In der heutigen Zeit, wo fossile Energieträger immer seltener werden und viel über regenerative Energien nachgedacht wird, nimmt auch die Solarthermie eine wichtige Rolle ein.
Unter Solarthermie versteht man grundsätzlich die Umwandlung der Sonnen- energie in Wärmeenergie. Heutzutage findet man häufig Kollektoren, in denen ein Wasser – Propylenglykol Gemisch erwärmt wird, auf den Dächern unserer Häuser. Das Propylenglykol dient hierbei nur als Frostschutz. Diese Kollek- toren liefern Wärme, die im Haus genutzt werden kann.
In Kraftwerken geht man anders vor. Mit Hilfe von Hohlspiegeln werden die Sonnenstrahlen gebündelt. Die Wärme, die im Brennpunkt entsteht erwärmt das Wasser zu Wasserdampf. Dieser Wasserdampf treibt dann Turbinen an. So gibt es zur Zeit Überlegungen solche Kraftwerke in der Wüste Afrikas zu errichten um mit der Energie große Mengen des Bedarfs in Europa zu decken. Vor allem deutsche Firmen spielen hier eine Rolle. weiterlesen »
Am 11. Mai 2009 ist wieder einmal eine NASA Shuttle Mission zur Reparatur des Weltraumteleskops aufgebrochen. Es sollen Komponenten erneuert werden und neue Instrumente für zusätzliche Beobachtungsmöglichkeiten installiert werden.
Das Hubble-Teleskop wurde am 24. April 1990 mit einer Space-Shuttle-Mission in den USA gestartet. Nach einigen Problemen wurde es erfolgreich ausgesetzt. Ein Teleskop außerhalb der Erdatmosphäre hat große Vorteile. Die Filterwirkung der Erdatmosphäre auf bestimmte Strahlungen des elektromagnetischen Feldes, wie z.B. Ultraviolett und Infrarot, entfällt. Außerdem treten auch keine Störungen durch Luftbewegungen auf.
Trotz anfänglichen Problemen mit dem Hauptspiegel und drei früheren Wartungsmissionen lieferte das Hubble-Teleskop Bilder großer öffentlicher Bedeutung, die zu Ergebnissen mit großer wissenschaftlicher Bedeutung führten. Die jetzige Wartungsmission soll die letzte sein und die Betriebszeit des Teleskops für weitere 5 bis 10 Jahre verlängern.
Ich gebe zu, der Luftballon ist nicht gerade ein Weihnachtsthema, trotzdem geht es heute um das seltsame Gummigetüm. Egal ob einfach aufgeblasen, mit Wasser gefüllt, aufgepustet und quietschend, sausend, prustend in die Luft gelassen – das Ding macht Freude. Denn was ist friedlicher und niedlicher, als ein verirrter Luftballon in der Fußgängerzone? Von den frisierten mit Helium aufgefüllten und gepimpten Luftballons gar nicht zu sprechen…
Der Luftballon ist, wie so vieles, ein Laborkind, genauer gesagt ein britisches Laborkind. Im 19. Jahrhundert, genauer gesagt im Jahre 1824, experimentierte der Londoner Professor Michael Faraday am ersten Gummiluftballon. Dafür drückte er zwei runde Flächen Rohgummi aufeinander, bestäubte das Innere mit Mehl und füllte diesen schließlich mit Wasserstoff. Das Ding dehnte sich so stark aus, dass es fast durchsichtig wurde und schwebte anschließend elegant an die Decke. Schon kurze Zeit später wurde der Luftballon als Set verkauft, in dem man das Rohgummi selbst zusammenpressen musste. Das Gummi war jedoch unvulkanisiert und deswegen nicht lange haltbar.
Heute werden Luftballons aus flüssigem Latex hergestellt. Das Mundstück wird dabei vom Ballonhals her ein wenig aufgerollt; dadurch wird ein Ring erzeugt, der das Aufblasen erleichtert.
Hier noch ein lustiger Weltrekord: Die längste Strecke mit einem Helium gefüllten Luftballon legte der aus den USA stammende Ken Couch zurück. Er schwebte mit seinem Balon, an dem er einen Gartenstuhl befestigte 350 km von seiner Heimatstadt bis nach Idaho!
