Ganzmetallflugzeuge sind Flugzeuge, deren Struktur vollständig aus Metall hergestellt ist. Außderm sind auch Rumpf und Tragflächen mit Metall beplankt.

Junkers J1 ©flickr.com / tormentor4555
Der deutsche Unternehmer und Ingenieur Hugo Junkers war der erste Flugzeugbauer, welcher die Bauweise des Ganzmetallflugzeug-Typs anwendete. Sein so gebautes Flugzeug mit Namen Junkers J1 (siehe Bild) startete am 15. Dezember 1915 seinen Jungernflug.
Sowohl Junkers J1 als auch J2 trugen als Außenhaut noch Stahl, aus Gewichtsgründen wurde bei den nachfolgenden Modellen jedoch auf die Beplankung mit Leichtmetallen übergangen. Beispielsweise erwies sich die Beplankung mit Duralumin als sehr brauchbar, sodass dessen Anwendung zur Regel im Ganzmetallbau wurde.
Riesige ungenutzte Energiemengen verlassen täglich Wohnhäuser, Hotels, Krankenhäuser und Schwimmbäder – und verschwinden in Form von warmem Abwasser durch die Abflussleitungen.

Wasserhahn ©flickr.com / AV76HH
Laut dem statistischen Bundesamt würde diese Energiemenge der jährlichen Stromproduktion von acht Atomkraftwerken oder 80 Windrädern entsprechen. Alarmierende Mengen – das dachten sich wohl zumindest die beiden Architekten Ernst Bärenstecher und Erhardt Wächter aus Baden-Würrtemberg. Sie entwickelten ein System, welches dem gebrauchten Abwasser die Wärme entzieht und dem Frischwasser zuführt.
Die Autotypie ist ein Reproduktionsverfahren zur Herstellung von Klischees für die Anwendung beim Buchdruck und wurde um 1880 von Georg Meisenbach entwickelt.

Autotypie ©flickr.com / History of the Book / Typography, Amsterdam
Die im 19. Jahrhundert von der Autotype Company in München veranlasste Patentanmeldung zur Autotypie (ins Deutsche oft mit Selbstschrift übersetzt) wurde am 9. Mai 1882 als deutsches Reichspatent Nummer 22244 anerkannt. Zurück geht das fotografische und chemische Reproduktionsverfahren zur Herstellung von Klischees als Druckform für den Buchdruck auf den Erfinder Georg Meisenbach, der sein Verfahren in den Jahren 1881 und 1882 noch verbesserte.
Die besonders in der Schweiz auch unter dem Begriff der Garette bekannte Schubkarre ist eine Erfindung aus weit zurückreichender Zeit.

Schubkarre ©flickr.com / need.more.pics
Die Erkenntnisse besagen heute, dass die Schubkarre wie wir sie kennen auf eine Erfindung im antiken Griechenland zurückzuführen ist. So würden zwei Bauinventurlisten aus Eleusis von 408-407 sowie 407-406 v. Chr. jeweils “1 Kasten für ein einrädiges Fahrzeug (hyperteria monokyklou)” aufführen. Da man weiß, dass die Begriffe “dikyklos” und “tetrakyklos” im antiken Griechenland zwei-, bzw. vierrädige Fahrzeuge bezeichneten, und die einrädige Kastenkonstruktion auf der Liste zwischen einem Kasten für ein vierrädiges Fahrzeug und seinen vier Rädern auftaucht, liegt die Vermutung nahe, es handele sich um die Technik einer Schubkarre.
Als schienengebundenes Verkehrsmittel eignet sich die Zahnradbahn besonders für die Überwindung stärkerer Steigungen mittels eines oder mehrerer Zahnräder.

Zahnradbahn ©flickr.com / Roland Henz
Wo die üblich von Schienenfahrzeugen genutzte reine Adhäsionskraft die Stahlräder auf den Schienen auf starken Steigungen durchdrehen oder gleiten lassen könnten, schaffen die im 19. Jahrhundert entwickelten Zahnradbahnen Abhilfe. Sie setzen die Antriebskraft mit einem oder mehreren Zahnrädern um. Diese greifen fix in die zwischen Schienen und Schwellen befestigte Zahnstange ein und ermöglichen so ein rutschfestes Rollen auf den Schienen.
Auch ohne im Besitz eines Smartphones zu sein, sind vielen besimmt schon diese kleinen, quadratischen schwarzweiß-kryptischen Grafiken aufgefallen, die seit einiger Zeit an vielen Plakaten und Zeitschriften aufgedruckt sind.

