Erfindungen im Alltag

Von skurill bis unverzichtbar
 


Hans Vogt: Der Tonfilm

Autor: franfi
abgelegt in: berühmte Erfinder

Der spätere deutsche Ingenieur Hans Vogt wurde am 25. September 1890 in Wurlitz geboren und gilt als einer der Erfinder des Lichttonverfahrens.

Tonfilm ©flickr.com / Performing Arts / Artes Escénicas
Tonfilm ©flickr.com / Performing Arts / Artes Escénicas

Die Idee des Tonfilms entwickelte der Ingenieur eigentlich bereits im Jahr 1905. Doch weil sein Arbeitgeber Georg Seibt sich nicht sonderlich in der Technik interessiert zeigte, fehlte ihm die finanzielle Unterstützung. Zusammen mit Joseph Massolle und Jo Engl gründete der Wurlitzer deshalb am 1. Juli 1919 eine eigene Gesellschaft mit dem Namen Tri-Ergon in Berlin-Wilmersdorf.

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Bekannt geworden ist Alexander Meißner vor allem durch seine Entwicklung der Rückkopplung zur Erzeugung ungedämpfter elektromagnetischer Schwingungen, mit welcher er als Grundsteinleger für die heutige Rundfunktechnik fungierte.


Telefunken ©flickr.com / controlhache

Alexander Meißner wurde am 14. September 1883 in Wien geboren, wo er im Jugendalter auch zunächst das Döblinger Gymnasium und später die Technische Universität Wien besuchte. Im Rahmen seines Maschinenbau-Studiums nahm er für kurze Zeit einen Assistenz-Posten an der Hochschule an. Im Jahr 1902 gelang ihm die Promotion. In seinem 25. Lebensjahr ließ er sich in Berlin im Unternehmen Telefunken anstellen. Durch seine zum Teil bahnbrechenden Forschungen wurden ihn viele Ehrungen zugesprochen und zeit seines Lebens wurde er von vielen wissenschaftlichen Vereinen zum Ehrenmitglied ernannt.

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Entwicklung der Drehflügler

Autor: franfi
abgelegt in: Unverzichtbar

Luftfahrzeuge, welche schwerer als Luft sind und ihren Auftrieb über einen um eine vertikale Achse drehenden Rotor erhalten müssen, werden Drehflügler (oder Drehflügelflugzeug oder Rotorflugzeug) genannt.

Hubschrauber ©flickr.com / Meldorf
Hubschrauber ©flickr.com / Meldorf

Die bekannteste und häufigste Untergruppe der Drehflügler bilden die Hubschrauber, welche einen oder mehrere fast vollkommen waagerechte, angetriebene Rotoren besitzen. Daneben gibt es jedoch auch Tragschrauber, deren Rotoren nicht durch ein Triebwerk, sondern durch Fahrtwind angetrieben werden, und Flugschrauber, welche eine Mischform aus Hub- und Tragschrauber darstellen. Weitere Untergruppen der Drehflügler sind Hybride aus Dreh- und Starrflüglern wie der Verbundhubschrauber, der Kombinationsflugschrauber und das Wandelflugzeug.

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Strom sparen: Kältemaschine

Autor: franfi
abgelegt in: Neue Erfindungen

Bisweilen gelten Klimaanlagen vor allem als eines: kühl und stromfressend. Besonders wenn große Räume kühl bleiben sollen, geht das ins Geld.

Klimaanlage ©flickr.com / lgblog_de
Klimaanlage ©flickr.com / lgblog_de

Die Kältemaschine soll dem Einhalt gebieten. Sie ist eine Erfindung von dem Physiker Walter Mittelbach und seinem Team aus Halle an der Saale. Anders als ihr Vorbild ist sie nicht nur kleiner, sondern braucht für ihre Funktion auch deutlich weniger Strom. Dank ihrer dennoch großen Leistungsfähigkeit ist sie gut in kleineren Büros oder auch Privaträumen einsetzbar.

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Es war 1867, als der der Ingenieur Werner von Siemens auf einer Pariser Weltausstellung seinen elektrischen Generator vorstellte. Dieser ermöglichte die kostengünstige und flexible Erzeugung von Strom, wo er gebraucht wurde.

Werner von Siemens ©flickr.com / elevatorhistory
Werner von Siemens ©flickr.com / elevatorhistory

Werner von Siemens gilt als Vater der Elektrotechnik. Er wurde am 13. Dezember 1816 in Lenthe nahe Hannover geboren und starb am 6. Dezember 1892 in Berlin. Während seiner Lebzeit begründete er die auch heute noch weltweit agierende Siemens AG.
Da er sich aufgrund finanzieller Engpässe kein Studium leisten konnte, bewarb er sich beim Militär und konnte hier seine ersehnte naturwissenschaftliche Ausbildung antreten. Die Zeit einer fünfjährigen Festungshaft – er wurde für die Assistenz bei einem Duell bestraft – nutzte er für die Entwicklung der sogenannten Galvanotechnik.

