Ohne ihn wäre die Entwicklung der Photozelle wahrscheinlich noch nicht dort, wo sie heute ist. Hallwachs gilt als Entdecker des dafür maßgeblichen Photoeffekts.

Heinrich Hertz: Entdecker der Hertzschen Wellen ©Flickr/Looking Glass
Wilhelm Ludwig Franz Hallwachs ist wurde am 9. Juli 1859 in Darmstadt geboren und verstarb 1922 in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Als Schüler von Heinrich Hertz, dem Entdecker der elektromagnetischen Wellen, konnte er die Arbeit seines Lehrmeisters fortführen und setzte die Untersuchungen an dem von Hertz entdeckten Photoeffekt fort. Aufgrund seiner bedeutenden Ergebnisse im 19. Jahrhundert wurde der photoelektrische Effekt lange Zeit lang als Hallwachs-Effekt bezeichnet.
Bekannt geworden ist Alexander Meißner vor allem durch seine Entwicklung der Rückkopplung zur Erzeugung ungedämpfter elektromagnetischer Schwingungen, mit welcher er als Grundsteinleger für die heutige Rundfunktechnik fungierte.

Telefunken ©flickr.com / controlhache
Alexander Meißner wurde am 14. September 1883 in Wien geboren, wo er im Jugendalter auch zunächst das Döblinger Gymnasium und später die Technische Universität Wien besuchte. Im Rahmen seines Maschinenbau-Studiums nahm er für kurze Zeit einen Assistenz-Posten an der Hochschule an. Im Jahr 1902 gelang ihm die Promotion. In seinem 25. Lebensjahr ließ er sich in Berlin im Unternehmen Telefunken anstellen. Durch seine zum Teil bahnbrechenden Forschungen wurden ihn viele Ehrungen zugesprochen und zeit seines Lebens wurde er von vielen wissenschaftlichen Vereinen zum Ehrenmitglied ernannt.
Werner Heisenberg ist einer der Urväter der Quantenmechanik und formulierte seiner Zeit die nach ihm benannte Heisenbergsche Unschärferelation.

Werner Karl Heisenberg ©flickr.com / alexdaxa
Als einer der bedeutendsten deutschen Physiker des 20. Jahrhunderts ging Werner Karl Heisenberg in die Geschichte ein. Der am 5. Dezember 1901 in Würzburg geborene Sohn einer Professorenfamilie – sein Vater August Heisenberg war Byzantist – besuchte in seiner frühen schulischen Bildung das Maximiliansgymnasium in München. Obwohl er ursprünglich die Mathematik studieren wollte und dafür schon vor Studiumsbeginn entsprechende Kurse an der Münchener Universität besuchte, sollte es doch anders kommen..
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Der am 27. Februar 1884 in Jüchen bei Grevenbroich geborene, deutsche Physiker begründete seiner Zeit die Elektronenoptik.

Bild eines Elektronenmikroskops ©flickr.com / kluegstenacht2011
Einen wesentlichen Physiker des 19. Jahrhunderts stellt Hans Busch dar. Mit seiner Begründung der Elektronenoptik schuf er die theoretischen Grundlagen des maßgeblichen Elektronenmikroskops, mit welchem es gelingt, das Innere bzw. die Oberfläche des betrachteten Objekts mittels Elektronen abzubilden. Die Elektronenoptik selbst macht es dabei möglich, diese Elektronenströme im Vakuum durch elektrische oder auch magnetische Felder darzustellen.
Enrico Fermi gilt als einer der bedeutensten Kernphysiker des vergangenen Jahrhunderts. 1938 wurde er mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.

Enrico Fermi ©flickr.com / Rog312
Der am 29. September 1901 in Rom geborene Fermi begann bereits im Alter von 17 Jahren sein Physikstudium an der Universität in Pisa, welches er drei Jahre später mit einer Promotion über die Röntgenstrahlung an Kristallen beendete. Mit der Hilfe eines Stipendiums konnte er 1923 innerhalb eines mehrmonatigen Forschungsaufenhalts in Göttingen, dem damalig führenden Zentrum der theoretischen Physik, bei dem deutschen Mathematiker und Physiker Max Born lernen.
Dass sich die Wellenlängen der Linien im sichtbaren Wasserstoffatom-Spektrum mit einer recht einfachen Gleichung berechnen lassen, entdeckte der Schweizer Johann Jakob Balmer 1885.