Lust auf Steak? Feine Tortilla, Pfannkuchen, ein leckeres Omelett? Wer gern selber kocht, den dürfte die Teflonpfanne wie der reinste Segen erscheinen. Teflon, das ist der seltsam glänzende Stoff, mit dem sogenannte Antihaft-Pfannen beschichtet sind. Teflon sorgt dafür, dass die Zutaten nicht am Pfannenboden kleben bleiben und aus dem feinen französischen Crepes ein unappetitlicher österreichischer Kaiserschmarrn wird (nichts gegen die Österreicher, aber ich bin doch eher von der Crepe-Fraktion).
Tatsächlich wird Teflon, das im Fachjargon Polytetrafluorethylen (PTFE) heißt, von der us-amerikanischen Firma DuPont vertrieben und diese Firma hat französische Wurzeln. Entdeckt wurde Teflon jedoch von dem Kalifornier Roy Plunkett, und zwar durch Zufall. Ursprünglich war Plunkett auf der Suche nach einem Kältemittel für Kühlschränke. Während er mit einem Stoff namens Tetrafluorethylen (TFE) experimentierte, fand er eines morgens kleine weiße Krümel, statt Gas wieder. Das Gas hatte sich in PTFE verwandelt. Die Firma Dupont, die schon zur damaligen Zeit in den USA ansässig war, erhielt jedoch das Patent auf PTFE und zwar 1941.
Ein bisschen beängstigend ist jedoch, dass PTFE, also Teflon, zunächst als Aufbereiter für die ersten Atombomben gedient haben. Damit war der Stoff bei Dupont in den besten Händen, denn Duponts Firma war spezialisiert auf Sprengstoff und Kriegproduktion.
In die Pfanne kam Teflon dann erst Ende der achtziger Jahre, wo der erste Teflon-Boom begann. Heute sind Bratpfannen fast schon standardmäßig mit Teflon ausgestattet. Was auch interessant ist: Piercings, die mit Schmuck aus Teflon gestochen werden heilen wesentlich schneller ab, als deren Pendants Weißgold und Titan! Außerdem findet man Teflon auch in hauchdünnen Schichten als Goretex wieder. Das sogenannte Goretex-Laminat, was vor allem für wind- und wasserbeständige Jacken bekannt ist, ist nichts weiter als Teflon. Mit diesem Hinweis dürfte als die Frage, was Goretex-Jacken mit Bratpfannen zu tun haben, hinreichend geklärt sein. Nur macht es folgende Frage nicht leichter: In welcher Kategorie speichere ich nun diesen Text ab?
Im Märchen vom Blaubart lockt der fesche Blaubart (der nur ein bisschen seltsam aussieht, weil er einen blauen Bart hat) eine junge Königstochter auf sein Schloss. Eines Tages reitet er fort, gibt der Königstochter zuvor jedoch den Schlüsselbund und sagt ihr sie dürfe alle Räume des Schlosses betreten, nur den einen nicht, den einen im Keller. Was macht die Königstochter? Sie tut natürlich das, was wir alle tun würden, geht schnurstracks in den Keller und öffnet mit dem Schlüssel die geheimnisvolle Tür. Das, was sich hinter der Tür verbirgt und wie die Geschichte ausgeht müsst ihr woanders weiterlesen, denn dieser Text handelt davon, wie der Türschlüssel auf die Welt kam.
Also, zunächst einmal muss man sagen, dass sich die Recherche dazu als gar nicht so einfach herausstellt. Nun habe ich aber folgendes herausgefunden, was ich denn nun auch sogleich weitergeben möchte. Das war nämlich so:
Das Prinzip des Schlüssels zum Verschließen einer Tür kennt man schon seit über 4 000 Jahren. Mal wieder waren es die kongenialen Ägypter, die als erstes ein Verfahren entwickelten, mit dem sie mittels kleiner Stöckchen ihre Haustüren verschlossen. Eine weitere Schlüsselfigur (man beachte mein grandioses Wortspiel) spielt eine gewisser Theodore de Samos, zu dessen Person ich leider nichts herausfinden konnte. Seine Biographie bleibt, wie vieles in meiner Recherche – verschlüsselt. Es wird ihm jedoch nachgesagt, dass er ca. 600 n. Chr. den ersten Schlüssel erfand, der schon komplexer geformt gewesen sein muss, als die Schlüsselstöcke, die die Ägypter verwendeten.