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Strom sparen – das muss nicht nur der kleine Mann und die kleine Frau daheim, das müssen mittlerweile auch viele kleine Kommunen.


Laterne ©flickr.com / borntobewild1946

Dass die Stromkosten in den letzten Jahren merklich bergauf stiegen, das ging auch an vielen kleinen Kommunen nicht unbemerkt vorbei. Viele dieser können sich die “Vollzeit-”Straßenbeleuchtung schlichtweg nicht mehr leisten. Da diese in den ländlichen Regionen oftmals gar nicht nötig ist, entwickelte der Lichttechniker Ralf Mades (Luxsoli) mit seinem Team das sogenannte “mitlaufende Licht“. Die Idee dahinter ist denkbar einfach: Es geht dem Fußgänger voraus und schaltet sich hinter ihm wieder aus.

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Kondensatoren dienen als passives, elektrisches Bauelement und besitzen die Fähigkeit, elektrische Ladung und dadurch Energie zu speichern. Ihre Eigenschaft wurde zufällig entdeckt.

Kondensatoren ©flickr.com / Miracord
Kondensatoren ©flickr.com / Miracord

Kondensatoren sind in unseren elektrischen Apperaten kaum wegzudenken. Ihre Funktion ist leicht erklärt: sie speichern mittels ihrer elektrischen Kapazität Ladungen und wirken damit Spannungsänderungen entgegen. Zum Vergleich: eine Spule hingegen wirkt der Änderung des Stromes entgegen.
Die Apperatur des Kondensators besteht aus zwei elektrisch leitenden Flächen, welche oft in einem geringen Abstand zu einander stehen. Dies sind die Elektroden, oftmals werden sie auch Kondensatorbeläge genannt.

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Eisfreie Autoscheibe

Autor: franfi
abgelegt in: Neue Erfindungen

Kaum ein Autofahrer ohne Garagenplatz ist bei den derzeitigen Temperaturen davor gefeit: jeden Tag treffen sich die Arbeitnehmer zum ritualisierten Eiskratzen am Morgen.

Autoscheibe ©flickr.com / Wolfgang Wildner
Autoscheibe ©flickr.com / Wolfgang Wildner

Doch das muss nicht sein. Ein Forscherteam des Fraunhofer Instituts in Braunschweig machte sich nun daran, eine eisfreie Autoscheibe zu entwickeln – und war erfolgreich. Nichtmal bei extremen Minusgraden bildet sich auf der Fläche Eis, und das ganz ohne integrierte Heizdrähte. Mit einer hauchdünnen Metallbeschichtung gelang es: sie führte dazu, dass die Abstrahlung der Wärme langsamer geschieht und die Scheibe damit langsamer auskühlt als die Umgebung. Dadurch nehmen nur die umliegenden Flächen Feuchtigkeit auf, die Scheibe bleibt also trocken – und ohne Wasser keine Eisbildung.

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Ganzmetallflugzeuge sind Flugzeuge, deren Struktur vollständig aus Metall hergestellt ist. Außderm sind auch Rumpf und Tragflächen mit Metall beplankt.


Junkers J1 ©flickr.com / tormentor4555

Der deutsche Unternehmer und Ingenieur Hugo Junkers war der erste Flugzeugbauer, welcher die Bauweise des Ganzmetallflugzeug-Typs anwendete. Sein so gebautes Flugzeug mit Namen Junkers J1 (siehe Bild) startete am 15. Dezember 1915 seinen Jungernflug.
Sowohl Junkers J1 als auch J2 trugen als Außenhaut noch Stahl, aus Gewichtsgründen wurde bei den nachfolgenden Modellen jedoch auf die Beplankung mit Leichtmetallen übergangen. Beispielsweise erwies sich die Beplankung mit Duralumin als sehr brauchbar, sodass dessen Anwendung zur Regel im Ganzmetallbau wurde.

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Der Thermosplitter

Autor: franfi
abgelegt in: Neue Erfindungen

Riesige ungenutzte Energiemengen verlassen täglich Wohnhäuser, Hotels, Krankenhäuser und Schwimmbäder – und verschwinden in Form von warmem Abwasser durch die Abflussleitungen.

Wasserhahn ©flickr.com / AV76HH
Wasserhahn ©flickr.com / AV76HH

Laut dem statistischen Bundesamt würde diese Energiemenge der jährlichen Stromproduktion von acht Atomkraftwerken oder 80 Windrädern entsprechen. Alarmierende Mengen – das dachten sich wohl zumindest die beiden Architekten Ernst Bärenstecher und Erhardt Wächter aus Baden-Würrtemberg. Sie entwickelten ein System, welches dem gebrauchten Abwasser die Wärme entzieht und dem Frischwasser zuführt.

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