Johann Jakob Balmer ©flickr.com / kylepounds2001
Auch noch nach seinem Studium der Mathematik und Architektur an der Universität Karlsruhe, der Universität Berlin und seiner Promotion in Basel über die Zykloide blieb Johann Jakob Balmer vielseitig interessiert. Neben seinen Vorlieben in der Kabbalistik und der Numerologie beschäftigte er sich auch mit architektonischen Themen wie den sozialen Wohnungsbau und der Sozialhygiene. Bis zu seinem Tod 1898 arbeitete er als Mathematiklehrer in Basel. Von 1865 bis 1890 lehrte er zudem als Privatdozent mit dem Kerngebiet Darstellende Geometrie und heiratete 1850 Christine Pauline Rinck, welche ihm sechs Kinder schenkte.
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Unter dem Namen Geiger-Müller-Zählrohr, Spitzenzähler, Geigerzähler oder auch Geiger-Müller-Indikator dürfte die nun vorgestellte Entwicklung den meisten bereits in der Schule bekannt geworden sein.
Das Geiger-Müller-Zählrohr versteht sich als technisches Gerät, welches möglich macht, gemäß eines Teilchendetektors radioaktive Strahlung zu messen. Erfunden wurde das Gerät im 20. Jahrhundert unter der Leitung des Physikers Hans Geiger und erfuhr im Jahr 1928 wesentliche Verbesserungen durch seinen Assistenten Walther Müller.
Der amerikanische Atomphysiker und Nobelpreisträger Ernest Lawrence erfand im Jahr 1929 das sogenannte Zyklotron.

Zyklotron ©flickr.com / stkone
Für seine Erfindung und die Weiterentwicklung des Zyklotrons und den damit verbundenen Ergebnissen wurde Ernest Lawrence zehn Jahre später mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Für seine herausstechenden Entdeckungen wurde ihm auch das 103. Element im chemischen Periodensystem, das Lawrencium (Lr), gewidmet.
Doch was überhaupt ist das Zyklotron?
Am 25. Mai verlas Christian Doppler eine Abhandlung “Über das farbige Licht der Doppelsterne und einiger anderer Gestirne des Himmels” vor der Königlich Böhmischen Gesellschaft der Wissenschaften und war der erste, der den heute als Doppler-Effekt bekannten Sachverhalt vorhersagte.
Wenn sich ein Rettungswagen mit Martinshorn vom Krankenhaus nähert, an uns vorbeizischt und sich wieder entfernt, werden wir als Betrachter Zeuge des sogenannten Doppler-Effekts. Kommt der Wagen auf uns zu, empfinden wir den Ton höher, fährt er an uns vorbei und fort, wirkt der Ton tiefer.
Grob umschrieben, beinhaltet der Doppler-Effekt also die Veränderung der wahrgenommenen bzw. gemessenen Frequenz von Wellen aller Art, wenn sich die Quelle (in unserem Beispiel Krankenwagen) und Beobachter (wir) einander nähern oder entfernen.
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Radioaktivität – für viele Inbegriff von Bedrohung, Krieg und Krankheit. Doch Radioaktivität ist mitnichten nur eine von Menschenhand erschaffene Eigenschaft.
Radioaktivität versteht man als eine Eigenschaft bestimmter, instabiler Atomkerne, die sich ohne Stattfinden einer äußeren Einwirkung in andere Atomkerne umwandeln und dabei Energie in Form von ionisierender Strahlung (Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlung) frei lassen. Dabei besteht die Alpha-Strahlung aus den bei der Spaltung entstehenden Atomkernen des Elementes Helium und kann bereits durch ein Blatt Papier absorbiert werden. Diese Strahlung ist für Menschen schädlich, wenn sie auf die Haut trifft oder in den Körper aufgenommen wird.