Ein mechanisches Verfahren zur Herstellung von Schlüsseln taucht aber erst viele Jahrhunderte später auf. Im Jahre 1917 vermutet man die erste Maschine, die Schlüssel fertigte und auch duplizieren konnte. Diese Schlüssel sahen den heutigen Schlüsseln schon sehr ähnlich; sie waren aus flachem Metall geformt und mit verschiedenen Nuten versehen, die immer nur in ein oder in wenige Schlösser passten.
Seltsam, wie schwer es war diese wenigen Informationen zur Erfindung des Schlüssels zusammen zu suchen. Es scheint fast so, als solle die Herkunft des gemeinen Haustürschlüssels, der ja auch in der Mythologie immer für ein verschlossenes Geheimnis steht, auch in der Realität verschwiegen werden. Ich werde weiterforschen und ergänzen, wo ich ergänzen kann.
Albert Einstein pflegte – wenn man ihn nach seinen Erfindungen und seinem Ideenreichtum fragte- zu sagen, dass er vieles seiner Nase und seiner Stirn zu verdanken habe. Seiner Nase, damit meinte er die ihm innewohnende Neugierde. Mit seiner Stirn meinte er die Dickköpfigkeit, mit der er oft auch gegen die Meinung anderer seine Ideen weiterverfolgte und -entwickelte. Dasselbe Credo dürfte auf den amerikanischen Erfinder Charles Goodyear passen. Er erfand die Vulkanisierung des Kautschuks und bildete damit die Grundlage für Hartgummi, einem Material, das aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken ist.
Goodyear wurde 1800 geboren. Er arbeitet als Geschäftmann für Eisenwaren, experimentierte jedoch, wie viele seiner Zeitgenossen, mit Kautschuk und war der festen Überzeugung, dass seine Experimente eines Tages von Erfolg gekrönt sein würden. Seine berühmteste Erfindung verdankt er einem Zufall: Eine Mischung aus Schwefel und Kautschuk fiel aus Versehen auf den Herd in seinem Labor und verwandelte sich in einen neuen Stoff: Gummi! So will es zumindest die Legende erzählen…
Schnell entwickelte Goodyear zahlreiche Produkte aus seinem neu gewonnenen Stoff. Gerade in der Goldgräberzeit wurden Produkte wie Gummihandschuhe und Zelte aus Gummi hoch nachgefragt. Goodyear gründete daraufhin eine Firma für Gummihandschuhe und meldete sein Patent 1844 an. 1855 stellte Goodyear auch das erste Gummi-Kondom her, ein für heutige Verhältnisse recht unbequemes Ding: 2mm dick und völlig vernahtet. Aber immerhin, das erste Kondom! Trotz seiner genialen Erfindungen galt Goodyear jedoch lebenslang als nicht kreditwürdig; er wurde außerdem zu mehreren Haftstrafen verurteilt und starb mittellos 1860, kurz vor seinem sechzigsten Geburtstag.
Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm jede Menge nette Feste, die wesentlich entspannter zu ertragen sind, als Ostern oder Weihnachten. Herbst, das heißt die Tage werden kürzer, die Blätter verfärben sich, die Ernte wird eingeholt und auf den Feldern im Umland knistert Sommerlaubfeuer.
Feste, die damit in Verbindung gebracht werden sind vor allem Halloween, Erntedank und das St. Martins-Fest, wo ich als Kind schon Wochen vorher in der Grundschule an meiner Martinslaterne herumgebastelt habe. Doch woher stammen diese ganzen Feste oder anders gefragt: Hat sie jemand erfunden und wenn ja wer?
Das Erntedankfest ist ein traditionell westliches Fest bei dem ursprünglich Gott für die herbstlichen Gaben gedankt werden soll. Der Ursprung reicht bis in die vorchristliche Zeit zurück. Auch im Judentum und im Römischen Reich kennt und kannte man das Erntedankfest. Auch wenn es sich um kein klassisch christliches Fest handelt, akzeptiert die katholische Kirche den Erntedankbrauch. Oft findet man im Herbst Opfergaben und Schmuck in einigen kirchlichen Gemeinden, vor allem auf dem Dorf.
