graf von Zeppelin während einer Reise durch die USA. Von Anfang an war der junge Zeppelin begeistert von dem Fluggerät und trat mit Steiner in Kontakt, um mit dem Ballon einmal in den Himmel aufsteigen zu können. Seit diesem Erlebnis verließ den Grafen von Zeppelin nie die Begeisterung für den Luftraum.
Von der Planung zu Umsetzung
Die Idee ein Luftschiff zu konstruieren entsprang jedoch einer späteren Beobachtung des Grafen von Zeppelin. Während des Deutsch – Französischen Krieges (1870/71) wurden von französischer Seite Heißluftballons als Transportmittel für Evakuierung von Menschen genutzt. Da den Ballons an Stabilität im Luftraum fehlte, schwankten sie enorm und verhinderten somit die Rettung vieler Menschen. Diese Beobachtung inspirierte Graf von Zeppelin ein Luftschiff zu konstruieren, das sich durch Stabilität gegen den Wind behaupten kann.
Das erste Luftschiff LZ 1
Erstmals fertigte Graf Zeppelin Zeichnungen und Entwürfe von seinem Luftschiff an. Doch die Umsetzung der Pläne wurde erst 1890 aufgenommen. In den Jahren bis 1890 arbeitete er erfolgreich im Bereich der Diplomatie sowie dem Militär. Der erste Prototyp wurde 1892, in Zusammenarbeit mit dem Techniker Theodor Korber entwickelt und LZ 1 getauft. Am 2. Juli 1900 stieg das Luftschiff erstmals mit seinem Erfinder 400 m in die Luft hinauf. Graf Zeppelin kann als Meilenstein Luftfahrt - Geschichte bezeichnet werden. Am 08.03.1917 verstarb der so begnadete Erfinder.
Wer selber einmal einen Zeppelinflug wagen will, kann sich hier weiter informieren…
Ob im Fitnesscenter, in der Sushibar oder an der Kasse im Supermarkt, Fließbänder sind überall in unserer Umgebung aufzufinden. Das Fließband ist mittlerweile eine unabdingbare Erfindung, nicht nur im Bereich der Massenproduktion.
Das Fließband hat sich, binnen weniger Jahre, nicht nur innerhalb der industriellen Massenfertigung, etabliert und hat sich, für unsere konsumorientierte Gesellschaft, zu einer unverzichtbaren Erfindung entwickelt. Ransom Eli Olds ebnete den Weg des Förderbandes. weiterlesen »
Benjamin Franklin gilt heute als der Erfinder des Blitzableiters. Das im Jahre 1706 in Boston, USA, geborene und vielseitig engagierte Genie gehört zu den Gründervätern der Vereinigten Staaten und schmückt die 1995 neu gestaltete 100-US-Dollar-Banknote.
Blitzableiter befinden sich oftmals auf den Dächern von Häusern und dienen als Schutz vor Blitzeinschlägen. Dabei soll er die Überspannung an der äußeren Wand des Gebäudes zum Erdboden ableiten. Dringt der Blitz in das Haus ein, entsteht meist ein hoher Sachschaden und kann sogar aufgrund der hohen Temperatur zu einem Brand führen. weiterlesen »
In der heutigen Zeit, wo fossile Energieträger immer seltener werden und viel über regenerative Energien nachgedacht wird, nimmt auch die Solarthermie eine wichtige Rolle ein.
Unter Solarthermie versteht man grundsätzlich die Umwandlung der Sonnen- energie in Wärmeenergie. Heutzutage findet man häufig Kollektoren, in denen ein Wasser - Propylenglykol Gemisch erwärmt wird, auf den Dächern unserer Häuser. Das Propylenglykol dient hierbei nur als Frostschutz. Diese Kollek- toren liefern Wärme, die im Haus genutzt werden kann.
In Kraftwerken geht man anders vor. Mit Hilfe von Hohlspiegeln werden die Sonnenstrahlen gebündelt. Die Wärme, die im Brennpunkt entsteht erwärmt das Wasser zu Wasserdampf. Dieser Wasserdampf treibt dann Turbinen an. So gibt es zur Zeit Überlegungen solche Kraftwerke in der Wüste Afrikas zu errichten um mit der Energie große Mengen des Bedarfs in Europa zu decken. Vor allem deutsche Firmen spielen hier eine Rolle. weiterlesen »
Am 11. Mai 2009 ist wieder einmal eine NASA Shuttle Mission zur Reparatur des Weltraumteleskops aufgebrochen. Es sollen Komponenten erneuert werden und neue Instrumente für zusätzliche Beobachtungsmöglichkeiten installiert werden.
Das Hubble-Teleskop wurde am 24. April 1990 mit einer Space-Shuttle-Mission in den USA gestartet. Nach einigen Problemen wurde es erfolgreich ausgesetzt. Ein Teleskop außerhalb der Erdatmosphäre hat große Vorteile. Die Filterwirkung der Erdatmosphäre auf bestimmte Strahlungen des elektromagnetischen Feldes, wie z.B. Ultraviolett und Infrarot, entfällt. Außerdem treten auch keine Störungen durch Luftbewegungen auf.