QR-Code ©flickr.com / steven2e0cnd
Sie, die schwarzweiß-kryptischen Grafiken oder im Fachjargon auch liebevoll QR-Codes genannt, dienen den Besitzern diverser Smartphones bisher als Quelle weiterreichender Informationen zur beworbenen Veranstaltung, Dienstleistung oder dem vorgestellten Produkt. Werden diese QR-Codes mit der Handykamera “eingescannt”, lassen sich die gegebenen Informationen mit Inhalten aus dem Netz verknüpfen und dienen damit einer intensivierten Informationsbeschaffung.
Es war der Vorläufer des seit Jahren viel genutzten Energiespeicher-Mediums “Batterie” und ist nebenbei wohl eine der bedeutsamsten Erfindungen überhaupt: die Volta’sche Säule von Alessandro Volta.

Volta’sche Säule ©flickr.com / Staffan Ekstrand
Zur Jahrhundertwende 1799/1800 entwickelte der italienische Physiker Alessandro Volta eine Anordnung, welcher fortlaufend im 19. Jahrhundert eine große Bedeutung als Stromquelle zugerechnet wurde. Ein Element der Voltasche Säule zeichnet sich durch seinen geschichteten Aufbau aus: es besteht aus einer Kupferfolie, einer Elektrolytschicht (salzlösung- oder säuregetränkte Papp- oder Lederschicht) und einer Zinkfolie. Weil eine Stapelung dieser drei-Komponenten-Schicht nur eine geringe Spannung liefert, werden viele der so genannten Voltaelemente zu einer Säule übereinandergestapelt.
Der am 28. Januar 1813 im kroatischen Rijeka geborene Mann war jener, der als Offizier und Ingenieur in der österreichischen Marine den ersten propellerbetriebenen Torpedo entwickelte: Giovanni Biagio Luppis von Rammer.
Dabei fing es zu Beginn noch eher holperig an: Luppis stellte sich ein Gerät vor, welches unbemannt und von Land aus steuerbar zu sein hatte. Erst im Moment des Aufpralls auf das (feindliche) Schiff sollte sein Inhalt, eine Explosivladung, detonieren. Mittels langer Seile wurde dann sein erster Prototyp, er war einen Meter lang und hatte Flügel aus Glas, von der Küste aus kontrolliert. Aufgrund mangelhafter Materialien musste das Experiment jedoch scheitern.
Mit bedeutenden Fortschritten in der Uhrmacherei machte sich John Harrrison im 18. Jahrhundert einen Namen und ist der Urheber für wichtige Entwicklungen im Bereich der Längen- und Positionsbestimmung auf See.

John Harrison Gedenktafel ©flickr.com / wakefieldpinball
Als Sohn eines Zimmermanns kam der englische Uhrmacher und Erfinder John Harrison am 24. März 1693 in Foulby auf die Welt. Gemeinsam mit seinem Bruder James beschäftigte er sich schon im Jugendalter mit Uhren und erlernte das Uhrmacherhandwerk autodidaktisch. Er entwickelte etwa das temperaturkompensierende Rostpendel und einen Gegengesperr, welches dafür sorgt, dass auch während des Aufziehens einer Uhr der Kraftfluss zum Ankerrad nicht unterbricht.
Für alle Besitzer von elektromobilen Fahrzeugen sind sie ein Segen: Stromladesäulen. Doch leider sind sie bisweilen noch viel zu selten bis gar nicht in den Städten oder an den Tankstellen anzutreffen.

Stromladestation ©flickr.com / Jens Ostmann
In den Zeiten, in denen regenerative Energien immer mehr an Bedeutung gewinnen, steht auch die Fahrzeugbranche im Hinblick auf Umweltbewusstsein und der sich entwickelnden Verknappung der Erdölreservern nicht still. Schon längst bahnten sich Li-Ionen-Akkus ihren Weg im Automobilbau und schon längst wird über Veranstaltungen wie die World Solar Challenge versucht, die Technik weiterzuentwickeln sowie den Rückhalt beim Bürger zu stärken.