Halloween wird traditionell am Abend vor Allerheiligen im November gefeiert. Die Bezeichnung stammt urspürnglich von „All Hallows Even“ und der Brauch wurde von den irischen Einwandern mit in die USA genommen, wo er fester Bestandteil des Festkalenders ist. Nach Europa kam das Fest dann in einer sehr kommerzialisierter Weise. Kinder wandern von Tür zu Tür und bitten um Süßigkeiten.
Hier hat der Halloween-Brauch etwas mit dem St. Martinsbrauch gemein. Ach hier ziehen Kinder im November mit ihren Laternen durch die Straßen, klingen in ihrer Nachbarschaft und bekommen Süßigkeiten. Der 11. November ist der Namenstag des heiligen Martin, der im Mittelalter aufgrund seiner heroischen Taten heilig gesprochen wurde. So teilte er an einem Tag seinen Mantel mit einem Bettler, der seinen Weg kreuzte. Die Martinslieder, die die Kinder in vielen Regionen Deutschland, Österreichs und der Schweiz singen, zeugen von dieser Überlieferung. Oft werden die Kinder deswegen von einen Reiter auf ihren Umzügen begleitet.
Als Kind durfte ich keine Kaugummis kauen, was meine Faszination für die schmalen, grauen Streifen, die meine große Schwester genüsslich aus dem Stanniolpapier zog, um dann anschließend auf ihnen herumzukauen, nur noch multiplizierte. Irgendwann bekam ich dann auch mein erstes Kaugummi. Es hatte die Form einer runden Kugel, die man zunächst lutschen musste. Nachdem ich mich durch verschiedene Geschmacksrichtungen gelutscht hatte, kam ich an den weichen Kaugummikern, der sanft im Mund zerfiel und auf dem man dann kauen konnte.
Kaugummi sind schon aus prähistorischer Zeit bekannt. Es wurden wohl schon in der Steinzeit bestimmt Baumharze gekaut. Auch in Ägypten und im alten Rom waren Kaugummis – vorzugsweise aus Harz- bekannt. Als die Spanier nach Mittelamerika kamen, waren auch unter den Ureinwohnern das Kaugummi als Chicle bekannt, das aus dem Latexsaft des Breiapfelbaumes gewonnen wurde.
Das Kaugummi, wie wir es heute kennen, nahm jedoch erst im 19. Jahrhundert mit dem US-Amerikaner Curtis Jackson seinen Anfang. Auch er verwendete ein altes indianisches Rezept und hatte gleich durchschlagende Erfolge auf dem Markt zu verzeichnen. Der wirkliche „Kaugummi-Durchbruch“ gelang jedoch erst dem Erfinder Thomas Adams. Auch er experimentierte mit dem Grundstoff des indianischen Chicle und entwickelte daraus geschmacklose Kugeln, die er für einen Penny verkaufte.
Erst danach wurden Kaugummis mit Geschmack entwickelt. Auch hier war Adams Vorreiter. Doch 1890 stieg William Wrigley Jr. ins Kaugummigeschäft ein. Seine ersten Kreationen blieben unbekannt, doch eroberte er schließlich den amerikanischen Markt mit Wrigleys’s Spearmint und Juicy Fruit. Bis heute sind dies die bekanntesten Kaugummisorten der Welt und in praktisch jedem Supermarkt erhältlich.
Die Auswahl an Kaugummisorten ist heutzutage schier unüberschaubar. In den Supermärkten – vorzugsweise an den Kassen- tummeln sich alle möglichen verschiedenen Sorten von Zahnpflegekaugummis, über die klassischen Wrigley’s bis hin zu Hubba Bubba mit denen man besonders schöne, große Blasen machen kann. Kaugummi wird eine entspannende und erfrischende Wirkung nachgesagt. Durch die regelmäßige Bewegung des Kaumuskels entspannt man diesen, was zu einer besseren Durchblutung des Gehirns führt.