Trotz anfänglichen Problemen mit dem Hauptspiegel und drei früheren Wartungsmissionen lieferte das Hubble-Teleskop Bilder großer öffentlicher Bedeutung, die zu Ergebnissen mit großer wissenschaftlicher Bedeutung führten. Die jetzige Wartungsmission soll die letzte sein und die Betriebszeit des Teleskops für weitere 5 bis 10 Jahre verlängern.
Ich gebe zu, der Luftballon ist nicht gerade ein Weihnachtsthema, trotzdem geht es heute um das seltsame Gummigetüm. Egal ob einfach aufgeblasen, mit Wasser gefüllt, aufgepustet und quietschend, sausend, prustend in die Luft gelassen - das Ding macht Freude. Denn was ist friedlicher und niedlicher, als ein verirrter Luftballon in der Fußgängerzone? Von den frisierten mit Helium aufgefüllten und gepimpten Luftballons gar nicht zu sprechen…
Der Luftballon ist, wie so vieles, ein Laborkind, genauer gesagt ein britisches Laborkind. Im 19. Jahrhundert, genauer gesagt im Jahre 1824, experimentierte der Londoner Professor Michael Faraday am ersten Gummiluftballon. Dafür drückte er zwei runde Flächen Rohgummi aufeinander, bestäubte das Innere mit Mehl und füllte diesen schließlich mit Wasserstoff. Das Ding dehnte sich so stark aus, dass es fast durchsichtig wurde und schwebte anschließend elegant an die Decke. Schon kurze Zeit später wurde der Luftballon als Set verkauft, in dem man das Rohgummi selbst zusammenpressen musste. Das Gummi war jedoch unvulkanisiert und deswegen nicht lange haltbar.
Heute werden Luftballons aus flüssigem Latex hergestellt. Das Mundstück wird dabei vom Ballonhals her ein wenig aufgerollt; dadurch wird ein Ring erzeugt, der das Aufblasen erleichtert.
Hier noch ein lustiger Weltrekord: Die längste Strecke mit einem Helium gefüllten Luftballon legte der aus den USA stammende Ken Couch zurück. Er schwebte mit seinem Balon, an dem er einen Gartenstuhl befestigte 350 km von seiner Heimatstadt bis nach Idaho!
Lust auf Steak? Feine Tortilla, Pfannkuchen, ein leckeres Omelett? Wer gern selber kocht, den dürfte die Teflonpfanne wie der reinste Segen erscheinen. Teflon, das ist der seltsam glänzende Stoff, mit dem sogenannte Antihaft-Pfannen beschichtet sind. Teflon sorgt dafür, dass die Zutaten nicht am Pfannenboden kleben bleiben und aus dem feinen französischen Crepes ein unappetitlicher österreichischer Kaiserschmarrn wird (nichts gegen die Österreicher, aber ich bin doch eher von der Crepe-Fraktion).
Tatsächlich wird Teflon, das im Fachjargon Polytetrafluorethylen (PTFE) heißt, von der us-amerikanischen Firma DuPont vertrieben und diese Firma hat französische Wurzeln. Entdeckt wurde Teflon jedoch von dem Kalifornier Roy Plunkett, und zwar durch Zufall. Ursprünglich war Plunkett auf der Suche nach einem Kältemittel für Kühlschränke. Während er mit einem Stoff namens Tetrafluorethylen (TFE) experimentierte, fand er eines morgens kleine weiße Krümel, statt Gas wieder. Das Gas hatte sich in PTFE verwandelt. Die Firma Dupont, die schon zur damaligen Zeit in den USA ansässig war, erhielt jedoch das Patent auf PTFE und zwar 1941.
Ein bisschen beängstigend ist jedoch, dass PTFE, also Teflon, zunächst als Aufbereiter für die ersten Atombomben gedient haben. Damit war der Stoff bei Dupont in den besten Händen, denn Duponts Firma war spezialisiert auf Sprengstoff und Kriegproduktion.
In die Pfanne kam Teflon dann erst Ende der achtziger Jahre, wo der erste Teflon-Boom begann. Heute sind Bratpfannen fast schon standardmäßig mit Teflon ausgestattet. Was auch interessant ist: Piercings, die mit Schmuck aus Teflon gestochen werden heilen wesentlich schneller ab, als deren Pendants Weißgold und Titan! Außerdem findet man Teflon auch in hauchdünnen Schichten als Goretex wieder. Das sogenannte Goretex-Laminat, was vor allem für wind- und wasserbeständige Jacken bekannt ist, ist nichts weiter als Teflon. Mit diesem Hinweis dürfte als die Frage, was Goretex-Jacken mit Bratpfannen zu tun haben, hinreichend geklärt sein. Nur macht es folgende Frage nicht leichter: In welcher Kategorie speichere ich nun diesen Text ab?