Als ich sieben Jahre alt war und jeden Morgen mit meinen Schulranzen eine Viertelstunde zur Schule lief, war das absolute Highlight auf dem Schulweg der Kaugummiautomat. Auf dem Hinweg blieb er unbeachtet, schließlich wären uns die Kaugummis von unserer Lehrerin sicherlich gleich wieder abgenommen worden. Doch auf dem Rückweg bildeten sich ganze Schulranzentrauben vor dem weltbesten Kaugummiautomaten unserer Gegend. Er war – wie alle Automaten- karmesinrot, zwei kleine Gitter vor den Plastikfenstern versteckten die kleinen bunten Kaugummikugeln. 10 Pfennig in den Schlitz gesteckt und mit etwas Glück kam der Ring mit heraus, der verheißungsvoll durch das trübe Plastikfenster glitzerte: Ein echtes Kleinod.
Und, wer hat dieses tolle Ding erfunden? Amerikaner und Holländer brachten Kaugummis und damit auch den Kaugummiautomaten nach dem Zweiten Weltkrieg mit nach Deutschland. Vielmehr ist jedoch nicht herauszubekommen. In Deutschland werden die kleinen runden Kaugummikugeln (die leicht zementartig und zuckersüß schmecken) seit 1946 betrieben, in den USA seit genau 75 Jahren.
In seinen Anfängen war der Kaugummiautomat vor allem in Kinos oder an Bartresen zu finden. Erst anschließen begann man Automaten in modifizierter Form zu entwickeln und sie an Häuserwände – gern an Schulwegen- zu hängen, wo sie bis zum heutigen Tag das Stadtbild maßgebend mitprägen.
Allerdings haben zwei Faktoren dem Kaugummiautomaten schwer zugesetzt: Die Fitness- bzw. Ernährungswelle und die Euroumstellung.
Wörtlich übersetzt heißt Cocktail “Hahnenschwanz”. Was aber bitte hat ein Hahnenschwanz mit einem Cocktail, im herkömmlichen, also uns bedeutendem Sinne, zu tun? Dieser spannenden Frage der Wissenschaft will ich heute auf den Grund gehen.
Allerdings scheint dies – nach gewissenhaftem Studium vorliegender Quellen – nicht ganz so einfach zu sein. Woher der Cocktail seinen Namen hat, ist nicht wirklich geklärt. Vielmehr ranken sich mehrere miteinander konkurrierende Geschichten um den Cocktail und buhlen sozusagen um die Gunst der Wahrheit.
Die wichtigsten “Cocktail-Mythen” habe ich hier im folgenden zusammengefasst.
Cocktail heißt “Hahnenschwanz” auf englisch. Der Name taucht zum ersten Mal um 1800 auf und stammt aus den USA, soviel steht fest. Folgende Geschichte ranken sich um das bunte Getränk:
1. Der Cocktail ist ursprünglich ein Gemisch aus verschiedenen übrig geblieben Resten alkoholischer Getränke. Der Wirt pflegte diese Getränke in einen Keramikbehälter in Form eines Hahnes zu kippen, an dessen Schwanz das daraus entstehende Gemisch gezapft werden konnte. Der Cocktail wurde geboren.
2. Um 1800 servierte der französische Apotheker Peychaud in New Orleans ein alkoholisches Getränk, das aus Whisky und Absinth bestand. Er pflegte es in Eierbechern zu servieren, die auf französisch “coquetier” heißen. Aus diesem Wort wurde dann später das amerikanisierte Wort “Cocktail”.
3. Der Cocktail ist ein alkoholisches Getränk, das zu Beginn mit einem Hahnenschwanz garniert war, daher der Name Cockatil.
4. Das Getränk hat seinen Namen den Hahnenkämofen zu verdanken. Der Gewinner eines Hahnenkampfes hatte das Recht dem Hahn des Verlieres die Schwanzfedern auszureißen. Mir diesen wurde dann der Siegestrunk garniert: Der Cocktail wurde geboren.
Jede/r soll sich dazu aufgefordert fühlen, seine Lieblingslegende zu wählen und für wahr zu erklären, oder nach weiteren Erklärungsmodellen zu suchen und den hier vorgestellten hinzuzufügen.