Im Märchen vom Blaubart lockt der fesche Blaubart (der nur ein bisschen seltsam aussieht, weil er einen blauen Bart hat) eine junge Königstochter auf sein Schloss. Eines Tages reitet er fort, gibt der Königstochter zuvor jedoch den Schlüsselbund und sagt ihr sie dürfe alle Räume des Schlosses betreten, nur den einen nicht, den einen im Keller. Was macht die Königstochter? Sie tut natürlich das, was wir alle tun würden, geht schnurstracks in den Keller und öffnet mit dem Schlüssel die geheimnisvolle Tür. Das, was sich hinter der Tür verbirgt und wie die Geschichte ausgeht müsst ihr woanders weiterlesen, denn dieser Text handelt davon, wie der Türschlüssel auf die Welt kam.
Also, zunächst einmal muss man sagen, dass sich die Recherche dazu als gar nicht so einfach herausstellt. Nun habe ich aber folgendes herausgefunden, was ich denn nun auch sogleich weitergeben möchte. Das war nämlich so:
Das Prinzip des Schlüssels zum Verschließen einer Tür kennt man schon seit über 4 000 Jahren. Mal wieder waren es die kongenialen Ägypter, die als erstes ein Verfahren entwickelten, mit dem sie mittels kleiner Stöckchen ihre Haustüren verschlossen. Eine weitere Schlüsselfigur (man beachte mein grandioses Wortspiel) spielt eine gewisser Theodore de Samos, zu dessen Person ich leider nichts herausfinden konnte. Seine Biographie bleibt, wie vieles in meiner Recherche - verschlüsselt. Es wird ihm jedoch nachgesagt, dass er ca. 600 n. Chr. den ersten Schlüssel erfand, der schon komplexer geformt gewesen sein muss, als die Schlüsselstöcke, die die Ägypter verwendeten.
Ein mechanisches Verfahren zur Herstellung von Schlüsseln taucht aber erst viele Jahrhunderte später auf. Im Jahre 1917 vermutet man die erste Maschine, die Schlüssel fertigte und auch duplizieren konnte. Diese Schlüssel sahen den heutigen Schlüsseln schon sehr ähnlich; sie waren aus flachem Metall geformt und mit verschiedenen Nuten versehen, die immer nur in ein oder in wenige Schlösser passten.
Seltsam, wie schwer es war diese wenigen Informationen zur Erfindung des Schlüssels zusammen zu suchen. Es scheint fast so, als solle die Herkunft des gemeinen Haustürschlüssels, der ja auch in der Mythologie immer für ein verschlossenes Geheimnis steht, auch in der Realität verschwiegen werden. Ich werde weiterforschen und ergänzen, wo ich ergänzen kann.
Albert Einstein pflegte - wenn man ihn nach seinen Erfindungen und seinem Ideenreichtum fragte- zu sagen, dass er vieles seiner Nase und seiner Stirn zu verdanken habe. Seiner Nase, damit meinte er die ihm innewohnende Neugierde. Mit seiner Stirn meinte er die Dickköpfigkeit, mit der er oft auch gegen die Meinung anderer seine Ideen weiterverfolgte und -entwickelte. Dasselbe Credo dürfte auf den amerikanischen Erfinder Charles Goodyear passen. Er erfand die Vulkanisierung des Kautschuks und bildete damit die Grundlage für Hartgummi, einem Material, das aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken ist.
Goodyear wurde 1800 geboren. Er arbeitet als Geschäftmann für Eisenwaren, experimentierte jedoch, wie viele seiner Zeitgenossen, mit Kautschuk und war der festen Überzeugung, dass seine Experimente eines Tages von Erfolg gekrönt sein würden. Seine berühmteste Erfindung verdankt er einem Zufall: Eine Mischung aus Schwefel und Kautschuk fiel aus Versehen auf den Herd in seinem Labor und verwandelte sich in einen neuen Stoff: Gummi! So will es zumindest die Legende erzählen…
Schnell entwickelte Goodyear zahlreiche Produkte aus seinem neu gewonnenen Stoff. Gerade in der Goldgräberzeit wurden Produkte wie Gummihandschuhe und Zelte aus Gummi hoch nachgefragt. Goodyear gründete daraufhin eine Firma für Gummihandschuhe und meldete sein Patent 1844 an. 1855 stellte Goodyear auch das erste Gummi-Kondom her, ein für heutige Verhältnisse recht unbequemes Ding: 2mm dick und völlig vernahtet. Aber immerhin, das erste Kondom! Trotz seiner genialen Erfindungen galt Goodyear jedoch lebenslang als nicht kreditwürdig; er wurde außerdem zu mehreren Haftstrafen verurteilt und starb mittellos 1860, kurz vor seinem sechzigsten Geburtstag.